Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
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Als einer der ersten von 2700 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Landkreis Fulda wurde Franz Schiffhauer gegen Corona geimpft.

Projekt gestartet

Corona: Landkreis Fulda impft Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes

  • Alina Komorek
    vonAlina Komorek
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  • Leon Schmitt
    Leon Schmitt
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Im Kreis Fulda starten nun auch die Corona-Impfungen für die Priorisierungsgruppe 3. Am Montagabend wurde damit begonnen, Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes zu impfen. In den nächsten zwei Wochen sollen alle Personen geimpft sein.

Update vom 27. April, 19.47 Uhr: Als einer der ersten von 2700 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes wurde Franz Schiffhauer am Dienstagabend geimpft. Pünktlich um 18 Uhr war der 26-Jährige im Impfzentrum in der Esperantohalle und erhielt nach dem Fiebermessen, der Anmeldung und dem Arztgespräch die erste Spritze mit dem Moderna-Impfstoff. „Es tat nicht einmal weh“, sagte er im Anschluss an den Piks.

Bilderstrecke: Landkreis Fulda impft Feuerwehrleute gegen Corona

Als einer der ersten von 2700 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Landkreis Fulda wurde Frank Schiffhauer gegen Corona geimpft.
Als einer der ersten von 2700 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Landkreis Fulda wurde Frank Schiffhauer gegen Corona geimpft. © Alina Komorek
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft.
Im Impfzentrum Fulda wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes gegen Corona geimpft. © Hendrik Urbin/Mediennetzwerk Hessen

Er freue sich, nun bedenkenlos den Leuten im Einsatz helfen zu können. Schon seit der Jugend ist er bei der Freiwilligen Feuerwehr Ehrenberg im Dienst.

Zuletzt hatte der Kreisfeuerwehrverband auf eine Priorisierung der freiwilligen Kräfte gedrängt. Innerhalb der nächsten 14 Tage sollen die Einsatzkräfte ihre erste Impfung erhalten.

Landkreis Fulda will alle Feuerwehrleute gegen Corona impfen - „Wir treten aufs Gas“

Erstmeldung vom 22. April, 17.55 Uhr:

Fulda - „Bereits nächste Woche wird mit der Impfung der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren begonnen“, teilte der Landkreis Fulda am Donnerstagabend mit. Das hohe Tempo im Corona-Impfzentrum des Landkreises, das in den vergangenen Wochen durch Impfungen in etlichen Hausarztpraxen flankiert wurde, habe aktuell zu einer Quote der Erstimpfungen von über 20 Prozent der Kreisbevölkerung geführt. Die Impfungen der Impfwilligen der Priorisierungsgruppen 1 und 2 seien fast vollständig abgeschlossen. „Fast alle sind inzwischen geimpft oder haben einen Termin für ihre Impfungen erhalten“, berichtet der Landkreis.

Um das Impftempo weiter aufrechtzuerhalten, sei es daher notwendig, nun die Corona-Impfung der Priorisierungsgruppe 3 anzugehen. „Wir treten aufs Gas und planen, dass wir die Impfungen der Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes in den nächsten zwei Wochen komplett durchführen können“, sagte Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (CDU). (Lesen Sie auch: Corona-Impftermine in Hessen nun auch für alle Menschen ab 60)

Corona-Impfung: Kreis Fulda will in zwei Wochen alle Feuerwehrleute impfen

Neben den Einsatzabteilungen will der Landkreis Fulda mit Corona-Impfungen in „Unternehmen und Betrieben der kritischen Infrastruktur“ beginnen. „Die Impfung in den Unternehmen und Betrieben ist uns ein besonderes Anliegen. Wir werden die mobilen Impfungen zunächst mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen der kritischen Infrastruktur pilotieren“, sagte Landrat Bernd Woide (CDU).

Zur kritischen Infrastruktur zählen unter anderem die Wasser- und Energieversorgung, das Transport- und Verkehrswesen, Telekommunikation und Medien, Ernährung, Gesundheit sowie Verwaltung und Finanzwesen. Nach einer Übergangszeit werde eine Terminierung für alle in der Prioritätsgruppe genannten Gruppen möglich sein. (Mit dem Corona-Ticker für Fulda bleiben Sie auf dem Laufenden)

Video: Gesundheitsminister Spahn: Corona-Impfung für alle ab Juni

„Wir haben uns in den letzten Wochen besonders für rasche Impfungen bei den Feuerwehren und für Impfungen in den Betrieben eingesetzt und freuen uns, dass das hohe Tempo des Impfzentrums des Landkreises Fulda uns nun den Start in diesen Bereichen ermöglicht“, äußerten Landrat Bernd Woide und Vizelandrat Frederik Schmitt.

Priorisierungsgruppe 3

Bei der Impfreihenfolge fallen Feuerwehrkräfte in die Priorisierungsgruppe 3 zusammen unter anderen mit den 60- bis 70-Jährigen, Pflegepersonen, Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, Apothekenpersonal sowie medizinisch vorbelasteten Menschen. Ursprünglich führte die Bundesregierung auch die Polizei und den Zoll in dieser Gruppe. Aufgrund der vermehrten Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und das Infektionsschutzgesetz, bei denen bewusst Hygiene- und Abstandsregeln missachtetet werden, hatte die Landesregierung ihre Impfkategorisierung angepasst und auf die Polizisten ausgeweitet. Diese fielen bislang in Gruppe 3, die noch nicht geimpft wird.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte sind also nach dieser Festlegung noch nicht an der Reihe. Der Landesfeuerwehrverband kritisiert dies in seinem offenen Brief an die Landesregierung. Immerhin würden rund zwei Drittel der circa 70.000 Einsätze im Jahr in Hessen von ehrenamtlichen Kräften absolviert. „Die hessischen Feuerwehren als definierte kritische Infrastruktur fordern nunmehr erneut eine sofortige Impfmöglichkeit und Priorisierung und erwarten dazu eine umgehende Entscheidung. Bei den Einsatzkräften wächst der Unmut und die Unzufriedenheit“, heißt es in dem Schreiben, in dem die bisherige Impfpraxis als Fußtritt gegen das Engagement der ehrenamtlichen Helfer gewertet wird. Der Verband befürchtet gar, dass Helfer ihren Dienst quittieren.

„Das Corona-Impfzentrum wird ab diesem Wochenende nahezu unter Volllast betrieben“, teilt der Kreis Fulda mit. Da auch eine große Zahl von Astrazeneca-Impfungen terminiert sei, rechnet der Landkreis mit einem höherem Aufklärungs- und Beratungsbedarf gerechnet (Lesen Sie hier: Corona-Experte aus Fulda verteidigt Impfstoff Astrazeneca). Entsprechend kann sich dies auf den Durchfluss und den Wartebereich auswirken und womöglich zu längeren Wartezeiten führen. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, dennoch „keine halbe oder gar eine Stunde vor dem Termin ins Impfzentrum zu kommen. Das ist nicht notwendig und eher kontraproduktiv“, so der Landkreis.

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