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Schön bei der Ho-Bi-Fa zu sein: Unterhaltsame Sternennächte in Hofbieber

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Von: Redaktion Fuldaer Zeitung

Fotos: Ralph Leupolt
Fotos: Ralph Leupolt

Hofbieber - „Es ist schön, es ist schön, bei der Ho-Bi-Fa zu sein“ – dies war das Schlusslied der Sternennacht der Ho-Bi-Fa im Saal Sondergeld in Hofbieber. Und es war schön, bei der Ho-Bi-Fa zu sein. Ein unterhaltsames Programm mit der herausragenden Stimme von Sara Sondergeld, die das Eröffnungslied sang, und Büttenredner, die gekonnt sich, das Leben und die Bewohner aufs Korn nehmen konnten sorgten dafür, dass die rund 900 Gäste an drei Sitzungen viel zu Lachen hatten.

Von unserem Redaktionsmitglied Anja Trapp

Sara Sondergeld stimmte mit ihrem Fastnachts-Groove und ihrer schönen und kräftigen Singstimme die närrischen Gäste auf die Sternennacht ein. Zu den Klängen des Trommel- und Fanfarenzuges unter der Stabführung von Patricia Quanz zog Hofbiebers Prinzenmannschaft mit Prinz Roland LVI. von der rollenden Energie (Roland Kraft) mit seiner Prinzessin Tanja XXXIX. (Dittmar), den Ministern Marco und Matthias Helfrich, Prinzenmariechen Antonia Baier und Zero Christian Kraft sowie dem großen Gefolge in den Saal Sondergeld ein. Der Prinz dankte in seiner Ansprache dem Publikum für den tollen Empfang und wünschte allen einen unvergesslichen Abend. Prinzessin Tanja unterstrich in ihrer Rede, wie schön das Flair im Saal wäre und drückte allen Aktiven ganz fest die Daumen.

Die zwölf Mädchen der Minis präsentierten einen sehr schönen und exakten Gardetanz. Schmissig und flott präsentierten die Sternschnuppen ihre Darbietung und bewiesen, dass sie schon fast zu den Großen im Gardetanz gehören. Ebenso gefielen die Nachwuchstanzgarde und die Tanzgarde, die ihre Beine über die Bühne wirbeln ließen. Immer strahlend und einfach gut, war die Darbietung von Prinzenmariechen Antonia Baier. Sie erhielt für ihren Solotanz viel Beifall. Ein modernes Aschenbrödel stellten tänzerisch gekonnt die Slomos dar. Auf ein College in die USA nahmen tänzerisch die Kickerdales die Gäste im Saal mit. Für ihrem tollen Showtanz wurden sie mit viel Applaus bedacht.

Als Außerirdische unterhielten die Grashüpfer, der närrische Nachwuchs der Ho-Bi-Fa. Mit flotten Sprüchen nahmen sie WhatsApp oder Google auf die Schippe. Aber auch Europa. So stellten sie fest, dass Frankreich den Eiffelturm hat – und somit auch die größten Nieten. Natürlich bekam auch der Elferrat sein Fett weg. Nach der Frage, was ein Elferrat so mache, kam prompt die Antwort: „Sitzen, trinken, aufstehen“ – was für viel Gelächter sorgte. Die Frauengruppe plauderte als Flughafenpassagiere ungeniert über das männliche Geschlecht und die eigenen Ehemänner und Haushaltsgegenstände. Die Jungs des Elferrates stellten in lustiger Art und Weise, und immer etwas überspitzt die Begebenheiten auf einer Tankstelle vor. Die Dreharbeiten zu einer Rhöner Tatort-Folge brachten humorvoll der Bunte Haufen dar.

In Rhöner Mundart gab der Bulle von Melmes, Werner Hosenfeld, als Energieberater und Umweltpolizist – immer mit einem Augenzwinkern – so einige Tipps. Sei es Heizölpulver, dass die Milch trinkbare Energie sei, oder gar den „Kühstrom“. Aber auch wie die Windräder noch anderweitig zu verwenden wäre, wusste er gekonnt zu berichten. Als Dorfindianer plauderte Andy Mihm über den Ort, die große und kleine Politik sowie über seine Familie. In seiner sympathischen und lustigen Art, brachte er das Publikum immer wieder zum herzhaften Lachen. 40 Jahre Ho-Bi-Fa:_In einem humorvollen Rückblick betteten Jürgen Werner und Thorsten Beck auch die Schlachtrufe der jeweiligen Prinzen mit ein. Für viele war es auch eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit.

Jürgen Werner, Thorsten und Oliver Beck sowie Frank Stehling waren als Sänger der Flibbers eine gute Einleitung für die Band Hobbits, die mit ihrer Musik kräftig einheizten. Durch das Programm führten souverän die Sitzungspräsidenten, Uwe Trapp, Thorsten Beck und Jürgen Werner. Mit dem Finale und dem Abschlusslied endete der schöne Abend.

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