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„Gut, dass es den Diener gibt“

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Am Hauptstandort der Wäscherei Diener in Ebersburg schlägt gewissermaßen das Herz der Wäscherei Diener – und das seit mittlerweile über 60 Jahren. In den Standort, der sich architektonisch gut ins Ortsbild einfügt, wurde in den letzten Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag in den Ausbau und die Erweiterung investiert. Voraussetzung war eine Glasfaser-Standleitung, um im Zeitalter der Digitalisierung dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Jedes Wäschestück wird gechipt und ist somit jederzeit lokalisierbar. 90 Mitarbeitende finden optimale Bedingungen vor – neben einem innovativen Maschinenpark und einer modernen Verwaltung gibt es sogar einige Mitarbeiterwohnungen in neuen Gebäuden sowie Wohlfühlzonen mit Ausblick ins Grüne.
Am Hauptstandort der Wäscherei Diener in Ebersburg schlägt gewissermaßen das Herz der Wäscherei Diener – und das seit mittlerweile über 60 Jahren. In den Standort, der sich architektonisch gut ins Ortsbild einfügt, wurde in den letzten Jahren ein zweistelliger Millionenbetrag in den Ausbau und die Erweiterung investiert. Voraussetzung war eine Glasfaser-Standleitung, um im Zeitalter der Digitalisierung dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Jedes Wäschestück wird gechipt und ist somit jederzeit lokalisierbar. 90 Mitarbeitende finden optimale Bedingungen vor – neben einem innovativen Maschinenpark und einer modernen Verwaltung gibt es sogar einige Mitarbeiterwohnungen in neuen Gebäuden sowie Wohlfühlzonen mit Ausblick ins Grüne. © Mirko Luis

In Diener-Wäsche schliefen schon US-Präsidenten, Prinzessinnen und der FC Barcelona

Gegessen und getrunken wird immer – gefeiert, über- nachtet, gereist und verreist auch. Für Wäschereien, die zu den wichtigsten Dienst- leistern des Gastgewerbes gehören, war das eigentlich so eine Art Lebensversicherung, denn auch gewaschen wird immer. Dachte man zumindest lange Zeit.

Logo Gastgeber mit Herz
Logo Gastgeber mit Herz © Marktkorb

Von Mirko Luis

Corona machte uns da alle ein wenig schlauer. Auchvfür die Beschäftigten der Wäscherei Diener, die im Oktober 2019 in Schmalnau gerade in ihr neues Gebäude umgezogen waren, begann mit Corona eine emotionale Achterbahn. Existenzielle Ängste machten sich breit. Ein ziemlich herber Rückschlag, denn die Investition in Schmalnau war getrieben von einer enorm positiven Entwicklung vor der Pandemie. Alle Standorte brauchten schlichtweg mehr Kapazität.

„Ich war über Wochen total neben der Spur“, blickt Jürgen Diener zurück. Der Unternehmer alter Schule ist wie sein Sohn Jérôme froh, zumindest wieder bei einer 70-Prozent-Auslastung des Betriebes im Vergleich zu 2019 zu sein. Vor der Pandemie wurde der Betrieb durchgängig von Montag bis Freitag im Zweischicht- Betrieb gefahren, hinzu kam noch der Samstag.

Die beiden Geschäftsführer Jürgen und Jérôme Diener (von links) mit Qualitätsmanagerin Janine Kircher.
Die beiden Geschäftsführer Jürgen und Jérôme Diener (von links) mit Qualitätsmanagerin Janine Kircher. © Mirko Luis

Mittlerweile ist zumindest an zwei Tagen pro Woche wieder Zweischicht-Betrieb. Zu wissen, welches Personal man vorhalten muss, ist alles andere als einfach, sagt Jérôme Diener, der seit vier Jahren gleichberechtigt mit seinem Vater die Geschäfte führt. Der studierte Hotel- und Tourismusmanager beobachtet ein verändertes Reiseverhalten. „Viele Leute planen lieber eine kurzfristige Reise statt lange im Voraus zu buchen. Umso dankbarer sind wir, dass unsere Mitarbeiter so flexibel sind, wenn kurzfristig Aufträge reinkommen.“

„Das Ostergeschäft war schon mal gut, wir hoffen, dass sich das Geschäft weiter stabilisiert“, freut sich das Vater-Sohn-Gespann. „Wobei wir das Glück haben, dass schon viele Mitarbeiter, die uns während Corona den Rücken kehren mussten, zurückgekommen sind“, betont Jérôme Diener. „Es ist einfach ein schönes Arbeiten hier, wir haben ein tolles Team, und wie die meisten fühle ich mich total wohl hier“, sagt Qualitätsmanagerin Janine Kircher, die aus Petersberg stammt und seit etwas mehr als zwei Jahren im Unternehmen ist. „Verantwortung übertragen zu bekommen ist etwas, was für alle Mitarbeiter wichtig ist“, ergänzt sie.

600 t

Ob Bettwäsche, Frottierwäsche, Tischwäsche, Berufsbekleidung oder Küchenwäsche für die Gastronomie und Hotellerie oder Wäschestücke für den Klinikbereich: Den hochmodernen und komplexen Maschinenpark verlassen im Monat durchschnittlich 600 Tonnen saubere Wäsche in Richtung Kundschaft. Die Tagesproduktion entspricht einer Leistung von 5.000 Waschgängen haushaltsüblicher Waschmaschinen.

