Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

Biosphärenreservat weist vor Silvester auf Verbot von Feuerwerk in weiten Teilen der Rhön hin

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/Rhön - Die Verwaltungen des Unesco-Biosphärenreservats Rhön appellieren an die Bevölkerung, das Zünden von Raketen und anderen Feuerwerkskörpern in den Schutzgebieten der Rhön und der unmittelbaren Nähe zu unterlassen.

In weiten Teilen der Rhön ist das Lärmen und das Zünden von Feuer gemäß Schutzgebietsverordnung verboten und steht unter Strafe, heißt es in der Mitteilung. In den vergangenen Jahren seien an verschiedenen Stellen – unter anderem im Schwarzen Moor – immer wieder Reste von Böllern und Raketen gefunden worden.

„In den auch im Winter teilweise oft trockenen Gebieten besteht Brandgefahr: In der Silvesternacht 2016/2017 etwa war eine vier Hektar große Wiese entlang der Hochrhönstraße in Brand geraten. Auch auf der Wasserkuppe gab es bereits entsprechende Vorkommnisse.“

Vor allem aber würden durch die Feuerwerkskörper Wild, Vögel und zahlreiche weitere schutzbedürftige Tiere massiv gestört. Gemäß den jeweiligen Schutzgebietsverordnungen ist es daher verboten, wildlebende Tiere „mutwillig zu beunruhigen“ und im Gebiet zu „lärmen und Feuer anzuzünden“ (zum Beispiel Auszug aus Verordnung über das Naturschutzgebiet Weiherkuppe, RP Kassel).

Rhöner, „die das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßen möchten, werden daher gebeten, die Schutzgebiete weiträumig zu meiden“, heißt es abschließend in der Mitteilung des Biosphärenreservats Rhön. / sar

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