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„Cleo’s Swinging Christmas“-Konzert verspricht ein Gefühl wie Samt und Chili

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Arrangements zwischen Swing, Pop, karibischen Grooves und Blues – eine besondere Zusammenstellung aus klassischen Weihnachtssongs des Great American Songbooks erwartet die Besucher des Konzerts „Cleo’s Swinging Christmas – Cleo & Luley’s Lagniappes“ am Freitag, 6. Dezember, um 20 Uhr, im Forum Kanzlerpalais (VHS-Haus).

Die unterhaltsame Mischung aus wohlbekannten wie auch seltener gehörten Songs (zum Beispiel „Christmas Time In New Orleans“ des großen Louis Armstrong oder „Creole Jingle Bells“, eine Adaption des Klassikers in kreolisch-karibischem Groove) beschert Liebhabern weihnachtlicher Jazzmusik einen Abend voller Vergnügen und wachsender Vorfreude auf Weihnachten, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung.

Weiter heißt es: Cleo gehört zu den vielversprechendsten Newcomerin unter den jungen europäischen Sängerinnen, denn ihre Musik atmet die Tiefe und emotionale Intensität des Blues. Ihre Stimme hinterlässt ein Gefühl wie Samt und Chili und sie weiß auf entwaffnend natürliche Art virtuos mit ihr umzugehen. Cleo ist nicht nur Sängerin, sondern ist auch als Musikerin auf Gitarre, Klavier und Geige überzeugend.

Vor allem letztere ist ständige Begleiterin bei ihren Konzerten und verleiht Cleos Auftritten eine ganz eigene Atmosphäre. In ihrer Musik spiegeln sich sämtliche Einflüsse der amerikanischen Musikgeschichte wider: Ein mitreißender Gumbo aus Swing, Blues und Soul inspiriert von amerikanischen Gospel-, Blues und Jazz-Künstlern wie Sarah Vaughan, Eva Cassidy, Gregory Porter oder Natalie Maines von den Dixie Chicks. Dabei findet Cleo immer wieder den musikalischen Weg zurück nach New Orleans, wo alles begann: der Jazz und auch ihre Karriere.

Jan Luley, der im Laufe seiner Karriere bereits auf über 2000 Auftritte in 17 Ländern Europas sowie in Afrika und den USA zurückblicken kann, beweist am Piano bei einer Vielzahl von Konzerten stets auf das Neue, dass traditioneller, swingender Jazz, der sich auf Einflüsse aus New Orleans beruft, heutzutage nicht zwangsläufig museal verstaubt klingen muss.

Er haucht dem klassischen Jazz der ersten Jahrzehnte eine unerschöpfliche Vitalität ein, die er aus vielfältigen harmonischen und rhythmischen Varianten formt. Dabei fließt das musikalische Erbe von Musikern wie Jelly Roll Morton, James Booker und Erroll Garner, aber auch das eines Fats Wallers oder Thelonius Monks ebenso mit ein, wie der Spirit zeitgenössischer Musiker aus New Orleans.

Seit vielen Jahren spielt er sehr erfolgreich „Swinging Christmas“-Konzertprogramme in den verschiedensten Besetzungen. Am Kontrabass spielt Paul G. Ulrich, der zu den versiertesten und swingendsten Bassisten Europas zählt und lange Jahre im Trio von Paul Kuhn spielte.

„Cleo’s Swinging Christmas“ verspricht ein Konzertabend voll augenzwinkerndem Spielwitz, virtuoser Instrumentalkunst und einer fantastischen Stimme zu werden. Garantiert nicht nur für eingefleischte Jazzfreunde.

Tickets: Karten zu dieser Veranstaltung sind im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung in Fulda, Hünfeld, Schlüchtern und Schlitz erhältlich. Sie kosten 12 Euro (ermäßigt: 10 Euro). Restkarten an der Abendkasse werden 14 Euro kosten (ermäßigt: 12 Euro). / sar

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