Im Betrieb ist ein Hauch der weiten Welt zu spüren. Mitarbeitende aus 17 Nationalitäten arbeiten hier. Mittlerweile sind 45 Prozent der Beschäftigten Männer. Kommuniziert wird in drei Sprachen – jeder Aushang wird neben der Muttersprache auf Englisch und Arabisch gemacht. Es werden kostenlose Sprachkurse angeboten. „Jeder hat seine eigenen Ideen und Ansätze“, lobt Kircher. Der Familienbetrieb helfe, wo er kann – angefangen bei Anmeldungen für Corona-Schutzimpfungen über Unterstützungsleis- tungen beim Führerschein bis hin zur Vermietung von neu geschaffenen Mitarbeiterwohnungen. „Die soziale Einstellung von Familie Diener ist ein Riesenpluspunkt“, so Janine Kircher.

Mit der neuen Technik und Software, die kundenspezifische Parameter berücksichtigt, läuft heute vieles automatisiert ab. Qualitätsmanagerin Janine Kircher und Geschäftsführer Jérôme Diener zufolge schätzen Kundinnen und Kunden aus ganz Deutschland vor allem die Zuverlässigkeit und Qualität der Dienstleistungen.
Mit der neuen Technik und Software, die kundenspezifische Parameter berücksichtigt, läuft heute vieles automatisiert ab. Qualitätsmanagerin Janine Kircher und Geschäftsführer Jérôme Diener zufolge schätzen Kundinnen und Kunden aus ganz Deutschland vor allem die Zuverlässigkeit und Qualität der Dienstleistungen. © Mirko Luis

Die Aufstiegsmöglichkeiten im Betrieb sind gut, wobei eine Ausbildung zum Textilreiniger an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode eine gute Basis bildet. Gute Perspektiven haben auch junge Leute, die den Beruf des Mechatronikers (m/w/d) oder Elektronikers (m/w/d) für Betriebs- technik erlernen wollen. Eigener Nachwuchs wird darüber hinaus auch in kaufmännischen Berufen ausgebildet. Durch die fortlaufende Modernisierung des Maschinenparks laufen heute in der Wäsche viele Prozesse automatisiert, sodass Mitzarbeitende körperlich entlastet werden.

40 ...

… Fahrzeuge umfasst die Fahrzeugflotte der Wäscherei Diener, die über den 2002 gegründeten Dienstleister „Servitex GmbH“ bundesweit agiert und mit 14 Betriebsstätten vor allem in Ballungsräumen, wie beispielsweise dem Rhein-Main Gebiet, Köln-Bonn, Düsseldorf oder Stuttgart vertreten ist. Pro Jahr legt ein Lkw etwa 150.000 Kilometer zurück.

Um nicht austauschbar zu sein, betreibt die Wäscherei Diener ein schlaues Geschäftsmodell. „Die Wäsche, die wir hier waschen, gehört immer uns“, so Jürgen Diener. Mit Kunden würden Mietverträge mit einer Mindestlaufzeit von 48 Monaten abgeschlossen. In dieser Zeit müsse sich die jeweilige Ausstattung amortisieren. Die eingekaufte Ware, die sich der jeweilige Kunde nur aussuchen brauche, komme aus der Türkei und Pakistan. Vieles aber auch aus Fernost. Durch das gewählte Geschäftsmodell schlage man zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen schaffe man eine Langzeitbindung zum Kunden und zum anderen habe man die Logistik im Griff, da nur funktionierende Ware angeschafft werde.

Bodenständiges Unternehmer-Ehepaar, dem die Freude an der Arbeit anzusehen ist: Martina und Jürgen Diener.
Bodenständiges Unternehmer-Ehepaar, dem die Freude an der Arbeit anzusehen ist: Martina und Jürgen Diener. © Mirko Luis

Die Zeiten, als Hotels und Kliniken noch eigene Wäschereien betrieben, seien vorbei, sagt Jürgen Diener. „Hotels müssen Zimmer verkaufen, Kliniken müssen sich um die Patientenversorgung kümmern, und wir kümmern uns um Textiles.“ Und er erzählt eine schöne Anekdote aus der über 60- jährigen Firmengeschichte. Bis auf einen hätten alle noch lebenden US- Präsidenten schon in Diener-Wäsche geschlafen, ebenso die Fußballer vom FC Barcelona oder die Prinzessin von Thailand. „Wer kann das von sich schon behaupten?“

Gut, dass es den Diener gibt, wie viele Kunden immer wieder sagen.

Über das Unternehmen

An den drei Standorten in Ebersburg, Schlitz (Vogelsbergkreis) und Pfaffenheck (Landkreis Mayen-Koblenz/Rheinland-Pfalz) beschäftigt das Unternehmen zusammen über 200 Beschäftigte. Alle drei Kinder der Familie Diener sind in der Firmengruppe tätig. So leitet Nicolai Diener, der jüngste Sohn, den Standort Pfaffenheck nahe Koblenz. Tochter Michelle leitet die zur Diener-Gruppe gehörende Firma„CleanSystem Waschraum-Systeme“, die auf Handtuchsysteme, Seifenspender, Waschraumverbrauchsmaterial und Eingangsmatten spezialisiert ist.

Mehr Infos unter: https://www.waescherei-diener.de/

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