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31. Oktober 2012



Volleyball:Oberliga-Männer des TV Salmünster unterliegen 1:3

bb

Salmünster
Nach 90 Minuten Spielzeit stand fest: Salmünsters Hoffnungen auf den zweiten Heimspielerfolg in der Volleyball-Oberliga hatten sich nicht erfüllt. Der Liga-Neuling unterlag dem Hünfelder SV mit 1:3-Sätzen.

Für einige Unruhe hatte die nicht immer souverän wirkende Schiedsrichterin gesorgt, die Mühe hatte, das emotionsvolle Match im Zaum zu halten.

TV Salmünster – Hünfelder SV 1:3 (21:25, 17:25, 25:12, 17:25). Das hatten sich die Kinzigstädter zwar im Vorfeld etwas anders vorgestellt, mussten aber im Nachhinein einsehen, dass die gebotene Leistung am Samstagabend in der Großsporthalle gegen die abgeklärter aufspielenden HSVler nicht ausreichte.

Die Gäste aus der Haunestadt hatten nach erstem Abtasten schneller zu ihrem Spiel gefunden und den Vier-Punkte-Vorsprung zum 25:21-Auftaktsatzgewinn durchgebracht. Salmünster hatte sich dabei gut in Szene gesetzt, ohne aber den Gegner entscheidend einzuschränken.

Im zweiten Durchgang bestimmte der Hünfelder SV deutlicher das Spielgeschehen, auch weil er von der höheren Fehlerquote der Heimmannschaft profitierte. Zeichen von Resignation machten sich zwischenzeitlich bereits bei einigen TVS-Akteuren breit.

Im dritten Satz schienen diese jedoch wie weggewischt. Ein befreit aufspielendes Gastgeber-Team spielte wie aus einem Guss: Stark im Aufschlag und der Abwehr, effektiv im Angriff, kaum überwindbar durch gute Blockarbeit. Hünfeld hatte beim 12:25 keine Chance.

Wer allerdings auf eine Gesamtwende im Spiel gehofft hatte, wurde enttäuscht. Salmünster hielt sein hohes Niveau nicht aufrecht, während die Gästeformation ihren Rhythmus wieder fand und zurück auf die Siegerstraße kehrte. Für die junge Mannschaft des Neulings stand am Ende die Erkenntnis, zwar mitgehalten, aber nicht konstant genug das notwendige Leistungspotenzial abgerufen zu haben.

Salmünster spielte mit: Y. Bolender, M. Buga, A. Fus, T. Kimchiang, D. Madaus, St. Ottmann, Chr. Schirmer, A. Schodt, T. Unglaub, G. Wolf, K. Wollenweber.




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