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Max von Bredow kocht sich mit der „Kotzfrucht“ ins Halbfinale von „The Taste“

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/München - Über Thailand ins Halbfinale – Max von Bredow ist bei „The Taste“ am Mittwochabend eine Runde weitergekommen. Mit thailändischer Küche und der „Kotzfrucht“ kochte sich der Petersberger eine Runde weiter. Der 31-Jährige steht nun unter den acht besten Köchen.

„Die Köche dürfen sich in den verschiedensten Länderküchen austoben. Auf den Losen stehen Spanien, Thailand, Dänemark und Peru“, kündigt Moderatorin Christine Henning an. Gastjuror ist diesmal Martin Klein, der in der Welt schon viel herum gekommen ist, und Nachfolger von Roland Trettl im Hangar-7 in Salzburg wurde.

Alexander Herrmann lässt Marko ziehen: „Wir machen eine wunderbare Reise nach Thailand.“ Woraufhin Frank Rosin scherzt: „Einfach ein bisschen Massage-Öl auf den Löffel.“ Max von Bredow entscheidet sich dazu, eine geflämmte Garnele mit Thai-Spargel, Mango, Chili, gebratene Ananas, Kokos-Panko zu kochen.

Kein Freund von Schärfe

Dabei versucht er Schärfe auf seinen Löffel zu bringen. Und das, obwohl er mit Schärfe nicht besonders gut umgehen kann. „Mir ist Curry-Ketchup schon zu scharf. Mein Schärfelimit ist kein Maß. Wenn ich schon schwitze, spüren das andere noch nicht mal. Aber das macht einen Profi aus: Ich kann das kochen, was ich persönlich nicht essen würde“, erklärt der Petersberger.

Sein Coach Alexander Herrmann wählt Max‘ Löffel, da sich das der Petersberger verdient habe. Dem Esperanto-Bankettleiter „rutschte das Herz in die Hose“, wie er erzählt. Gastjuror Martin Klein scheint es zu schmecken: „Es ist gut nach Thailand angerichtet. Es ist mutig gewürzt, fast an der Grenze. Es ist nicht zu viel. Vielleicht ist der Ananas-Würfel ein bisschen zu groß. Er übertont das Süß-Sauer-Spiel ein bisschen. Es ist auf jeden Fall Thailand.“

Geheimzutaten für das Solokochen

Nach der Verkostung der Löffel aus allen Teams entscheidet Martin Klein, dass der beste Löffel aus dem Team Maria Groß kommt. Der schwächste aus Team Tim Raue. Dieser entscheidet sich, Hobbykoch Tobias nach Hause zu schicken (den Koch mit den meisten goldenen Sternen – sieben auf der Schürze). Maria Groß buzzert und holt ihn in ihr Team. Somit haben alle Coaches ihren Kandidaten-Joker eingesetzt.

Im Solokochen sollen die Kandidaten mit den Geheimzutaten kochen, die Martin Klein mitgebracht hat. Max von Bredow entscheidet sich für Cedri-Zitrone und Durian, die „Stinkefrucht“, und kocht geflämmte Jakobsmuschel dazu Cedri-Zitronen-Curry, Zuckerschoten, Thaispargel – und Durian.

Max geht Risiko ein

„Das ganze „The Taste“-Studio hat nach Erbrochenem gerochen. Wir mussten uns anstrengen nicht zu würgen. Ich bin in der Regel recht schmerzbefreit, was Gerüche und eklige Dinge angeht, doch diesen Geruch auf Dauer zu ertragen, war schon eine neue Herausforderung. Ich kann Babys wickeln, Freunden die Haare halten und beim Gassi gehen mit dem Hund das Häufchen weg machen, aber das ist nicht zu vergleichen mit diesem Geruch“, sagt der Petersberger gegenüber unserer Zeitung.

Mit der Zuckerschote auf dem Löffel geht er außerdem ein Risiko ein, da „einige Coaches keine Zuckerschoten-Freunde sind“, weiß Max von Bredow. Dennoch ist er davon überzeugt, die Coaches mit seinem Löffel rumzukriegen und lacht dabei.

Aufregung vor dem Halbfinale

Während der Verkostung äußern sich die Coaches positiv zu seinem Löffel. Während Frank Rosin die „Stinkefrucht“ lobt, ist Alexander Herrmann von der Zuckerschote begeistert. Maria Groß fügt an: „Das ist ein richtig durchdachter Löffel, der nach Urlaub schmeckt. Ich bin im Urlaub und fühle mich gut dabei.“

Auch der Petersberger ist zufrieden. Er ist ohne roten oder goldenen Stern eine Runde weiter und somit im Halbfinale. Sein Coach Alexander Herrmann ist erfreut: „Ich bin stolz auf mein Team Gelb und so aufgeregt vor dem Halbfinale.“

Im Halbfinale müssen sich acht Köche vor Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig beweisen – nur sechs können ins Finale einziehen. Mit welchem kunstvollen Formen-Löffel Max überzeugen möchte, sehen die Zuschauer am 20. November 2019, um 20:15 Uhr in SAT.1. / sec

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