BriefwahlAm Montag, 16. August, startet die Briefwahl für die Bundestagswahl in Hessen.
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Am Montag, 16. August, startet die Briefwahl für die Bundestagswahl in Hessen. (Symbolbild)

Benachrichtigung bis 4. September

Bundestagswahl: Am Montag startet die Briefwahl in Hessen

Ab Montag, 16. August, können die Wahlämter die Unterlagen für die Briefwahl zur Bundestagswahl herausgeben.

Hessen - Es geht los: Bereits ab Montag, 16. August, können Bürgerinnen und Bürger Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl bei den Wahlämtern der Städte und Gemeinden in Hessen erhalten.

Ab diesem Tag beginnt die Briefwahl allerdings eher in der Theorie: Es ist der früheste Termin, ab dem rein rechtlich die Briefwahlunterlagen ausgegeben werden dürfen. Praktisch hängt das aber in den einzelnen Wahlkreisen unter anderem auch von der benötigten Zeit für deren Druck, von der Dauer des Posttransports und davon ab, wann die Briefwähler ihre Unterlagen beantragen. (Lesen Sie hier: Fulda sucht 1800 Wahlhelfer für Bundestagswahl - Besondere Lage wegen Corona)

Bundestagswahl: Am Montag startet die Briefwahl in Hessen

Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungen ist ein entsprechendes Antragsformular zur Erteilung eines Wahlscheins für die Briefwahl abgedruckt, erklärt der hessische Wahlleiter. Die Benachrichtigungen würden bis zum 4. September 2021 als Brief zugestellt. Anträge können aber auch ohne diesen Vordruck etwa per E-Mail oder Brief gestellt werden. Eine telefonische Antragstellung sei nicht möglich.

„Zahlreiche Städte und Gemeinden werden als besonderen Service wieder ein elektronisches Antragsformular in ihr Internetangebot einstellen, sodass die Briefwahlunterlagen auch auf diese Weise beantragt werden können“, heißt es vonseiten des Landeswahlleiters. Um die Bürgerinnen und Bürger genau identifizieren zu können, brauchen die Wahlämter Familienname, Vornamen, Anschrift und Geburtsdatum des Antragstellers.

Ein weiterer Weg, um den Briefwahlantrag zu stellen: mündlich direkt im Wahlamt. Wer dort nicht bekannt ist, muss sich ausweisen. „Die Unterlagen können bei mündlicher Antragstellung in der Regel sofort in Empfang genommen und die Briefwahl an Ort und Stelle in einer Wahlkabine durchgeführt werden“, schildert der Landeswahlleiter. Um aber Unterlagen für eine andere Person wie etwa ein Familienmitglied mitzunehmen, benötigt es eine schriftliche Vollmacht. „Um Missbrauch auszuschließen, dürfen nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten werden.“

Video: Alles Wichtige zur Bundestagswahl 2021

Über weitere Einzelheiten informiere der Landeswahleiter auf der Internetseite wahlen.hessen.de. Dort gebe es auch Informationen zum Stimmzettel und eine Auflistung aller Bewerberinnen und Bewerber der einzelnen Landeslisten und in den 22 hessischen Wahlkreisen. (lea)

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