Fotos: Daniela Petersen

Caritas Werkstätten feiern 50 Jahre mit Gottesdienst und Festakt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Mit 30 Menschen mit Behinderung fingen die Caritas Werkstätten Fulda 1969 an – 50 Jahre später arbeiten dort rund 560 Personen mit Handicap. Das Jubiläum wurde am Mittwoch mit einem Gottesdienst und einem Festakt gefeiert.

Von unserem Redaktionsmitglied Daniela Petersen

In fünf Jahrzehnten hat sich im Bereich der Behindertenhilfe viel getan. Das verdeutlichte Dominique Vilmin, Leiter der Behindertenhilfe und Psychiatrie: „Es hat sich ein großer Wandel vollzogen. Früher stand das funktionale Defizit im Vordergrund.“

Außerdem sagte er: „Erst in den 70er Jahren kam die Frage auf, welche Rolle Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft spielen können und wo ihr Platz sein kann.“ Gerade die Arbeit, die die 560 Menschen in den Werkstätten verrichten, sei wichtig, um das Selbstwertgefühl zu steigern. Arbeit helfe dabei.

Handlungsbedarf in den Betrieben

In den Betrieben gebe es aber noch Handlungsbedarf, was Gesamtwerkstattleiter Bernd Wystrach herausstellte: „In den Werkstätten passt sich die Arbeit den Menschen an. In vielen Firmen ist das anders, da muss sich der Mensch an die Arbeit anpassen. Dadurch sind Betriebe häufig nicht in der Lage, Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“

Am Vormittag gab es außerdem einen Gottesdienst, den Menschen mit Behinderung mitgestaltet haben. Ordinariatsrat Pfarrer Monsignore Elmar Gurk zelebrierte die Messe und wählte das Matthäusevangelium aus, in dem es um Talente geht.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Fuldaer Zeitung sowie im digitalen E-Paper.

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