Die Stadt Fulda hat eine neue Querungshilfe Am Rosengarten eingeweiht.
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Die Stadt Fulda hat eine neue Querungshilfe Am Rosengarten eingeweiht.

130.000 Euro Kosten

Barrierefrei vom Behördenzentrum zum Bürgergarten: Stadt Fulda weiht neue Querungshilfe am Rosengarten ein

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Bereits zur Landesgartenschau 1994 entstand der Bürgergarten als öffentliche Grünanlage am Rande der Fulda-Aue, zeitgleich wurde der Komplex des Behördenzentrums mit einer breiten Treppenverbindung von der König­straße zum Rosengarten errichtet. Doch eine barrierefreie Verbindung fehlte bislang.

Fulda - Der Weg vom Bürgergarten in Fulda endete an ein paar Treppenstufen beziehungsweise an einer steilen Rampe. Jetzt wurde eine barrierefreie und sichere Querungshilfe geschaffen – nicht zuletzt mit Blick auf den Hessentag, wo an dieser Stelle viele Besucherinnen und Besucher auf dem Weg vom Quartier II zum Quartier III beziehungsweise in Richtung Innenstadt die Straße Am Rosengarten queren werden.

In die Gestaltung der neuen Querung war auch der Behindertenbeirat eng eingebunden, teilte die Stadt Fulda mit, die davon sprach, dass ein „Vorzeigeprojekt für die Barrierefreiheit“ in der Stadt gelungen sei. Sowohl für Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, aber auch für Menschen mit einer Fußheberschwäche oder einer anderen Gehbehinderung biete der auf das sogenannte Null-Niveau abgesenkte Bordstein eine ideale Überquerungshilfe.

Von der Querungshilfe würden übrigens auch Seniorinnen und Senioren mit Rollator oder Mütter und Väter mit Kinderwägen profitieren. Für Menschen mit Sehbehinderung wiederum seien die geriffelten beziehungsweise genoppten Platten eine Hilfe, um die Straße leichter zu überqueren. Ihnen helfen auch die starken Farbkontraste bei der Pflasterung – was an anderen Stellen in der historischen Innenstadt bisweilen mit Erfordernissen des Denkmalschutzes kollidiert.

„Hier aber konnten wir Barrierefreiheit einmal idealtypisch umsetzen“, erläuterte Stadtbauart Schreiner.  Um den ursprünglich vorhandenen Niveauunterschied im Gelände auszugleichen und um Platz für die Mittelinsel zu schaffen, waren umfangreichen Bauarbeiten nötig: So wurde der Straßenabschnitt Am Rosengarten auf einer Länge von rund 100 Metern angehoben und zugleich verbreitert. Zugleich musste die Querneigung der Straße und damit die Entwässerungsrichtung geändert werden. Die Kosten inklusive der Schaffung einer neuen Mittelinsel betrugen rund 130.000 Euro. (sar)

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