RhönEnergie Fulda Nacht
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Das Gebäude der RhönEnergie Fulda bei Nacht

Regional. Nachhaltig. Sicher: 

Die RhönEnergie Fulda-Gruppe sorgt für Lebensqualität

Es gibt Dinge im Leben, von denen wir es gewohnt sind, dass sie jederzeit verfügbar sind. Weil der Alltag sonst erheblich eingeschränkt wäre. Energie, gutes Trinkwasser, Öffentlicher Personennahverkehr sowie – gerade im Sommer – Freibäder. Hinter all diesen Leistungen stehen hohe Investitionen und professionelle Arbeit. Das soll der „Tag der Daseinsvorsorge“ am 23. Juni in Erinnerung rufen. In Osthessen ist diese Infrastruktur vor allem mit dem Namen einer Unternehmensgruppe verbunden: der RhönEnergie Fulda.  

Die Unternehmensgruppe versteht sich als DER Infrastruktur-Dienstleister für die Region. Sie baut und betreibt die Energie- und Wassernetze im Landkreis Fulda sowie in angrenzenden Gebieten und beliefert ihre Privat- und Gewerbekunden zuverlässig mit Strom, Trinkwasser, Erdgas sowie Nahwärme. Mit rd. 32.000 Leuchten werden die öffentlichen Straßen und Wege beleuchtet – verkehrssicher und im Sinne von Sternenpark und Sternenstadt. Ergänzend bietet die Gruppe vielfältige energienahe Dienstleistungen, mit denen die Kunden bares Geld sparen. Stark zugenommen haben im Netzgebiet die Nutzung und Einspeisung der Sonnenenergie und die Verbreitung der Elektromobilität. Hier ist die RE-Gruppe ein gefragter Ansprechpartner und Dienstleister.

Auch als regionaler Erdgas-Versorger spielt das Unternehmen seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Nach wie vor ist Erdgas in Deutschland die beliebteste Heizenergie und soll als „Brückentechnologie“ weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Daneben entwickeln die Energieexperten des Versorgers aber auch zukunftsfähige, lokale Lösungen mit anderen Energieträgern.

Rund 81.000 Menschen beziehen von der RhönEnergie Fulda ihr Trinkwasser. Es stammt aus eigenen Tiefbrunnen sowie aus Rhöner Quellen und hat hervorragende Qualität.

Zur Daseinsvorsorge der RhönEnergie Fulda-Gruppe gehört neben den Sparten Energie und Trinkwasser auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Mit einer modernen Busflotte werden über die Stadtregion Fulda hinaus auch zahlreiche Linien im ländlichen Raum bedient. Hoch im Kurs steht die Gruppe nicht zuletzt als Betreiber von Schwimmbädern in Fulda sowie einigen ländlichen Gemeinden. Die Gruppe ist ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb, engagiert sich für den Artenschutz und unterstützt die heimischen Vereine. Mit der kürzlich gestarteten Aktion swim4you zeigt das Unternehmen, dass es den Begriff „Daseinsvorsorge“ sehr weit fasst und ihn als Beitrag zur Lebensqualität versteht.        

„Auf uns kann sich die Region verlassen!“  

Dr. Arnt Meyer und Martin Heun, Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda

Frage: Als Unternehmen der kritischen Infrastruktur spielt die RE-Gruppe in Osthessen eine zentrale Rolle. War die Wahrnehmung dieser Aufgabe durch die Corona-Pandemie gefährdet?

Martin Heun und Dr. Arnt Meyer, die Geschäftsführer der RhönEnergie Fulda

Heun: Nein, zu keiner Zeit. Wir hatten lange vor der Pandemie ein professionelles Krisenmanagement eingerichtet, auf dem wir aufbauen konnten. Wir haben eine Reihe ineinandergreifender Maßnahmen ergriffen, die das Ziel hatten, unsere Infrastruktur-Dienstleistungen für die Bevölkerung und Wirtschaft abzusichern. Das ist uns gelungen. Mit Ausnahme der vorübergehenden Schließung unserer Kundenzentren sind wir allen Verpflichtungen vollumfänglich gerecht geworden. Es gab keine Ausfälle Das zeigt: Die Region kann sich auf uns verlassen.

