Foto: Jessica Vey

Bürgermeisterwahl im Mai: Klaus Keidel (SPD) tritt in Gersfeld an

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Gersfeld - Klaus Keidel (SPD, 50) will Bürgermeister in Gersfeld werden. Der Ortsverein hat ihn am Mittwochabend als Kandidaten nominiert.

Er ist der zweite, der seinen Hut in den Ring wirft. Anfang November hatte bereits der amtierende Rathauschef Dr. Steffen Korell (CDU, 35) bekanntgemacht, dass er wieder kandidieren möchte. Das war kurz nachdem der Wahltermin von der Stadtverordnetenversammlung festgelegt wurde. Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, 24. Mai, statt.

Wahl ins Stadtparlament

Klaus Keidel ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Er ist in Gersfeld-Mosbach aufgewachsen und lebt heute im Stadtteil Schachen. Der 50-Jährige ist bei der Kommunalwahl 2016 ins Gersfelder Stadtparlament gewählt worden.

Dort wirkt er als stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender auch im Ausschuss für Bauen, Landwirtschaft, Umwelt und Wirtschaft mit. Außerdem ist er seit neun Jahren im Ortsbeirat von Schachen – aktuell als stellvertretender Ortsvorsteher.

Als Rhönschäfer bekannt

Der Schachener ist gelernter Maurer, arbeitet aber seit 29 Jahren im öffentlichen Dienst. Bei der Straßenmeisterei Gersfeld, die der Straßenbaubehörde Hessen Mobil angehört, ist er als Streckenwart und als Bauaufsicht tätig.

Vielen wird er jedoch auch als Rhönschäfer bekannt sein. Im vergangenen Jahr hat seine Nebenerwerbsschäferei 25-jähriges Bestehen gefeiert. Im Zuge des Life-Projekts arbeitet er mit dem Biosphärenreservat zusammen, um Rhöner Hutungen vor der Verbuschung zu bewahren.

Im Vereinsleben aktiv

Keidel ist zudem besonders im Vereinsleben aktiv: „Seit Jahrzehnten setze ich mich für die Vereine ein“, erklärt er gegenüber unserer Zeitung und zählt einige der Ehrenämter auf: 32 Jahre in der Feuerwehr, 18 Jahre im Kirchenvorstand und 24 Jahre als Präsident der Faschingsgesellschaft Mosbach.

Klaus Keidel sagt: „Ich will etwas für die Bürger tun und die Zukunft für Gersfeld gestalten.“ Und er will, dass „die Bürger eine demokratische Wahl zwischen zwei oder mehr Kandidaten haben“, erklärt er. / jev

  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren