Großaufgebot an Rettungskräften sucht nach im Wald verschwundenen Mädchen (5)

05. Mai 2018
Grebenau

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Samstagvormittag bei Grebenau im Vogelsbergkreis nach einem fünf Jahre alten Mädchen gesucht, dass dort – nachdem es zuvor mit seinem Vater unterwegs war – auf einmal im Wald verschwunden war. Zum Glück mit gutem Ausgang.

Wie die Polizei in Alsfeld am Samstagabend berichtete, war den Beamten am Samstag gegen 10.05 Uhr gemeldet worden, das ein fünfjähriges Mädchen aus dem Bereich Grebenau im Waldgebiet zwischen Eifa und Eulersdorf verschwunden sei.

Das Kind hielt sich zuvor mit seinem Vater im Wald auf und war dann zunächst nicht mehr auffindbar. Daraufhin wurden alle verfügbaren Kräfte der Alsfelder Polizei sofort in das Waldgebiet geschickt, da eine gesundheitliche Gefährdung des kleinen Mädchens nicht ausgeschlossen war.

Auch ein spezieller Suchhund – ein sogenannter Mantrailer, der zielgerichtet nach Menschen suchen kann –, die Feuerwehr und verschiedene Jagdpächter des Waldgebietes wurden informiert und sollten in die Suche eingebunden werden.

Nach gut einer Stunde Suche, bei der die Polizei auch per Lautsprecherdurchsagen von den Streifenwagen aus in dem betroffenen Waldgebiet nach dem Mädchen suchte, wurde das Kind dann zum Glück von einem Spaziergänger wohlbehalten aufgegriffen. In Absprache mit der Polizei wurde es nach Hause gebracht.

Die zahlreichen Such- und Rettungsdienste, die teilweise noch auf der Anfahrt waren, konnten daher glücklicherweise wieder abbestellt werden. Insgesamt waren vier Polizeistreifen aus Alsfeld, Lauterbach und Bad Hersfeld im Einsatz. Zu den Hintergründen des Verschwindens gibt es noch einige Fragen, so dass die Polizei und andere Behörden diesbezüglich in den nächsten Tagen noch weitere Ermittlungen führen, teilte die Polizeistation Alsfeld abschließend mit. / sar