Das Bistum Fulda hat vor einer „Grüppchenbildung“ nach der Messe an Weihnachten gewarnt.
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Das Bistum Fulda hat vor einer „Grüppchenbildung“ nach der Messe an Weihnachten gewarnt.

„Direkt auf den Heimweg“

Bistum Fulda warnt vor „Grüppchenbildung“ nach der Messe an Weihnachten

Das Bistum Fulda mahnt Besucher von Weihnachtsgottesdiensten dazu, auch nach den Messen die sonst so beliebte „Grüppchenbildung“ zu unterlassen. Solche Treffen mit Freunden und Bekannten auf dem Kirchvorplatz seien an Weihnachten 2020 mit Infektionsrisiken verbunden.

Fulda - Das betonte die Diözese. Es gelte, Distanz zu halten und Kontakte zu vermeiden - „auch nach der Messe“. Wörtlich heißt es in der Mitteilung des Bistums: „Wir bitten alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher um Verständnis dafür, dass es in dieser Phase der Corona-Krise nicht zu Begegnungen auf dem Kirchvorplatz kommen darf“

Alle seien „höflich aufgefordert, sich nach der Heiligen Messe bitte direkt auf den Heimweg zu begeben!“ Von dort aus könne jeder seine Weihnachtswünsche und Weihnachtsgrüße an Freunde und Bekannte „gerne auf andere Weise zum Ausdruck bringen - zum Beispiel telefonisch“.

Die Gottesdienste zum Weihnachtsfest mit Bischof Michael Gerber im Fuldaer Dom würden auf der Homepage des Bistums und zudem im „Offenen Kanal Fulda„ im Fernsehen übertragen. Der Bischof schickte zu Weihnachten indes eine Video-Botschaft. Weihnachten konfrontiert die Menschen in diesem Jahr mit der „Zerbrechlichkeit des Lebens“, sagte er. (sar)

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