Rückenschwimmer Glania verpasst Olympia-Finale
DOSSIER: Jan-Philipp Glania bei Olympia
London
Jan-Philip Glania hat den Olympia-Endlauf über 100 Meter Rücken verpasst. Der Petersberger scheiterte am Sonntagabend in 53,90 als Gesamtelfter. Helge Meeuw erreichte dagegen als Siebter das Olympia-Finale.
Meeuw war in 53,52 Sekunden Gesamtsiebter der Halbfinalläufe. Es ist das erste olympische Einzel-Finale für den Ehemann von Ex-Weltmeisterin Antje Buschschulte. «Ich freue mich riesig», kommentierte Meeuw. Als Schnellster schwamm der Amerikaner Matthew Grevers in 52,66 ins Finale an diesem Montag.
"Ich bi zufrieden, hätte mir aber schon gewünscht, weiterzukommen", bemerkte Newcomer Glania (Wasserfreunde Fulda/SG Frankfurt) sein Ausscheiden. Im Halbfinale, in dem er neben Meeuw startete, steigerte sich Glania in 53,90 zwar um 17 Hundertstel. Doch für den heutigen Endlauf hätte er näher an den 53,52 von Meeuw sein müssen, der sich als Siebtschnellster qualifizierte.
In unserem Live-Ticker haben wir live aus dem "Löwen" berichtet, wo alle olympischen Rennen Glanias beim Public Viewing gezeigt werden. Am Mittwoch hat der 23-jährige Student der Zahnmedizin die nächste Chance, sein Können zu zeigen. Dann steigt der Vorlauf über 200 Meter Rücken - Glanias eigentliche Paradedisziplin.
Männer, 100 m Rücken, Halbfinale (8 Zeitschnellste im Finale): 1. Matthew Grevers (USA) 52,66 Sek.; 2. Camille Lacourt (Frankreich) 53,03; 3. Liam Tancock (Großbritannien) 53,25; 4. Ryosuke Irie (Japan) 53,29; 5. Nick Thoman (USA) 53,47; 6. Cheng Feiyi (China) 53,50; 7. Helge Meeuw (Magdeburg) 53,52; 8. Hayden Stoeckel (Australien) 53,74; ...11. Jan-Philip Glania (Frankfurt/Main) 53,90
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