Fotos: Alexander Haas

Hofbieberer Karnevalsgesellschaft: Die Ho-bi-fa außer Rand und Band

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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HOFBIEBER - Engagiert und mit einem Programm über fünf Stunden hat sich die Hofbieberer Karnevalsgesellschaft „Ho-Bi-Fa“ auf ihren diesjährigen „Sternennächten“ präsentiert. Zu diesen begrüßten die versierten Sitzungspräsidenten Ronny Helmer und Thorsten Beck auf drei Sitzungen viele Närrinnen und Narren im Saal Sondergeld und annähernd hundertfünfzig Aktive auf der Ho-bi-fa – Bühne und forderten auf, „gemeinsam und traditionsgemäß der Narretei zu frönen“.

Von Alexander Haas

In dem von Anfang an von Applaus und zahlreichen „Fastnachtsraketen“ begleiteten Programm zeigten die Hofbieberer „Vollblutnarren“, so die Sitzungspräsidenten, dass in Hofbieber immer wieder neue Ideen, Gags und Vorträge zu finden sind.

Schon der viel umjubelte Einmarsch der annähernd 150 Aktiven mit Prinz Jürgen LIX. vom exakten Fenstermaß und Prinzessin Doris XLII. mit Garden und Abteilungen und zu den Klängen des Trommel- und Fanfarenzuges zeigte, dass ein ausgefallenes Programm zu erwarten war, das die vielen Närrinnen und Narren teils in bunten Kostümen mit viel Humor begleiten sollten.

„Ob Hutglas, Bierglas, Fensterglas, der Prinz find‘ stets das echte Maß“

Auch der Schlachtruf „Ob Hutglas, Bierglas, Fensterglas, der Prinz find‘ stets das echte Maß“ tat sein übriges zu der diesjährigen Kampagne. Eigangs war das vielumjubelte Programm gekonnt von Exprinzessin Sara Wehner gesanglich eröffnet worden, der im Anschluss die „Grashüpfer“ mit spaßigen Feststellungen zum Ortsgeschehen und der ersten „Rakete“ folgten.

Einen Showtanz in orientalischen Kostümen präsentierten im Anschluss die Showminis.

„Der Bauer net wiet von Foll“

Viel zu Lachen gab es mit Hans Vilmar als „Der Bauer net wiet von Foll“, der mit grassen Feststellungen zum Zeitgeschehen für Spaß sorgte, darunter die Feststellung, dass die Hälfte von sieben halb sieben ist.

Nach dem zackigen Tanz von Prinzenmariechen Lara folgte eine „närrische Delegation“ aus Schwarzbach, die unter den begeisternden Bemerkungen von Hannelore Auth in Rhöner Platt alle Abteilungen der „Ho-bi- fa“ darstellte.

Ein fetziger Gardetanz

Mit einem fetzigen Gardetanz begeisterten im Anschluss die Teenies, denen die Frauen der Ho-bi-fa als Feen für alles Mögliche folgten und für viel Beifall sorgten. Mit einem klassischen Tanz „Nawutaga“ begeisterte im Anschluss die Nachwuchstanzgarde, während Andreas Mihm in der Bütt nach einem Aufenthalt in Japan sein Wissen über dieses Land in Japanisch und Rhöner Platt näherbrachte.

Mit viel Mimik

Dass es den Narren der Ho-bi-fa um Nachwuchs nicht bange sein muss, zeigte die Nachwuchstanzgarde „als Stolz der Ho-bi-fa“. Mit den vielen Veränderungen in der Gesellschaft beschäftigte sich bei viel Mimik in der Bütt Matthias Mihm, der eigentlich zum Waldbaden unterwegs war. Auch die Tanzgarde „Bellas“ stellte zum Gefallen der Narren ihr Können unter Beweis, während sich der Elferrat gemeinsam mit St. Glasius (Werner Hosenfeld) und angesichts des Schlachtrufes bei viel Beifall um den „haarsträubenden Werdegang“ des Prinzen kümmerte.

Wiedervereinigung zwischen Hofbieber und Langenbieber

Um die Wiedervereinigung zwischen Hofbieber und Langenbieber machte sich zum Gefallen der Narren und bei viel Applaus die Gruppe „KeiGewöhnliche“, während sich der „Bunte Haufen“ mit vielen Randbemerkungen und tatsächlich im Beichtstuhl um die Vorkommnisse in der Kirche beschäftigte, darunter zur Freude aller einen Bibelverkauf oder auch eine Hochzeit auf Dauer.

Akrobatische Begeisterung

Nicht nur tänzerisch, sondern auch akrobatisch begeisterten vor einem bunten Finale die Männertanzgarde „Kickerdales“, die zu einem bunten Finale bei viel Stimmung und Applaus hinführte.

Den musikalischen Rahmen gestaltete das „Duo Malibu“.

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