Fotos: Bürosystemhaus Schäfer

Aus dem 3D-Drucker: Bürosystemhaus Schäfer produziert spülmaschinenfeste Mund-Nasen-Masken

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Ihre Erfahrung im 3D-Druck setzt das Bürosystemhaus Schäfer aus Fulda im Kampf gegen das Corona-Virus ein. Das Unternehmen produziert jetzt abwaschbare, wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken aus dem 3D-Drucker. „Wir wollen durch unser Wissen auch andere unterstützen, dies auch zu tun“, sagt Geschäftsführer Nico Schäfer.

Was können wir gegen die Corona-Krise tun? Das ist die Frage, die seit Wochen auch die Geschäftsführer Marc und Nico Schäfer vom Bürosystemhaus Schäfer umtreibt. „In diesem Fall kam uns ein Zufall zur Hilfe“, berichtet Geschäftsführer Marc Schäfer.

„Mein Bruder Nico hat auf einem Nachrichtenportal einen Bericht gesehen, der sich mit dem 3D-Druck von Mund-Nasenmasken befasste.“ Der 3D-Drucker und das entsprechende Knowhow ist seit einigen Jahren im Bürosystemhaus Schäfer vorhanden.

Material wie für Legosteine

Somit war die Idee abwaschbare, wiederverwendbare Mund-Nasenmasken aus dem 3D-Drucker zu produzieren schnell umsetzbar, erklären Marc und Nico Schäfer. Nach einer kurzen Testphase wurde die erste Kleinserie an 3D-Masken aus unbedenklichen ABS Material – bekannt durch die Logosteine – gefertigt.

„Wichtigstes Argument für diese 3D-Masken ist die Reinigung der Masken“, führt Nico Schäfer aus. „Man kann die Masken nicht nur abwaschen oder mit Desinfektionsmittel reinigen. Sie sind zudem auch spülmaschinenfest.“

„Nur ein kleiner Beitrag“

Der Filter der Maske kann mit Filtermaterial nach jeder Nutzungsperiode neu bespannt werden. Nico Schäfer: „Ein entsprechendes Mikrofließ ist natürlich zu empfehlen. Jedoch ist wie bei den Selbstnähanleitungen auch ein Baumwollstoff denkbar. Der Wechsel des Filtermaterials dauert nur Sekunden.“

Marc Schäfer erklärt abschließend: „Unsere tägliche Auflage von zehn Masken in unterschiedlichen Farben ist nur ein kleiner Beitrag. Die schnelle Reinigung und Wiederverwendbarkeit schont jedoch die ohnehin knappen Ressourcen.“

Personen, die die Möglichkeit zum 3D-Druck besitzen, bietet das Bürosystemhaus Schäfer hinsichtlich der passenden Druckdatei, der Druckereinrichtung sowie dem Filtermaterial und so weiter gern seine Beratung an, teilte das Unternehmen aus Fulda abschließend mit. / sar

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