So sieht es im Corona-Impfzentrum in Fulda aus. Zunächst werden aber unter anderem Bewohner in Pflegeeinrichtungen geimpft.
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So sieht es im Corona-Impfzentrum in Fulda aus. Zunächst werden aber unter anderem Bewohner in Pflegeeinrichtungen geimpft.

Beginn am 27. Dezember

Corona in Fulda: Bis Mitte Januar stehen im Landkreis etwa 2000 Dosen für Impfungen zur Verfügung

Mit den ersten Corona-Impfungen wird im Landkreis nach den Weihnachtstagen begonnen. Mit mobilen Teams in Pflegeeinrichtungen. Der Landkreis Fulda hat damit die neu gegründete Impfzentrum Fulda GmbH beauftragt.

Fulda - Hinter der GmbH für die medizinischen Leistungen des Corona-Impfzentrums und der mobilen Teams stehen als Gesellschafter neben dem Klinikum Fulda, das regionale Ärztenetz GNO sowie die beiden DRK Kreisverbände Fulda und Hünfeld. Die Malteser werden Kooperationspartner der GmbH sein, teilte der Landkreis Fulda am Donnerstagvormittag in einer Presseerklärung mit.

Corona in Fulda: Zunächst stehen etwa 2000 Dosen für Impfungen zur Verfügung

„Wir sind froh, dass wir die bekannten und zuverlässigen regionalen Partner, die eine hohe Expertise im Gesundheitssystem haben, für diese Aufgabe gewinnen konnten“, wird Landrat Bernd Woide (CDU), der sich auch in einer Video-Botschaft zu Weihnachten an die Bürger wandte, in der Mitteilung zum Corona-Impfstart zitiert. „Der gesamte Einsatz im Impfzentrum und in den mobilen Teams wird eine große gemeinsame Kraftanstrengung aller Beteiligten erfordern.“

Der Corona-Impfstoff wird den Angaben zufolge am Anfang nur in sehr begrenzter Form zur Verfügung stehen. „Wir gehen derzeit davon aus, das uns bis Mitte Januar insgesamt circa 2000 Dosen im Landkreis für eine Impfung zur Verfügung gestellt werden,“ erläutert Vize-Landrat Frederik Schmitt

Das Land Hessen habe festgelegt, dass eine Corona-Impfung zunächst Bewohnern und Beschäftigten von Altenpflegeeinrichtungen sowie ausgewähltem Personal im Klinikum Fulda – etwa in der Intensivpflege und in weiteren definierten Bereichen – angeboten werden solle.

„Derzeit melden die Pflegeeinrichtungen die Anzahl der Impfwilligen in ihren Einrichtungen an den Landkreis und treffen die weiteren erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Der Landkreis Fulda hat als Ansprechpartner für die Einrichtungen eine Koordinierungsstelle eingerichtet, die in Abhängigkeit vom Stand der Vorbereitungsmaßnahmen den Einsatz der mobilen Impfteams plant.“

Coronavirus im Landkreis Fulda: Neuer Infektionsschwerpunkt in Pflegeeinrichtung

„Wir möchten allen Beteiligten einen besonderen Dank aussprechen. Insbesondere allen, die sehr kurzfristig alles dafür getan haben, dass die Impfungen jetzt starten können – den vier Gesellschaftern ebenso wie den Einrichtungsleitungen und Organisationsteams in den Altenpflegeheimen sowie den Ärztinnen und Ärzte und dem medizinischen Personal, das heute geschult worden ist“, sagt Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt.

Kurz vor Heiligabend hat der Landkreis Fulda indes am Donnerstag einen neuen Infektionsschwerpunkt in der AWO-Pflegeeinrichtung in Großenlüder sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Corona-Todesfälle seit Beginn der Covid-19-Pandemie steigt damit auf 71. Aktuell gebe es aktuell außerdem sehr viele Corona-Fälle in privaten Bereichen. (sar)

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