Frage: In den Medien ist bisweilen zu hören, dass die wachsende Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom das deutsche Stromnetz zunehmend vor Belastungen stellt. Wie sicher ist unsere Stromversorgung?

Dr. Meyer: In der Tat nimmt das Stromnetz angesichts der Energiewende immer mehr Wind- und Sonnenenergie auf und zwar wetterabhängig in wechselndem Umfang. Für die Stabilität der Netze ist das eine enorme Herausforderung. Als regionaler Energieversorger stemmen wir dies gemeinsam mit vielen anderen Netzbetreibern in Deutschland und Europa. Naturgemäß ist nicht alles in einem solchen großen Verbundnetz durch ein Unternehmen allein beeinflussbar. Doch so viel lässt sich sagen: Unser regionales Netz ist top in Schuss. Unsere Experten in der Leitzentrale, der Netzplanung und dem Netzbetrieb arbeiten hochprofessionell und nutzen umsichtig alle Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen.  

Frage: Jeder kennt die Redensart „Von nix kommt nix.“ Auf die Versorgungswirtschaft übertragen bedeutet dies, dass die Netze und Betriebstechnik, auf die Sie sich stützen, erst einmal aufgebaut und dann permanent gut instand gehalten werden muss. Das kostet Geld. Können Sie eine Größenordnung nennen?

Dr. Meyer: Wir haben in Osthessen und angrenzenden Gebieten ein großes Netzgebiet und versorgen einige hunderttausend Privathaushalte und Gewerbekunden. Für diese Infrastruktur hat unsere Gruppe in den vergangenen zehn Jahren rund 260 Mio. Euro aufgewendet. Auch deshalb gehört unsere Versorgungszuverlässigkeit zu den höchsten weltweit. Sie ist eine wichtige Grundlage für unseren Lebenskomfort und die wirtschaftliche Attraktivität der Region.

Frage: Der bevorstehende Sommer könnte erneut heiß werden. Müssen sich die Verbraucher da Sorgen um die Wasserversorgung machen?

Heun: Indirekt. Die beiden letzten Sommer haben gezeigt, dass wir auch bei großer Hitze genügend Wasser liefern konnten. Doch der Füllstand unserer Tiefbrunnen ist in den vergangenen Jahren gesunken und hat sich im Herbst und Frühjahr nicht wirklich erholt. Insofern müssen wir mit der Ressource Trinkwasser weiterhin sehr verantwortungsvoll umgehen. Das gilt für jeden einzelnen Verbraucher.

Strom

Versorgungsgebiet:           1.883 km2

Leitungslänge:                   6.838 km

Hausanschlüsse:             rd. 76.600

Erdgas

Versorgungsgebiet:           1.410 km2

Leitungslänge:                      1.170 km

Hausanschlüsse:            rd. 22.900

Trinkwasser

Versorgungsgebiet:               194 km2

Leitungslänge:                        862 km

Hausanschlüsse: rd. 18.100

Brunnen:                                  30


Hochbehälter:                22 (Speicherkapazität: 20.180 m³)

Verkehr (ÖPNV)

Busse                                       220

Fahrgäste                               jährlich ca. 10 Millionen im Stadtverkehr Fulda

Ein E-Gelenkbus, sechs weitere bestellt

Bäder

Fulda:                         Freibad Rosenau, Sportbad Ziehers, Stadtbad Esperanto

Landkreis:                 Betriebsführung in Petersberg, Flieden, Ehrenberg, Hosenfeld

                                   + Steinau a. d. Straße, Stadtteil Ulmbach

Badegäste in den
drei Fuldaer Bädern   2019 rd. 400.000, 2020 (Corona-Einschränkungen) 125.000

Mehr Informationen

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