CDU-Chef Armin Laschet wurde zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen.
+
CDU-Chef Armin Laschet wurde zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen.

Die Würfel sind gefallen

Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union - Das sagen CDU-Politiker aus der Region

CDU-Chef Armin Laschet wurde zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen. Das sagen Stimmen aus der Region Fulda zum Votum des CDU-Vorstands.

Fulda - Nach dem klaren Votum des CDU-Vorstands hat CSU-Chef Markus Söder Armin Laschet, den Vorsitzenden der CDU, zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen. „Die Würfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag in München. Söder betonte, er werde, wie angekündigt, das klare Vorstandsvotum der CDU für ihren Parteichef akzeptieren und Laschet ohne Groll und mit voller Kraft unterstützen. Nun gehe es darum zusammenzustehen. „Nur eine geschlossene Union kann am Ende erfolgreich sein.“

So reagieren CDU-Politiker aus der Region auf den Kanzlerkandidaten Armin Laschet

Auch CDU-Politiker aus der Region reagieren auf das Votum des CDU-Vorstands. Das sagen Katja Leikert, Dag Wehner, Jens Mischak und Michael Brand:

Katja Leikert, CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende im Main-Kinzig-Kreis: „Ich freue mich über die Entscheidung für Armin Laschet als Kanzlerkandidat der Union. Ich habe ihn als ehrlichen Vermittler, verlässlichen Teamplayer und überzeugen Pro-Europäer kennengelernt. Ich vertraue ihm. Aus den Diskussionen der vergangenen Tage können wir als Partei insgesamt nur lernen. Es braucht klare Entscheidungsprozesse, gerade in Konfliktsituationen.

Und: Man kann nicht plötzlich die Regeln ändern, wenn man schon auf dem Spielfeld steht. Das wird ein spannender Wahlkampf, alle Karten liegen nun offen auf dem Tisch. Als Union setzen wir uns für ein echtes Modernisierungsjahrzehnt ein. Die Themen Digitalisierung, Klimaschutz und ein erfolgreicher Neustart für unsere Wirtschaft nach Corona stehen dabei auf der Agenda weit oben.“

Dag Wehner, Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Fulda: „Wir sind froh darüber, dass die intensive Diskussion über die Frage der Kanzlerkandidatur nunmehr abgeschlossen ist und mit Armin Laschet ein erfahrener und erfolgreicher Ministerpräsident für dieses wichtige Amt zur Verfügung steht. Die Debatte der vergangenen Tage hat deutlich gemacht, dass wir als Union zwei respektable Kandidaten in den eigenen Reihen haben, die aus unterschiedlichen Perspektiven Chancen oder Risiken im Hinblick auf die Bundestagswahl aufweisen.

Der CDU-Kreisverband Fulda hat keine eigenständige Position in dieser Frage eingenommen. Ich vermute allerdings, dass bei einer Mitgliederbefragung die Sympathien deutlich bei Markus Söder gelegen hätten. Es ist erfreulich, dass beide Kandidaten heute betont haben, dass es ab jetzt darum gehen muss, die Kräfte zu bündeln und als CDU/CSU unsere Ideen, Ziele und Konzepte für die aktuellen Herausforderungen klar zu formulieren. Die Menschen in unserem Land erwarten Antworten auf drängende Zukunftsfragen, und darauf gilt es, alle Kräfte zu konzentrieren.“

Video: „Die Würfel sind gefallen“ - Armin Laschet wird CDU-Kanzlerkandidat

Jens Mischak, CDU-Kreisverbandsvorsitzender des Vogelsbergkreises: „Dass ich einer Kandidatur von Markus Söder persönlich näher gestanden habe, ist kein Geheimnis. Jetzt gilt: Wir werden alles dafür tun, dass Armin Laschet Bundeskanzler wird. Jedem Bürger muss klar sein, dass es jetzt um die Frage geht, ob Deutschland von einer grünen Kanzlerin Annlena Baerbock oder einem erfahrenen Ministerpräsidenten Armin Laschet regiert wird. Es geht um keinen Schönheitswettbewerb, sondern um Kompetenzen, Verantwortung und Vertrauen. Wo dort die Vorteile sind, dürfte auf der Hand liegen.“

Michael Brand, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Fulda: „Es war aus Sicht der Union das wichtigste, dass diese für Mitglieder und Wähler unerträgliche Woche mit einer Entscheidung zu Ende gegangen ist. Es wurde zurecht gesagt, dass wir über zwei Vorsitzende von CDU und CSU verfügen, die beide Kanzler können. Nach der endgültigen Entscheidung gestern haben sich der CSU-Vorsitzende und Befürworter Markus Söders erfreulich schnell und auch entschieden hinter unserem Vorsitzenden Armin Laschet versammelt.

Damit können wir den politischen Kurs der Mitte stärken und Deutschland vor einem Linksruck bewahren. Wer sich jetzt mehr mit der Debatte nach innen anstatt mit dem Kampf um den weiteren Kurs unseres Landes beschäftigt, der hätte den Ernst der Lage wirklich nicht verstanden. Egal, wer welche Priorität vorher hatte – nach der Entscheidung und mit der Unterstützung des starken bayerischen Ministerpräsidenten gilt jetzt: Das Rennen Schwarz gegen Grün ist eröffnet.

Und wir werden um die Unterstützung durch die breite bürgerliche Mitte gegen ein wirklich sehr linkes grünes Programm werben und darum kämpfen müssen. Es geht nicht um Frau oder Mann, Annalena oder Armin – sondern es geht um Links-Bündnis oder politische Mitte. Das muss jede und jeder wissen.“ 

Das könnte Sie auch interessieren