Gersfelds Bürgermeister Steffen Korell hält seinen neugeborenen Sohn Veit auf dem Arm.
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Gersfelds Bürgermeister Steffen Korell ist am Sonntag zum zweiten Mal Vater geworden.

Am Tag der Geburt wäre Bürgermeister-Wahl gewesen

Gersfelds Bürgermeister Steffen Korell wird zum zweiten Mal Vater

  • Jessica Vey
    vonJessica Vey
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Manchmal hat das Schicksal Humor: Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell (36, CDU) ist am vergangenen Sonntag (24. Mai) Vater geworden. Genau an diesem Tag wäre eigentlich auch ein anderer zukunftsweisender Termin gewesen: die Bürgermeisterwahl.

  • Bürgermeister Steffen Korell ist zum zweiten Mal Vater geworden.
  • Sein kleiner Sohn heißt Veit Korell.
  • Er kam am Tag zur Welt, an dem eigentlich die Bürgermeisterwahl stattfinden sollte.

Gersfeld - Das wäre spannend geworden: Die Ehefrau hochschwanger und schon über dem Geburtstermin. Und dann die Bürgermeisterwahl, die für Korell als einzigen Bewerber eine zweite Amtszeit einläuten sollte.

Diesen „Nervenkitzel“ hat die Landesregierung dem Gersfelder Bürgermeister Steffen Korell erspart. Grund ist die Corona-Pandemie. Wegen des Virus hat die Landesregierung Ende März entschieden, alle Bürgermeisterwahlen in Hessen bis 1. November abzusagen.

Coronavirus: Landesregierung sagte alle Bürgermeisterwahl-Termine ab

Die Wahl in Gersfeld findet nach dem Beschluss der Stadtverordneten nun also erst am 14. März 2021, am Tag der Kommunalwahl, statt. Den ursprünglichen Wahltermin, den 24. Mai 2020, wird Korell nun trotzdem für immer in Erinnerung behalten. Denn am Sonntagmorgen erblickte sein Sohn Veit im Klinikum Fulda das Licht der Welt. „Viele haben gesagt: ‚Der Kleine hat Humor‘“, erzählt der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern. Er hat über seine Kanäle in den Sozialen Medien ein Foto verbreitet, auf das er bereits viele Reaktionen und Glückwünsche erhalten hat.

Zweites Kind für Bürgermeister Korell

Der Sohnemann hat sich sogar etwas länger Zeit gelassen und kam vier Tage nach dem errechneten Geburtstermin zur Welt. Überlegungen darüber, was gewesen wäre, wenn die Bürgermeister-Wahl stattgefunden hätte, will Korell gar nicht anstrengen: „Es war ja jetzt schon lange klar, dass sie nicht stattfindet, deshalb stand das nicht mehr so im Fokus.“

Was er stattdessen betont, ist ein Vorteil, den er in diesen ansonsten sehr schwierigen Corona-Zeiten erlebt: Weil weniger Abendtermine stattfinden, hat der 36-Jährige mehr Zeit für seine Familie, zu der auch die vierjährige Tochter Freya gehört.

Auch wenn er am Sonntag nur im Kreißsaal dabei sein konnte und danach das Besuchsverbot galt, ist seine Freude kaum zu trüben. Am Montagabend durften Frau Verena und Sohn Veit sogar schon nach Hause nach Gersfeld-Sparbrod kommen. Sie seien gesund und munter, erzählt der stolze Vater.

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