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8. Februar 2012



TSV Oberzell: Langzeitverletzte wieder dabei

kr

Oberzell
Trotz Eiseskälte hat auch Fußball-Kreisoberligist TSV Oberzell das Training wieder aufgenommen. Das freilich unter widrigsten Bedingungen.

Es bleibt momentan eher beim Versuch. Training auf einem zumindest halbwegs bespielbaren Untergrund ist unmöglich. Also sucht Trainer Josef Hohmann mit seinem Team nach Lösungen. Eine heißt Hallentraining: „Auf dem Platz geht nichts, also versuche ich mit der Mannschaft in der Halle ein bisschen was mit dem Ball zu machen. Dazu baue ich ein Zirkeltraining auf, ab und an gehen wir draußen laufen.“

Zwischen dem letzten Punktspiel und dem Trainingsauftakt am 31. Januar lagen über zehn Wochen. „Zum Glück müssen wir nicht völlig bei null anfangen, weil die Jungs sich immer mal in der Halle getroffen und auf freiwilliger Basis etwas getan haben“, so Hohmann, dem womöglich nicht einmal vier Wochen bleiben, um seine Elf auf das erste Spiel zu programmieren. Für 4. März ist das Heimspiel gegen die SG Huttengrund angesetzt.

„Ausgerechnet Huttengrund“, schmunzelt Hohmann. „Gegen die haben wir in den letzten Jahren nicht gewinnen können.“ Groß experimentieren kann der Oberzeller Coach vorher nicht. Bislang hat der TSV nur zwei Testspiele ausgemacht. Am 25. Februar spielt man auf dem Kunstrasen beim Fuldaer Gruppenligisten RSV Petersberg, drei Tage später ist ein Spiel gegen Weiperz vereinbart. „Vorher suche ich noch einen Gegner. Möglichst ab Kreisoberliga aufwärts.“

Personell hat sich in der Winterpause einiges getan. So sind mit Johannes Statt, Tobias Richter, Patrick Zeier und Florian Hüfner vier lange verletzte Spieler wieder fit zur Mannschaft zurückgekehrt. Dafür hat René Frischkorn (zur SG Bad Soden) den TSV verlassen, jedoch keine Freigabe erhalten. Josef Hohmann dazu: „Ich bin einfach nur enttäuscht. Einerseits vom Spieler, denn wir haben in Oberzell für die restliche Saison, aber auch für die Zukunft eine gute Perspektive. Aber auch von Vereinen wie Bad Soden: Aus meiner Sicht gehört es sich nicht, in der Winterpause an Spielern zu graben, die mit ihren Vereinen noch im Auf- oder Abstiegskampf stecken. Mehr will ich dazu öffentlich nicht sagen.“

Weil aber die Rückkehrer genügend Alternativen bieten, sieht Hohmann auch weiterhin eine gute Chance, bei nur sechs Zählern Rückstand eventuell noch einmal ins Rennen um Rang zwei eingreifen zu können: „Für mich geht der Blick immer nach vorne und nach oben. Ich traue uns jedenfalls noch etwas zu“, sagt Hohmann.






Leser-Kommentare ( 1 )
  • exzellerrhoener (25) | 8. February 2012;08.02.2012;1328694141 --> 08 Februar 2012
    Zweckoptimismus und Enttäuschung

    absolut professionelle Vorbereitung,zB.Lütter hat 6 hallenturniere gespielt!
    und prof. Vereinsführung:Einem jungen Spieler die Chancen zu verbauen,welches Talent wird sich noch diesen Verein antun.Der Trainer wollte sicher den enttäuschten Spieler erwähnen,oder hat er somit die Möglichkeit weiterhin "seine" Spieler aufzustellen,die Anforderungen kaum erfüllen.Am besten er spielt selbst Libero dann könnt Ihr in der Vorbereitung mal "höherklassig" spielen