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„Die Bühne ist mein Zuhause“: „The Voice“-Gewinnerin berichtet im Interview

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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FULDA - Claudia Emmanuela Santoso ist die diesjährige Gewinnerin von „The Voice Of Germany“. Morgen singt die 19-Jährige in der Esperantohalle. Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtet sie vom Gewinn bei der Castingshow. Fassen kann sie ihren Sieg noch immer nicht.

Von unserem Redaktionsmitglied Sarah Malkmus

Wie kamen Sie auf die Idee, bei „The Voice Of Germany“ mitzumachen?

Eigentlich wollte ich bei einem Talent Scout in Indonesien mitmachen. Aber ich wollte bei „The Voice“ mitmachen, denn ich finde, „The Voice“ ist etwas Besonderes.

Haben Sie die Sendung vorher schon immer geschaut?

Ja.

Warum hat es bei dem Talent Scout in Indonesien nicht geklappt?

Weil ich mein „National Exam“ vorbereiten musste, und ich hatte keine Zeit dafür. Für „The Voice“ hatte ich dann Zeit, weil ich jetzt studiere.

Wer hat Ihnen denn den Anstoß gegeben, dort mitzumachen? War das Ihre eigene Idee?

Das war meine eigene Idee. Und die meiner Familie.

Sie haben gewonnen. Haben Sie damit gerechnet, zu gewinnen, oder haben Sie mal mit dem Gedanken gespielt, gewinnen zu können?

Nein. Ehrlich gesagt nicht. Ich habe niemals gedacht, dass ich „The Voice Of Germany“ gewinnen kann, aber ich hatte optimistische Gedanken. Aber eine Gewinnerin zu sein – damit habe ich niemals gerechnet.

Wie ist das Gefühl, jetzt wo Sie es sind?

Super. Ich freue mich natürlich, und ich fühle mich so, dass meine Mühe sich gelohnt hat.

Wie war denn der Moment, in dem Sie es erfahren haben, dass Sie gewonnen haben?

Das war ein besonderer Moment in meinem Leben. Ich habe das noch niemals erlebt vorher. Ich habe auch bei vielen anderen Wettbewerben mitgemacht, und bin eine Gewinnerin gewesen, aber „The Voice Of Germany“ ist komplett anders. Es ist in Deutschland, es ist nicht meine Heimat, und die Konkurrenz ist auch wirklich super.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie gefasst haben, dass Sie gewonnen haben? Hat das ein paar Tage gedauert?

Ehrlich gesagt habe ich es bis jetzt noch nicht gefasst (lacht).

Welchen Stellenwert hat die Musik in Ihrem Leben?

Musik ist meine Welt, und die Bühne ist mein Zuhause.

Und das war schon immer so?

Ja, ich hatte immer das Gefühl, dass mein ganzes Leben der Musik gehört.

Wie hat sich Ihr Leben seit dem Gewinn bei „The Voice“ verändert?

Viele Leute haben mich erkannt, und ich bin jetzt ein Vorbild in meiner Heimat. Und ich muss so weitermachen.

Gab es nur positive Veränderungen seitdem oder auch negative?

Negative Veränderungen gab es nicht. Das würde ich auch nicht wollen.

Wofür interessieren Sie sich denn abgesehen von der Musik? Haben Sie noch andere Interessen?

Die Musik hat den größten Stellenwert. Ich spiele auch Klavier und Geige und lerne Ukulele. Ich komponiere auch und mache „Vocal Arrangements“, und ich lehre manchmal einen Chor in meiner Kirche. Aber ich koche auch gerne (lacht).

Wie wird denn die Musik Ihre Zukunft bestimmen?

Es ist für mich ein großer Anfang von meiner Karriere, und es muss sich entwickeln.

Wo sehen Sie sich denn in 20 Jahren?

Ich werde wahrscheinlich eigene Konzerte machen und ein eigenes Album und eine Musikschule haben (lacht).

Sie studieren momentan. Wie lässt sich der Status als Gewinnerin von „The Voice“ und Ihr Studium miteinander vereinbaren?

Es ist schwierig. Aber ich versuche, in meiner Freizeit zu studieren oder wenn ich gerade nicht singe. Es geht, aber es ist schwierig.

Sie sind bald in Fulda. Ist das ihr erstes Mal, dass Sie hier sind?

Ja.

Worauf freuen sie sich am meisten?

Ich freue mich natürlich auf das Publikum und auf die Stadt, aber ich glaube, wir haben gar nicht so viel Zeit, in die Stadt zu gehen, weil wir den ganzen Tag Vorbereitungen und Proben haben.

Was erwartet den Zuschauer in Fulda?

Sie können viel von uns erwarten. Ich werde nicht nur Balladennummern singen, wir haben auch Discomusik und deutsche Nummern.

Was singen Sie am liebsten?

Ich singe eigentlich alles gerne. Ich probiere gerne alles aus. Und ich singe manchmal auch Rap, ich höre auch gerne Popmusik, und ich bin nicht nur auf Balladen beschränkt. Ich mag auch R’n’B.

Haben Sie denn ein musikalisches Vorbild?

Musikalische Vorbilder sind Mariah Carey und Ariane Grande. Eigentlich habe ich viele, aber diese beiden sind meine größten Vorbilder.

Und einen Lieblingssong?

Das ist immer wechselnd. (lacht)

Die Finalisten von „The Voice of Germany“ sind morgen, Sonntag, 15. Dezember, ab 20 Uhr in der Fuldaer Esperantohalle live zu erleben. Tickets für diese Veranstaltung kosten zwischen 47,50 Euro und 64,90 Euro und sind in allen Geschäftsstellen unserer Zeitung erhältlich.

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