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Berater kontaktieren, anstatt verbotenerweise Wespen und Hornissen zu töten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Im Bereich von Wohngebäuden und Gärten kann es zu Konflikten mit Wespen und Hornissen kommen. Ursache für solche Konflikte sind laut unterer Naturschutzbehörde in den meisten Fällen unbegründete Ängste, die auf mangelnde Kenntnis der Tiere und ihres Verhaltens zurückzuführen seien.

Wie der Landkreis Fulda weiter in einer Pressemitteilung schreibt, könnten durch sachgerechte Information und einfache praktische Maßnahmen Ängste und Konflikte behoben werden. Das in der Vergangenheit unter Missachtung der naturschutzrechtlichen Bestimmungen praktizierte Abtöten der Tiere lasse sich so vermeiden.

Um dem steigenden Beratungsbedarf und dem Artenschutz gerecht zu werden, gibt es im Landkreis Fulda seit einigen Jahren ein von der unteren Naturschutzbehörde eingerichtetes Beraternetz. Die telefonische Beratung ist kostenlos, wie der Landkreis mitteilt. Für Ortsbesuche oder konkrete praktische Maßnahmen empfehle sich die Vereinbarung einer Aufwandsentschädigung.

Konfliktfreie Lösungen

Die untere Naturschutzbehörde weist darauf hin, dass es nicht Aufgabe der Wespenberater sei, die Tiere abzutöten oder ihre Nester zu vernichten, sondern möglichst konfliktfreie Lösungen aufzuzeigen. In Ausnahmefällen könnten die Nester umgesiedelt werden. Auch seien die Telefonnummern nicht als 24-Stunden-Notfall-Service zu verstehen.

Die Berater sollten zu humanen Zeiten angerufen und ihre Hilfe nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Tiere wirklich ein ernstzunehmendes Problem darstellten. Die Telefonnummern der Wespenberater gibt es bei den jeweiligen Wohnortgemeinden oder unter www.landkreis-fulda.de. / sar

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