Fuldaer Schulen haben mit dem Coronavirus zu kämpfen.
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Ein Großteil der Schulen in Fulda lassen ihre Abschlussklassen nun doch im Distanzunterricht.

Kurzfristige Kursänderung

Fuldaer Schulen reagieren auf hohe Corona-Inzidenz: Doch keine Präsenz für viele Abschlussklassen

  • Jessica Vey
    vonJessica Vey
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Kurzfristige Änderung für die Abschlussklassen im Landkreis Fulda: Einige Schulen setzen in der ersten Schulwoche, die am Montag, 11. Januar, beginnt, den Präsenzunterricht aus. Grund sind die hohen Infektionszahlen in Fulda.

Fulda - Die Corona-Inzidenz im Landkreis Fulda hat zum zweiten Mal in Folge den Wert von 300 überschritten und liegt am Sonntag (10. Januar) bei 359. Die Schulen reagieren: Am Sonntagabend, ein Tag vor dem Schulstart nach den Winterferien, teilt das Schulamt Fulda mit, dass die meisten Schulen die Abschlussklassen nun doch nicht in den Präsenzunterricht schicken.

Hohe Inzidenz in Fulda: Abschlussklassen einiger Schulen gehen nun doch in Distanzunterricht

Jörg Demuth, Leiter des Staatlichen Schulamts in Fulda, teilt mit, welche Schulen dies betrifft. Die Beruflichen Schulen werden zunächst in der ersten Schulwoche, also bis zum 15. Januar, den Unterricht für Abschlussklassen im Distanzunterricht durchführen.

Diese Schulen im Landkreis Fulda beginnen mit Distanzunterricht:

• Bardoschule,

• Domschule,

• Don-Bosco-Schule,

• Geschwister-Scholl-Schule,

• Lüdertalschule,

• Von-Galen-Schule,

• Freiherr-vom-Stein-Schule,

• Rabanus-Maurus-Schule,

• Heinrich-von-Bibra-Schule,

• Konrad-Adenauer-Schule,

• Lichtbergschule,

• Rhönschule,

• Johannnes-Kepler-Schule,

• Marianum (in Jahrgang 10 und 13),

• Marienschule (Jahrgang 10 der Realschule und Jahrgang 13),

• Winfriedschule,

• Ferdinand-Braun-Schule,

• Konrad-Zuse-Schule,

• Eduard-Stieler-Schule,

• Richard-Müller-Schule,

• Johannes-Hack-Schule

• Bildungsunternehmen Dr. Jordan,

sowie alle Förderschulen im Förderschwerpunkt Lernen

• Albert-Schweitzer-Schule,

• Anne-Frank-Schule/Erich-Kästner-Schule,

• Brüder-Grimm-Schule,

• Christian-Andersen-Schule,

• Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule

„Die allgemeinbildenden Schulen werden morgen in der Regel zunächst mit dem Präsenzunterricht beginnen und dann weiter entscheiden. Hierzu werden die Schulen entsprechend informieren“, teilt Schulamtsleiter mit. Die Biebertalschule, die Jahnschule und die MPS Hohe Rhön werden zunächst in den Präsenzunterricht gehen, fügt Demuth hinzu. Die Ulstertalschule und die Wigbertschule seien nicht betroffen; Internate bleiben außen vor.

Distanzunterricht für Abschlussklassen: Schulen entscheiden selbstständig

Nach den Vorgaben des Landes Hessen sollten die Abschlussklassen der allgemeinbildenden und der beruflichen Schulen eigentlich in den Präsenzunterricht gehen. „Aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage im Landkreis Fulda wird den Schulen, auf Empfehlung des Gesundheitsamtes Fulda, die Möglichkeit gegeben, in der kommenden Schulwoche für diese Abschlussklassen auf Distanzunterricht auszuweichen“, erklärt Demuth. „Die Schulen entscheiden selbständig auf der Grundlage der örtlichen Verhältnisse und Möglichkeiten.“

Grundlage hierfür sei die im Ministerschreiben des Kultusministeriums vom 6. Januar angeführte Möglichkeit, dass der Präsenzunterricht, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden kann, heißt es weiter in der Mitteilung des Schulamts. Die Regelung gilt zunächst bis Ende der kommenden Woche, also 15. Januar.

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