15 Holzhütten auf Hessens höchstem Berg: Feriendorf auf der Wasserkuppe geplant

21. April 2017
Wasserkuppe

Lange war das Projekt in den Köpfen von Andreas Schubert und Boris Kiauka. 2010 haben die Geschäftsführer von Papillon auf der Wasserkuppe erstmals von einem Hüttendorf gesprochen. Jetzt wird das Projekt verwirklicht.

Von unserem Redaktionsmitglied Jessica Vey

Für 4,5 Millionen Euro werden 15 Ferienhäuser auf Hessens höchstem Berg gebaut. Seit sieben Jahren gibt es die Idee, seit drei Jahren ist die vorgesehene Fläche gekauft und gerodet, im Juni soll der Bau beginnen. „Nach einem langen Entwicklungsprozess haben wir jetzt ein rundes Konzept“, erklärt Andreas Schubert. „Der Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten auf der Wasserkuppe ist groß. Die Kapazitäten reichen nicht aus“, begründet er das Vorhaben.

Zunächst hatten er und sein Geschäftspartner Boris Kiauka vor, die Hotels Peterchens Mondfahrt und Deutscher Flieger mit einem Zwischenbau zu verbinden und so mehr Zimmer zu schaffen. Diese Idee haben sie wieder verworfen.

„Hotels baut man in Städten, wo wenig Platz ist. Hier auf der Wasserkuppe sollten wir die Fläche ausnutzen“, sagt Schubert. „Ein Hüttendorf fügt sich viel besser in die Landschaft ein“, plichtet Kiauka ihm bei. Hinter der Gleitschirmfliegerschule Papillon sollen 15 Holzhütten gebaut werden, darin ist Platz für etwa 100 Übernachtungsgäste. Der Preis für eine Nacht in einer Wohneinheit mit vier Betten werde etwa 120 Euro kosten.

„Wenn das Feriendorf ausgelastet ist, schaffen wir damit zusätzlich 10.000 Übernachtungen auf der Wasserkuppe im Jahr“, sagt der Papillon-Geschäftsführer, der es kaum erwarten kann, dass es losgeht. Im Mai 2018 könne das Dorf in Betrieb genommen werden, für das die Unternehmer Kiauka und Schubert etwa 4,5 Millionen investieren. „Es wird die Wasserkuppe und die gesamte Rhön aufwerten und den Tourismus ankurbeln“, sind sie überzeugt.

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