In Burghaun, Lauterbach, Freiensteinau, Haunetal, Kalbach, Wartenberg und Steinau an der Straße wird am 1. November gewählt.
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In Burghaun, Lauterbach, Freiensteinau, Haunetal, Kalbach, Wartenberg und Steinau an der Straße wird am 1. November gewählt.

Sieben Wahlen an einem Tag

Diese Kandidaten wollen Bürgermeister in der Region werden – Frauen bewerben sich nicht

  • Volker Nies
    vonVolker Nies
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Jeweils nur ein Bewerber in Burghaun, Lauterbach und Freiensteinau, zwei Kandidaten in Kalbach, Wartenberg und Haunetal, gleich neun Bewerber in Steinau an der Straße: Die Auswahl bei den Bürgermeisterwahlen am 1. November in der Region ist höchst unterschiedlich. Frauen bewerben sich nicht.

  • Um 18 Uhr endete am Montagabend die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen.
  • In Burghaun, Lauterbach, Freiensteinau, Kalbach, Wartenberg, Haunetal und Steinau an der Straße werden neue Rathauschefs gewählt.
  • In Steinau an der Straße treten gleich neun Kandidaten gegeneinander an.

Region - Am Montagabend um 18 Uhr endete die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen. Damit herrscht Klarheit für Bürger – und Parteien. Ein Blick auf die Region – von Nord nach Süd.

In Burghaun tritt der parteilose Bürgermeister Simon Sauerbier nach nur einer Wahlperiode nicht mehr an. Einziger Bewerber ist der Betriebswirt und CDU-Kommunalpolitiker Dieter Hornung.

Die Bürgermeisterkandidaten stehen fest - Frist ist abgelaufen

In Haunetal bewirbt sich der parteilose Amtsinhaber Gerd Lang um eine weitere Amtszeit. Er muss sich einem Gegenkandidaten stellen: Die CDU schickt den Kreistagsabgeordneten Timo Lübeck aus Haunetal ins Rennen.

In Lauterbach ist Rainer-Hans Vollmöller, seit fast 24 Jahren im Amt, der einzige Kandidat. Seine Bewerbung wird von der CDU unterstützt. Viermal schon trat der CDU-Kreistagsabgeordnete bei einer Bürgermeisterwahl in Lauterbach an: 1996, 2002, 2008 und 2014. Viermal stellte die SPD einen Gegenkandidaten auf. Viermal scheiterte sie. Jetzt tritt Vollmöller erstmals ohne Mitbewerber an.

In Wartenberg muss Amtsinhaber Dr. Olaf Dahlmann sein Amt gegen Herausforderer Steffen Blum, Hauptamtsleiter in der Bad Salzschlirfer Gemeindeverwaltung, verteidigen. SPD-Mann Olaf Dahlmann hatte sich vor sechs Jahren gegen Ralf Dickel (Freie Wähler) durchgesetzt. Er ist von der SPD jetzt für eine zweite Amtszeit nominiert worden. CDU-Mitglied Steffen Blum tritt als unabhängiger Einzelbewerber an, wird aber von der CDU unterstützt.

Auch in Großenlüder und Hilders wird gewählt

In Freiensteinau ist der parteilos Rathauschef Sascha Spielberger der einzige Bewerber. Auch Spielberger, früher lange Jahre Hauptsamtsleiter in Freiensteinau, war vor sechs Jahren ins Amt gekommen. Er setzte sich in einer Stichwahl gegen Andreas Schwenz (parteilos) durch. Im ersten Wahlgang hatte es vier Bewerber gegeben.

In Kalbach tritt Amtsinhaber Florian Hölzer (parteilos) nach einer Wahlperiode nicht mehr an. Um das Amt bewerben sich Mark Bagus, Leiter der Gemeindekasse Eichenzell und SPD-Fraktionschef in Flieden, und der von der CDU unterstützte Florian Kraus, Mitarbeiter der Stadtverwaltung Fulda und Vorstandsmitglieder der Kalbacher CDU. Bagus und Kraus treten jeweils als unabhängige Einzelbewerber an.

Gleich neun Kandidaten treten in Steinau an der Straße an

In Steinau an der Straße treten neun Bewerber an – Ex-Bürgermeister Malte Jörg Uffeln ist nicht dabei. Er hatte erst auf eine Kandidatur verzichtet, wollte dann doch antreten und zog seine Kandidatur Anfang Juni dann doch zurück. Bewerber sind die parteilosen Ralph Braun, Michael Groblewski, Fred Markus Heiliger, Jens Knobeloch, Sebastian Schneider, Marco Thoma, Christian Zimmermann sowie Timo Jacob-da Rosa (SPD) und Marcus Pauli (FDP), den auch die CDU unterstützt .

Noch zwei beziehungsweise drei Wochen Zeit haben Bewerber Zeit, die in Großenlüder oder Hilders antreten wollen. An der Lüder wird am 15. November gewählt, an der Ulster am 22. November. Die Amtsinhaber Werner Dietrich (UBL) in Großenlüder und Hubert Blum (SPD) in Hilders treten nicht mehr an.

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