Der Wagen krachte in die Straßenleterne.
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Der Wagen krachte in die Straßenleterne.

Nach Corona-Ausgangssperre

Zwei Drogen-Unfälle in der Nacht in Fulda? - Laterne gefällt, parkende Autos gerammt

In der Nacht auf Samstag - der ersten Nacht ohne Corona-Ausgangssperre - sind in Fulda gleich zwei Unfälle passiert, bei denen die Verursacher wohl jeweils unter Drogeneinfluss standen.

Fulda - Die erste Nacht ohne Corona-Ausgangssperre hatte es in sich. Zunächst krachte es am Freitagabend um 22.28 Uhr am Emaillierwerk in Fulda. Ein mit zwei Personen besetzter Mercedes befuhr die Straße Am Emaillierwerk und wollte nach links in Richtung Petersberger Straße abbiegen. „Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Wagen dabei von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Straßenlaterne“, berichtet die Polizei.

Beide Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt, der 21-jährige Fahrer musste ambulant im Klinikum Fulda behandelt werden. „Da zudem der Verdacht auf Drogeneinfluss bestand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt“, so die Polizei. Am Mercedes und an der Laterne entstand nach Angaben der Beamten jeweils Totalschaden in Höhe von insgesamt 15.000 Euro.

Fulda: Zwei Drogen-Unfälle in einer Nacht? - Laterne gefällt, Autos gerammt

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Wenige Stunden später, gegen 1 Uhr nachts, kam es in der Gläserzeller Straße in Fulda zu einem weiteren Unfall. Ein 18-jähriger Mitsubishi-Fahrer kam laut Polizei „aufgrund Alkohol- und vermutlich Drogeneinfluss nach links von seiner Fahrspur ab und prallte zunächst frontal gegen einen ordnungsgemäß geparkten Mercedes“.

Durch die Wucht des Aufpralles sei der Mercedes mit dem Fahrzeugheck gegen die Front eines dahinter parkenden VW Käfer geschoben. Der Käfer kollidierte schließlich noch mit der rechten Seite mit einem Gartenzaun. An den drei Autos entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 14.500 Euro. Beim Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt. (lio)

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