Ein 39-Jähriger hat sich auf der A7 in Richtung Fulda daneben benommen: Vor anderen Autofahrern entblößte der Mann sein Hinterteil. (Symbolfoto)
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Ein 39-Jähriger hat sich auf der A7 in Richtung Fulda daneben benommen: Vor anderen Autofahrern entblößte der Mann sein Hinterteil. (Symbolfoto)

Polizei greift durch

Lkw-Fahrer rastet auf A7 aus: 39-Jähriger entblößt sein Hinterteil und schlägt mit Kopf gegen Fahrertür

Ein Lkw-Fahrer hat sich am Dienstagnachmittag auf der A7 extrem daneben benommen: Nachdem der Verkehr seinetwegen komplett zum Erliegen gekommen war, warf der 39-Jährige mit wüsten Beschimpfungen um sich und zeigte den anderen Autofahrern sein Hinterteil.

Fulda - Der kuriose Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag gegen 17.25 Uhr auf der A7 bei Bad Brückenau in Richtung Fulda. Kurz vor der Landesgrenze brachte ein 39-Jähriger aus Rumänien den Verkehr komplett zu erliegen. Mit seinem Lkw hatte er zunächst beim Überholen einen anderen Lkw geschnitten, so dass dieser nach rechts auf die Standspur ausweichen musste, um einen Unfall zu vermeiden.

„Anschließend bremste der 39-Jährige den nachfolgenden Lkw aus und fuhr über die komplette Breite der Fahrbahn Schlangenlinien“, berichtet die Polizei. Schließlich blieb der Fahrer quer auf der Fahrbahn stehen - mit der Zugmaschine auf der Überholspur und mit dem Auflieger auf der rechten und der Standspur. (Lesen Sie hier: Lkw-Fahrer fällt auf A7 in Sekundenschlaf: Kilometerlanger Stau nach Schleuderfahrt)

Fulda: Lkw-Fahrer rastet auf A7 komplett aus - Mann (39) entblößt Hinterteil

Mit dem was dann folgte, hatte aber wohl niemand gerechnet: Plötzlich stieg der 39-Jährige aus und beleidigte die anderen Verkehrsteilnehmer. Dabei entblößte er gar sein Hinterteil. Laut Polizei stieg der Mann danach wieder in sein Fahrzeug und fuhr weiter in Richtung Norden - wo er allerdings einen weiteren Lkw ausbremste und versuchte, diesen beim Überholen abzudrängen.

Der 48-Jährige Fahrer aus Kaufbeuren konnte den Unfall nur dadurch vermeiden, dass er nach rechts auf einen Parkplatz auswich. Der Rumäne folgte ihm und bremste den 48-Jährigen erneut aus. Danach verließ er seinen Lkw und schlug mit dem Kopf mehrmals gegen die Fahrertür des anderen Zugfahrzeugs. (Lesen Sie auch: „Als hätte er drei Flaschen Wodka getrunken“ - Polizei stoppt Lkw-Fahrer)

39-Jähriger stellt sich quer: Widerstand bei Festnahme

Nach dem zweiten Zwischenfall fuhr der 39-Jährige auf der A7 weiter in Richtung Norden. Einer Streife der Polizeiautobahnstation Petersberg gelang es dann kurze Zeit später, den rumänischen Fahrer mit seinem Lkw von der Autobahn zu lotsen und auf dem Parkplatz Petersberg zu kontrollieren. Doch auch hier stellte sich der 39-Jährige quer: Er schrie die Polizeibeamten an, beleidigte sie und leistete bei der Festnahme Widerstand. (Lesen Sie auch: Unfall an Tankstelle - Zapfpistole steckte noch im Auto)

„Der Fahrzeugschlüssel des Lkw-Fahrer musste vorübergehend sichergestellt werden“, teilte die Polizei mit. Der 39-Jährige muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr, Nötigung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung verantworten.

Gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung wurde der Mann wieder entlassen. Er bekam aufgrund seines körperlichen Zustands eine Zwangspause verordnet. (akh)

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