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Die Angst in der Coronakrise – wo kommt sie her und was dagegen hilft?

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Die Corona-Pandemie stellt den Alltag vieler Menschen auf den Kopf – und bereitet so manchen große Sorge. Warum Menschen Angst haben und was sie dagegen tun können.

Psychiaterin Roth-Sackenheim empfiehlt zudem, den Nachrichtenkonsum einzuschränken, wenn man merkt, dass einen die ständig neuen Zahlen zu Infizierten und Toten oder Fotos von Menschen mit Schutzanzügen überfordern.

Progressive Muskelentspannung kann helfen

Zur Soforthilfe empfiehlt Roth-Sackenheim die sogenannte progressive Muskelentspannung: Nach einem bestimmten Schema werden verschiedene Muskelgruppen zunächst angespannt und dann wieder losgelassen. „Wie genau das geht, erklären zum Beispiel Youtube-Videos“, sagt die Expertin.

Noch keine gestiegene Nachfrage

Auch Psychotherapie könne helfen, mit Ängsten in der aktuellen Krise umzugehen, sagt Lubisch. Bisher verzeichne die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung keine gestiegene Nachfrage sagt sie. Sie rechnet aber damit, dass sich in nächster Zeit zunehmend Menschen mit in der Coronakrise entstandenen Ängsten an die Therapeuten wenden.

Dann werde es sicherlich Beratungsangebote oder Psychotherapeutische Sprechstunden geben. Auch jetzt schon sei Corona im Gespräch mit allen Patienten Thema, sagt Lubisch. „Es gibt kaum jemanden, der völlig unberührt ist.“ / dpa

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