Ein Messerstecher sticht mit Messer, Polizei, Blaulicht
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Bei einem Streit in der Moselstraße wurde ein 18-Jähriger schwer verletzt.

Nach Messerstecherei in Fulda

18-jähriges Opfer außer Lebensgefahr

Bei einem Streit vor einem Wohnhaus in der Moselstraße ist am Dienstagabend ein 18-jähriger Mann aus Fulda schwer verletzt worden. Der Zustand des Opfers hat sich verbessert.

Update, 30.04, 14.50 Uhr: Dr. Christine Seban, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, teilte auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass sich der Zustand des verletzten Mannes aus Fulda gebessert habe. Der 18-Jährige habe durch das Messer Verletzungen unterhalb der linken Achsel und in der Leistengegend erlitten, befinde sich inzwischen aber außer Lebensgefahr. Eine Vernehmung sei allerdings noch nicht möglich gewesen.

Erst Streit, dann Attacke

Die Frage nach der Ursache für den Streit, der der Messerstecherei vorausgegangen war, sei laut Seban aufgrund unterschiedlicher Aussagen noch nicht abschließend geklärt. Die privaten Streitigkeiten zwischen dem Freund des Opfers und dem Beschuldigten dauerten aber schon eine Weile an. Vor dem Vorfall am Dienstagabend sei es zudem zu Beleidigungen über die sozialen Medien gekommen.

Opfer musste notoperiert werden

Wie die Polizei am Mittwoch bekannt gab, begleitete der 18-jährige Fuldaer einen Freund, der nach vorangegangenen Differenzen mit dem späteren Täter ein klärendes Gespräch suchen wollte. Dabei kam es erneut zum Streit, bei dem der ebenfalls 18-jährige Täter aus Grebenhain das Opfer mit einem Messer so schwer verletzte, dass der Mann in einem Krankenhaus notoperiert werde musste.

Beamte der Polizeistation Fulda nahmen den zunächst flüchtigen Täter kurz nach der Tat in Tatortnähe fest.

Die Kriminalpolizei Fulda hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Fulda die Ermittlungen aufgenommen. Am Tatort wurde eine umfangreiche Spurensicherung betrieben. Die Ermittler führten außerdem Zeugenbefragungen durch. Die Staatsanwaltschaft hat beim zuständigen Amtsgericht in Fulda einen Antrag auf Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchen Totschlags gestellt.

sec, akh

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