Der für den 2. Mai geplante Barockstadt Swim&Run entfällt ersatzlos.
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Der für den 2. Mai geplante Barockstadt Swim&Run entfällt ersatzlos.

Triathlon erst wieder 2022

Wegen Corona: Barockstadt Swim&Run fällt aus - LG Fulda plant Fulda Marathon nun virtuell

Der für den 2. Mai geplante Barockstadt Swim&Run entfällt ersatzlos. Das teilten die veranstaltenden Wasserfreunde Fulda gestern gegenüber unserer Zeitung mit. Erst 2022 wird es wieder eine Veranstaltung geben, dann den gewohnten Triathlon. Dafür plant die LG Fulda den abgesagten Fulda Marathon nun virtuell.

Fulda - Der Entschluss für die Absage sei aus mehreren Gründen gefallen, erläutert Wasserfreunde-Vorsitzender Erik Bott. Einerseits habe man Solidarität zeigen wollen wegen des bereits abgesagten Hessentages und des Fulda Marathons. Weiterhin sei die Infektionslage hinsichtlich Corona-Fallzahlen, Mutationen und fehlender Impfstoffe derzeit so unsicher, dass eine Umsetzung auch unter Einhaltung der Hygienevorschriften nicht sicher scheine. Einen Ersatztermin wird es in diesem Jahr nicht geben, der Triathlon soll 2022 wieder stattfinden.

Der Swim & Run war die Ersatzveranstaltung für den sonst am ersten Maisonntag durchgeführten Triathlon der Wasserfreunde. Die Stadt hatte während der Planungen im Herbst des vergangenen Jahres eine Absperrung der Radstrecke wegen der Vorbereitungen auf den zu der Zeit noch geplanten Hessentag nicht garantieren können.

Fulda: Barockstadt Swim&Run fällt aus - LG Fulda plant Fulda Marathon virtuell

Bereits vor knapp zwei Wochen wurde der Fulda Marathon abgesagt. Die LG Fulda plant jetzt allerdings eine virtuelle Form des Laufs mit allen bekannten Laufstrecken. „Wir haben so viele verständnisvolle Rückmeldungen auf die Absage bekommen“, berichtet LG-Vorsitzender Jürgen Schuck. Deshalb habe sich der Verein für das virtuelle Angebot entschieden. Dieses solle aber nicht die Form eines Wettbewerbs haben, sondern einfach die Menschen zum Laufen motivieren.

„Wir haben auf der Internetseite eine Plattform eingerichtet, in der Läufer ihre Zeiten eintragen können“, erklärt Schuck. Dies geschehe auf Vertrauensbasis, das Hochladen von Zeiten etwa aus einer Tracking-App sei nicht nötig. Regelmäßig will die LG Teilnehmerlisten veröffentlichen. Gestartet werden soll einzeln, Teams sind nicht zugelassen. Los geht es am Montag, 1. Februar, bis zum ursprünglichen Marathon-Termin am 12. September.

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