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Corona-Impfzentrum in Fulda ist startklar: Landkreis stellt die umgebaute Waideshalle vor

  • Volker Nies
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Das Impfzentrum in der Waideshalle in Fulda ist startklar. Zu Impfungen gegen das Coronavirus wird es dort wohl erst nach dem Jahreswechsel kommen. Dann werde das Impfzentrum erst einmal schrittweise zum Einsatz kommen. Davon geht Landrat Bernd Woide (CDU) aus.

Fulda - Bernd Woide und sein Vertreter Frederik Schmitt (beide CDU) haben am Freitag die Räume des Impfzentrums am Kongresszentrum Esperanto in Fulda vorgestellt. Dort sollen pro Tag bis zu 1100 Menschen gegen das Coronaviurs geimpft werden. Bürger, die eine schriftliche Einladung erhalten haben, werden dort in einer von vier Impfstraßen erst beraten und dann gegen das Coronavirus geimpft. Wer wie eingeladen wird, ist noch offen.

Corona in Fulda: Impfzentrum ist startklar

„Wir gehen davon aus, dass der Bund und die Länder Anlaufstellen schaffen, bei denen man telefonisch oder per E-Mail erklären kann, dass man geimpft werden möchte“, berichtete Woide bei dem Presserundgang in der Waideshalle in Fulda. An diesen Anlaufstellen wird dann entschieden, wer zuerst eingeladen wird. „Priorität haben das ärztliche Personal und Risikopatienten. Vermutlich wird zunächst vor Ort, also in Krankenhäusern und Altenheimen, geimpft“, erläuterte der Fuldaer Landrat.

Landrat Bernd Woide empfing die Pressevertreter zu einem Rundgang durch das neue Corona-Impfzentrum in Fulda.

Landrat Woide: Impfung ist freiwillig

Woide erwartet, dass sich viele Bürger jetzt erst einmal über die Impfung kundig machen wollten. „Bitte informieren Sie sich schon jetzt – aber bei den richtigen Stellen, wie etwa dem Hausarzt, und nicht Scharlatane im Internet.“ Er stellte heraus, dass die Impfung freiwillig ist. Wenn jemand etwas anderes behauptet, sei dies „grober Unfug“. Landrat Woide appelliert: „Die Impfung ist ein großartiges Angebot – und vermutlich die einzige Möglichkeit, um aus der Pandemie herauszukommen.“

Einblick in das Corona-Impfzentrum in Fulda.

Wenn das Impfzentrum in der Waideshalle in Fulda seinen Betrieb aufnimmt, werden die Bürger dort zunächst einchecken, damit klar ist, ob sie auch eine Einladung besitzen. Danach können sie mit einem Arzt sprechen. „Wir haben bereits 700 Freiwillige für das Zentrum, aber wir suchen weiter Helfer, darunter auch Ärzte und medizinische Fachangestellte“, berichtete der Landrat. Nach dem Impfvorgang sollen die Bürger einen Termin für die zweite Impfung ausmachen, der etwa drei Wochen nach dem ersten Stich erfolgen soll.

Rubriklistenbild: © Volker Nies

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