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„Beliebtheit des Winterwaldes steigt“ – daher kommt er mit Neuerung wieder

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Aufräumen nach Weihnachten – was in vielen Privathaushalten geschieht, ist auch in Fulda an der Tagesordnung. Derzeit wird der Winterwald Unterm Heilig Kreuz abgebaut. Auch der Weihnachtsbaum vor dem Stadtschloss wird bald weichen.

Von unserem Redaktionsmitglied Hanna Wiehe

Das Fest ist vorbei, der Weihnachtsmarkt längst abgebaut. Und doch erinnert in der Stadt noch Vieles ans Fest: der Weihnachtsbaum vorm Stadtschloss und die beleuchteten Straßen zum Beispiel. Aber nicht mehr lange: An diesem Wochenende können die Besucher die festliche Dekoration wohl zum vorerst letzten Mal genießen. Wie Johannes Heller von der Magistratspressestelle mitteilt, wird der Baum am 7. Januar, also nächsten Dienstag, abgebaut. Gleiches gelte für die Adventskränze, die zum Beispiel am Bonifatiusplatz und in der Marktstraße angebracht sind. Was die Dekorationen in anderen Straßen angeht, kann er keine Auskunft geben: „Die Händlergemeinschaften der Einkaufsstraßen regeln das unterschiedlich.“

„Wir können ein positives Fazit ziehen“

Schon aufgeräumt wird derweil in der Friedrichstraße. Dort war der Winterwald gewesen, der auch nach Weihnachten für die Besucher zugänglich war – bis zum 30. Dezember. „Wir können ein positives Fazit ziehen“, erklärt Rainer Aulich vom Team Aulich aus Hannover, das den Winterwald veranstaltet. Auch wenn an jedem Wochenende ein Haupttag verregnet gewesen sei, habe man das durch gut besuchte Wochentage ausgleichen können. „Wir haben die gleichen Umsätze erzielt wie im Vorjahr – obwohl uns das Wochenende mit dem Totensonntag weggebrochen ist“, sagt er. Die Stadt hatte den Markt 2019 erst am Montag nach dem Totensonntag beginnen lassen.

Beliebtheit steigt

Der Veranstalter bilanziert: „Die Abstimmung der Menschen mit den Füßen zeigt: Die Beliebtheit des Winterwaldes steigt. Die Menschen schätzen die Atmosphäre dort sehr.“ Sein Eindruck ist: Neben Familien mit Kindern komme nun zunehmend jüngeres Publikum in die Friedrichstraße. In diesem Jahr hätten vor allem viele Gruppen den Wald besucht – „Kollegen haben zum Beispiel den Feierabend hier ausklingen lassen“, berichtet der 63-Jährige. Schließlich hebe sich der Winterwald auch durch sein kulinarisches Angebot vom Rest des Weihnachtsmarktes ab. Das Publikum sei ein angenehmes, das gelte für den Weihnachtsmarkt insgesamt, hier gehe es friedlich und gesittet zu.

Erfreuliche Entwicklung

Aulich bezeichnet die Entwicklung des Winterwaldes als „sehr erfreulich.“ Lediglich an den Wochentagen könnte die Werbung für den Weihnachtsmarkt im Umland der Stadt noch besser sein, erklärt er. „In Fulda wird viel plakatiert. Was fehlt, ist die Werbung 20 oder 30 Kilometer um den Speckgürtel herum“, sagt er. Der Veranstalter betreibt neben dem Winterwald und der Pyramide in Fulda noch vier andere Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland.

Der Winterwald wird auch 2020 wieder aufgebaut. Eine Neuigkeit dazu verrät Aulich schon: „Wir möchten das Thema Wald vertiefen und werden eine Bar mit speziellen Getränken anbieten“, sagt er.

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