Rebecca (links) und Lara Schwaderlapp aus Wiesbaden spielen das von der Familie erfundene Corona-Brettspiel.
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Rebecca (links) und Lara Schwaderlapp aus Wiesbaden spielen das von der Familie erfundene Corona-Brettspiel.

Verkaufsschlager

Familie wird für Corona-Brettspiel gefeiert: Zweite Auflage mit Impfpass-Aktionskarten

Nachdem ihr Corona-Brettspiel im vergangenen Jahr vielfach verkauft wurde, hat eine Familie aus Hessen nun die zweite Auflage ihres Spiels herausgebracht.

Wiesbaden - Die erste Auflage des Brettspiels „Corona - Mit Eifer ins Geschäft“ sei im vergangenen Jahr innerhalb weniger Wochen ausverkauft gewesen, sagte Familienvater Benedikt Schwaderlapp aus Wiesbaden (Hessen). Insgesamt seien bislang rund 12.000 Exemplare verkauft worden.

Ziel des Spiels: In den Geschäften müssen die Produkte besorgt werden, die auf dem Einkaufszettel stehen, etwa Toilettenpapier, Nudeln, Mehl und Süßigkeiten. Infiziert sich dabei eine Spielfigur mit Corona, geht sie in Quarantäne. (Lesen Sie auch: Fuldaer schafft es mit Kneipp-Ampel-Idee ins Fernsehen)

Corona-Brettspiel erfolgreich: Familie aus Hessen bringt zweite Auflage heraus

Wird die Aktionskarte Lockdown ausgespielt, müssen alle Figuren zurück auf den Anfang. Die zweite Auflage wurde aktualisiert, nun gibt es zum Beispiel auch Impfpässe, mit denen die Spielfiguren problemlos am Virus vorbei gelangen.

Ausgedacht hatten sich das Spiel die beiden Töchter Lara und Sarah, als sie sich im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 langweilten. Bei Familien und Freunden kam das gut an, schließlich wurde ein Grafiker mit der professionellen Gestaltung beauftragt und das Spiel im Internet angeboten.

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Mittlerweile ist es auch in mehreren Geschäften erhältlich, laut Schwaderlapp wird es ebenfalls in der Schweiz und in Österreich verkauft. Auch eine englische Version ist erhältlich, und die Familie wird für ihr Spiel und ihre Idee gefeiert. „Zu unseren Kunden gehören hauptsächlich Familien, aber auch Kinder- und Jugendpsychiatrien. Das Spiel soll dabei helfen, dass sie die belastende Zeit besser verarbeiten können.“ (lio, dpa)

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