Weil sich viele Bürger aktuell um gültige Reisepässe bemühen, kommt es im Fuldaer Bürgerbüro zu langen Wartezeiten. (Symbolfoto)
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Weil sich viele Bürger aktuell um gültige Reisepässe bemühen, kommt es im Fuldaer Bürgerbüro zu langen Wartezeiten. (Symbolfoto)

Stadt reagiert

Ärger über langes Warten im Bürgerbüro Fulda: Reisewillige überlasten Telefonleitungen

Nach zunehmenden Beschwerden über schlechte Erreichbarkeit und späte Terminvergaben weitet das Fuldaer Bürgerbüro seine Öffnungszeiten aus. Vor allem Reiselustige sollen ihre Ausweisdokumente schneller erhalten.

Fulda - In den vergangenen Wochen haben sich in Fulda Einwohner wiederholt über eine mangelnde Erreichbarkeit und kurze Öffnungszeiten des Bürgerbüros beschwert. Dadurch seien beispielsweise keine kurzfristigen Verlängerungen von Ausweisdokumenten möglich gewesen.

Corona: Reisewillige überlasten Telefonleitungen im Bürgerbüro Fulda

Monika Kowoll-Ferger, Pressesprecherin der Stadt Fulda, erklärte auf Nachfrage, dass die bevorstehende Reisesaison (die Ziele der Deutschen in einer Übersicht) und die durch Corona bedingten Reisebeschränkungen „zu einem sprunghaften Anstieg von Terminanfragen vornehmlich für Pässe und Ausweise“ geführt hätten. Jedoch habe die Verwaltung bisher trotz großen Personalmangels sowohl alle vorher vergebenen Termine als auch Notfalltermine durchgeführt.

Allerdings habe das Bürgerbüro nicht in allen Fällen kurzfristig Termine vergeben können. Aus diesem Grund sei es, obwohl die Stadt extra vier Mitarbeiter aus anderen Abteilungen abgeordnet habe, „zu einer massiven Überlastung“ der Telefonleitungen und zu daraus resultierenden langen Wartezeiten gekommen.

Während im Wartebereich des Fuldaer Bürgerbüros aktuell Stille herrscht, geht es an den Telefonen der Stadt sehr lebhaft zu.

Um die Situation zu verbessern, so Kowoll-Ferger, hätte das Personal der Stadtverwaltung den Bürgern bereits am 12. Mai auch mittwochnachmittags zur Verfügung gestanden. In den kommenden Wochen werde das Bürgerbüro ebenfalls „insbesondere für die Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen“ vermehrt geöffnet sein.

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Zusätzliche Termine zwischen Montag, 7., und Freitag, 18. Juni, seien schon freigegeben worden. Außerdem sei die Verwaltung „seit dem 19. Mai auch wieder in der Lage, tagesaktuell Termine“ per Telefon oder online anzubieten. „Diese sind erfahrungsgemäß innerhalb kürzester Zeit vergeben“, teilte Monika Kowoll-Ferger mit. Gleichzeitig führe vor allem die Option der Online-Buchung „zu einer Entlastung der Telefonie und damit zu einer besseren Erreichbarkeit.“ (Felicia Lotz)

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