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Fit bleiben in der Corona-Zeit: Training in den eigenen vier Wänden

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Region - Den Teppich einrollen, die Sportmatte ausrollen. Schon ist das Wohnzimmer zum Fitnessstudio in den eigenen vier Wänden umgewandelt. Auch und vor allem in Zeiten von Corona ist es wichtig, sich fitzuhalten. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten vor.

Aber wie trainiert man am besten? Wer nicht auf eigene Faust loslegen will, der hat die Qual der Wahl. Online-Portale, Apps und Influencer – in der Fitnesswelt gibt es zahlreiche Angebote, die sich individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Viele bieten kostenfreie Probeabos an oder sind gar kostenfrei – wie etwa Workouts über die Video-Plattform YouTube.

Fitnessstudios posten Übungen bei Facebook

Übrigens: Auch einige Fitnessstudios, die durch die Coronakrise schließen mussten, haben auf den Sozialen Medien wie Facebook Sportübungen gepostet – zum Beispiel auf den Kanälen von Fit und Fun Fulda, Urbanic Fitness oder Feel Good Lady Fitness.

Achtung vor schlechter Körperhaltung

Doch während man im Fitnessstudio oder bei Übungen mit einem Personal Trainer bei Fehlhaltungen korrigiert wird, können sich in den eigenen vier Wänden schnell ungute Gewohnheiten einschleichen. Alexandra Proehl rät daher: „Man sollte sich gut informieren, worauf es bei den jeweiligen Übungen ankommt. Auf die wichtigsten Punkte sollte der Sportler beim Trainieren unbedingt achten, sodass er Wirbelsäule, Gelenke und Co. nicht fehlbelastet.“

Die Expertin gibt Sportlern drei goldene Regeln mit auf den Weg: „Achten Sie auf Ihre Körperspannung. Richten Sie Ihr Brustbein auf – dadurch wird der Rücken gerade und die Schultern gehen weg von den Ohren. Bei Übungen im Stehen oder im Liegestütz spannen Sie den Hintern an. Dadurch kommt die Hüfte nach vorne.“

Anfänger sollten sich nicht überfordern

Dadurch, dass man nun mehr Zeit und vielleicht auch Langeweile hat, soll man laut der Expertin prinzipiell darauf achten, sich nicht zu überfordern. Personen mit keiner oder wenig Sporterfahrung rät sie darüber hinaus vom hochintensiven Intervalltraining – sogenannten Tabata- oder HIIT-Einheiten – abzusehen. Gleiches gelte für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.

„Verteilen Sie die Sportübungen lieber über den Tag. Etwa so: Morgens eine Dehn- und Beweglichkeitseinheit und abends etwas Krafttraining“, empfiehlt Alexandra Proehl. Wie ein kleines Ganzkörpertraining aussehen kann, lesen Sie unten. Wer diese Ratschläge befolgt und sich nicht überfordert, kann auch gut von zu Hause aus trainieren.

Übungen

Personal Trainer und Lauftrainer Alexandra Proehl hat ein kleines Ganzkörpertraining zusammengestellt:

– Zum Aufwärmen fünf Minuten auf der Stelle laufen oder seilspringen.

– Liegestütze, Kniebeugen, Trizepsstütze an der Couch oder einem Stuhl, Ausfallschritte, Sit-ups, Seilspringen und oder auf der Stelle laufen.

Alle Übungen mit 10, 20 oder 30 Wiederholungen á drei bis sechs Runden – je nach Fitnesszustand.

Angebote im Netz:

Mady Morrison: Die zertifizierte Yogalehrerin bietet auf ihrem Youtube Kanal überwiegend Yogakurse zum Mitmachen an, zeigt aber auch in Erklärstücken wie die sogenannten Asanas richtig ausgeführt werden.

Gymondo: Das Online Portal für Fitness und Ernährung verspricht ein individuelles Training angeleitet von Profi-Trainern. Das Abo kann 30 Tage kostenlos getestet werden. Danach ab 6,99 Euro im Monat.

Sophia Thiel ist eine der größten Fitness-Influencerinnen. Die Youtuberin ist auf der Video-Plattform bekannt geworden, wo sie zahlreiche Workouts zum Mitmachen gepostet hat.

Freeletics: Die App versteht sich als Personal Trainer im Hosentaschenformat. Freeletics bietet für 2,31 Euro die Woche ein „hyperpersonalisiertes“ Fitnesstraining für ein hochintensives Training an.

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