1. Fuldaer Zeitung
  2. Fulda

Millimeterarbeit samt Funkenflug: 450 Tonnen schweres Schutzgerüst bei Petersberg wird verschoben

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Ann-Katrin Hahner

Riesige Bauleuchten lassen an der A7-Brücke in Petersberg-Götzenhof die Nacht zum Tag werden: In vier Nächten soll ein 450 Tonnen schwere Schutzgerüst verschoben werden. In der Nacht zum Sonntag begannen die Arbeiten.

Fulda - Die Aufgabe ist gewaltig: Das Schutzgerüst, welches errichtet wurde, um während der Abrissarbeiten rund um die Autobahnbrücke Götzenhof (Fulda) die unter der Bücke verlaufenden Gleise der Deutschen Bahn zu schützen, wird verschoben.

Die Arbeiten am westlichen Teilbereich der 55 Jahre alten Brücke seien größtenteils fertiggestellt, so dass das Gerüst nun an der Ost-Seite aufgestellt werden könne, hieß es in einer Pressemitteilung. Die Arbeiten am östlichen Teil der Götzenhof-Brücke (Fahrtrichtung Nord) würden dann voraussichtlich im Dezember beginnen.

A7: Mammut-Arbeiten an Brücke - 450 Tonnen schweres Gerüst verschoben

Abgebaut wird das Gerüst nicht. Vielmehr wird es - Millimeter für Millimeter - auf den darunter verlaufenden Gleisen verschoben. Funkenflug inklusive, denn zunächst muss eine Bahn die Gleise für die Arbeiten abschleifen.

Da fliegen die Funken: Eine Bahn schleift während der Arbeiten an der A7-Brücke die Gleise ab.
Da fliegen die Funken: Eine Bahn schleift während der Arbeiten an der A7-Brücke die Gleise ab. © Fuldamedia

Dann wird das Gerüst unter dem wachsamen Blick der Arbeiter gleichmäßig mit mehreren Stahlseilen gezogen. Rund 17 Meter muss es zurücklegen, bis es an der Ost-Seite der Brücke angekommen ist. (Lesen Sie hier: Schwertransport manövriert in der Nacht durch Schlitz)

Das rund 450 Tonnen schwere Schutzgerüst an der A7-Brücke in Götzenhof muss verschoben werden. Die Arbeiten dauern vier Nächte an.
Das rund 450 Tonnen schwere Schutzgerüst an der A7-Brücke in Götzenhof muss verschoben werden. Die Arbeiten dauern vier Nächte an. © Fuldamedia

Die Arbeiten, um das Gerüst zu verschieben, dauern über vier Nächte an und sind auf zwei Wochenende verteilt. Der erste Teil der 17-Meter-Strecke soll in den Nächten vom 18. bis 20. September bewältigt werden. Der zweite Abschnitt erfolgt dann in den Nächten vom 25. bis 27. September. In jeder dieser Nächte dauern die Arbeiten von 20 Uhr bis 7 Uhr morgens an.

Auch interessant