Fotos: Alina Hoßfeld

Aus Australien, Indien oder Russland: Daniel Schreiner begrüßt Teilnehmer der Winteruniversität

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - 33 Studierende aus der ganzen Welt sind nach Fulda gekommen, um an der Internationalen Winteruniversität teilzunehmen. Die offizielle Begrüßung am Anfang des dreiwöchigen Programms übernahm Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos).

Von unserem Redaktionsmitglied Alina Hoßfeld

Insgesamt 33 Studierende sind am Montag in der Barockstadt angekommen und bleiben rund drei Wochen, bis zum 25. Januar, hier. Während dieser Zeit werden sie an Seminaren, Deutschkursen und Veranstaltungen teilnehmen. Zudem werden Studienreisen angeboten. Diese werden unter anderem nach Berlin, Würzburg oder Weimar gehen, aber auch Point Alpha und der Kreuzberg werden besucht. Außerdem im Programm: Workshops zu den Themen Salsa, Kochen mit deutschen Rezepten und Sport.

Gestern wurden die Teilnehmer von Stadtbaurat Daniel Schreiner im Stadtschloss begrüßt. Dabei war ebenfalls Judith Geißler von der Hochschule. Gemeinsam mit Professor Dr. Thomas Schittny, der die wissenschaftliche Leitung innehat, leitet sie das Projekt.

Schreiner begrüßte die Teilnehmer auf Englisch und erzählte ihnen von der Geschichte der Stadt Fulda, und was seine Aufgaben als Stadtbaurat sind. Zudem ging er auf die Gründung des Klosters Fulda vor 1275 Jahren durch den Mönch Sturmius ein. „Fulda ist am Wachsen, und auch die Hochschule spielt eine große Rolle in unserer Stadt“, sagte der Stadtbaurat.

Ein friedliches Miteinander

Für die Studenten sei es gut, nach Fulda zu kommen. Die Region sei vor allem durch den „Eisernen Vorhang“, eine „harte Trennung“ geprägt gewesen. In der heutigen Zeit könne ein friedliches Miteinander erlebt werden. „Die Studenten können viel aus der Geschichte mitnehmen“, sagte er.

Bereits zum elften Mal findet die Internationale Winteruniversität statt. „Durch das großartige Engagement findet aber auch jedes Jahr die Internationale Sommeruniversität statt – im vergangen Jahr war es das 16. Mal. Es kommen so Menschen aus der ganzen Welt in das beschauliche Fulda“, sagte Schreiner.

Senegal, Kanada, Kolumbien, Indien und USA

Die Teilnehmer der laufenden Winteruniversität stammen dieses Jahr aus vielen verschiedenen Ländern, unter anderem Senegal, Kanada, Kolumbien, Indien und den USA. „Es gibt ein großartiges Programm, und die drei Wochen werden sehr schnell zu Ende gehen“, sagte Schreiner.

Der Stadtbaurat gab den Studenten mit auf den Weg: „Nehmt es als eine Chance an, etwas über die Kultur und die Geschichte zu lernen, aber auch, um neue Freunde zu finden.“

Beitrag für die Völkerverständigung

Die Koordinatorin Judith Geißler erklärte: „Einige von den Studenten bleiben sogar in Fulda und studieren hier. Viele von ihnen können durch das Projekt Deutschland und die Geschichte Deutschlands kennenlernen. Es bietet einen großen Beitrag für die Völkerverständigung und ist für alle Teilnehmer eine interkulturelle Erfahrung“.

Die Studenten wohnen während ihres dreiwöchigen Aufenthalts in einem Hotel. „Während der Internationalen Sommeruniversität leben sie in Gastfamilien in Fulda. Wir überlegen aber, das auch bald im Winter anzubieten“, erklärte Geißler.

Das Ziel der Internationalen Winteruniversität sei es, sich an Studierende zu richten, die Interesse an globalen Kultur und Gesellschaftsfragen haben und die deutsche Sprache lernen oder ihre Deutschkenntnisse verbessern möchten.

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