Fotos: Hartmut Zimmermann

Gaalbern, Bienen und Piraten: 3000 Besucher beim Hünfelder Rosenmontagsumzug (Bilder + Video)

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Hünfeld - Man kann darüber streiten, wo die Stimmung besser war: Auf den Umzugswagen, in den Fußgruppen oder bei den zahlreichen Fastnachtsfreunden, die gestern in der Hünfelder Innenstadt den Weg des Rosenmontagszugs säumten. Die rund 3000 Zuschauer kamen jedenfalls auf ihre Kosten.

Von unserem Redaktionsmitglied Hartmut Zimmermann

Es gab fast eine 1:2-Betreuung, denn in den Fußgruppen (44), Kapellen (2) und auf den Motivwagen (44) waren mehr als 1400 Närrinnen und Narren aktiv.

Mit einem knatternden, Dieselrauchringe ausstoßenden Lanz-Bulldog eröffnete die Mackenzeller Karnevalsvereinigung den Reigen. Ihr Ziel: das Weltall. Die Rakete war schon startklar.

„Lachen ist die beste Medizin“

Vor allem die kleine Welt vor der Hausutür nahmen die Närrinnen und Narren aufs Korn: „Heinzelmännchen“ vom Richard-Wagner-Ring boten Aha-gestützte Hilfe beim Rathausumbau an, Burghauner Frohsinnige mokierten sich über die schlaglochreichen Straßen daheim.

Ein ganzes Lazarett hatte die Hünfelder Kolpingfamilie aufgeboten. Kein Problem: Der Schaude ist in diesem Jahr ja der Kolpingmann Professor Dreifachdoktor Raschka. Und daher wussten alle: „Lachen ist die beste Medizin“. Und die wirkt offenbar, wie der Mediana-Wagen bewies, bis ins hohe Alter.

Bunt kostümiert und fantasievoll geschminkt

Nicht nur Schiffsbaukunst hatte die Malgeser mit ihrem grandiosen Piratenschiff bewiesen: Dank gut geschulter Lotsen und Steuerleute meisterten sie auch den extrem engen Narren-Parcour zwischen den City-Platanen.

Das Publikum ließ sich von den närrischen Teams immer wieder mit den diversen Schlachtrufen zum Mitmachen animieren. Viele hatten zudem schon zu Hause närrisch vorgearbeitet und waren nicht nur bunt kostümiert, sondern auch fantasievoll geschminkt.

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