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Bürgermeisterwahl Großenlüder: Werner Dietrich tritt nicht mehr an

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Grossenlüder - Großenlüders Bürgermeister Werner Dietrich (UBL) wird nicht zur Wahl am 15. November antreten. Er erklärte am Donnerstag in einer Pressemitteilung, dass es der richtige Zeitpunkt sei.

„Nach nunmehr fast 32 Jahren kommunalpolitischer Arbeit für die Gemeinde Großenlüder, davon 20 Jahre ehrenamtlich und 12 Jahre als Bürgermeister, werde ich mich zur Bürgermeisterwahl am 15. November nicht mehr für weitere sechs Jahre zur Wahl stellen. Diese Entscheidung gehört zu den schwersten Entscheidungen, die ich meinem Leben treffen musste“, heißt es in der Mitteilung.

Tradition und Moderne verbunden und gelebt

Großenlüder habe sich zu einer angenehmen, natürlichen, interessanten, bunten und gefragten Gemeinde am Oberzentrum Fulda entwickelt, die Tradition und Moderne gleichermaßen verbinde und lebe. Dietrich betont: „Sehr gute Mitarbeiter in Rathaus, Bauhof, Kitas und hervorragende Feuerwehren mit Gemeindebrandinspektor Reinhardt, viele Ehrenamtliche sowie die Mitglieder der gemeindlichen Gremien/Beiräte, alle Fraktionen haben mich und diese rasant-gute Entwicklung unterstützt, haben großen Anteil daran, dass die Gemeinde heute so gut dasteht.“

Blick auf 41 Berufsjahre

Da er im kommenden Jahr 60 Jahre alt werde, auf 41 Berufsjahre blicke und einiges in der Gemeinde geschaffen, geordnet und gut strukturiert habe, halte er es für den richtigen Zeitpunkt, die Geschicke der Gemeinde in die Hände der nächsten, jüngeren Bürgermeister-Generation zu übergeben. Auch um die Gemeinde in das Digitalzeitalter der 2020er Jahre zu führen, um die vorhandene dynamische Entwicklung der Gemeinde aufzunehmen und fortzusetzen.

„Es tut mir weh, aufzuhören“

Abschließend erklärt er: „Ich habe immer Alles, mein Bestes, meine Gesundheit für die Gemeinde gegeben, sieben Tage die Woche, 70 Wochenstunden und mehr und das 12 Jahre lang. Ich war, bin und bleibe in der Gemeinde ,Aenner vo ons – Einer von uns.‘ Es tut mir weh, aufzuhören, doch es ist der richtige Zeitpunkt, weil ich eine gut aufgestellte Gemeinde an meinen Nachfolger übergeben kann. Das hilft der Gemeinde und einem neuen Bürgermeister. Ich habe gerne der Gemeinde, den Menschen, Vereinen, Unternehmen gedient und werde dies auch noch mit vollem Einsatz bis zum Ende meiner zweiten Amtszeit am 4. April 2021 tun.

Die Mitarbeiter der Gemeinde sowie die gemeindlichen Gremien seien über diese Entscheidung informiert. „Sie bedauern es sehr“, sagt Dietrich. / mal

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