Brennendes Auto
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Eine sechsköpfige Familie kam am Sonntagmittag mit dem Schrecken davon, nachdem ihr Auto plötzlich Feuer fing. (Symbolfoto)

Motor fing an zu qualmen

Sechsköpfige Familie kommt nach Brand auf A7 mit dem Schrecken davon

  • Ann-Katrin Hahner
    vonAnn-Katrin Hahner
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Schlimmeres hat am Sonntagnachmittag ein Familienvater verhindert: Als das Auto, in dem er mit seiner Familie unterwegs war, plötzlich zu qualmen anfing, reagierte der Mann aus dem Landkreis Altenkirchen geistesgegenwärtig.

Fulda - Wie die Polizei mitteilt, befuhr eine sechsköpfige Familie aus dem Landkreis Altenkirchen am Sonntag gegen 11.45 Uhr die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Würzburg.

Zwischen der Tank- und Rastanlange Großenmoor und der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz ertönte plötzlich ein lauter Knall aus dem Motorraum des Pkw der Familie. Anschließend stiegen große Rauchwolken aus der Motorhaube empor.

Der 34-jährige Vater reagierte geistesgegenwärtig und führte das Fahrzeug von dem linken Fahrstreifen zielsicher nach rechts auf die Standspur. Dort konnten alle Personen das Fahrzeug unverletzt verlassen - gerade noch rechtzeitig bevor der Pkw zu brennen anfing.

Zwei Streifenfahrzeuge der Autobahnpolizei mussten die Autobahn in diesem Bereich kurzzeitig absperren, damit die Feuerwehr der Stadt Hünfeld die Löscharbeiten ausführen konnte. Das komplett ausgebrannte Fahrzeug wurde anschließend von einem Abschleppunternehmen mit einem Kran von der Fahrbahn gehoben.

Aufgrund der Hitzeentwicklung entstand laut Polizei ein Sachschaden an der Teerdecke des Standstreifens. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 15.000 Euro. Weswegen der Wagen Feuer fing, ist bislang noch nicht bekannt. (akh)

Lesen Sie hier: Polizei blitzt auf der A 7 - und ist schockiert

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