Corona-Regeln beim Friseur
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Beim Friseurbesuch gilt ab Montag im Kreis Fulda die 3G-Regel.

Kreis verschärft Vorgaben

Corona in Fulda: Friseur, Gastronomie, Konzert - Ab Montag gilt 3G-Regel in Innenräumen

  • Eike Zenner
    VonEike Zenner
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Die Corona-Fallzahlen sind im Kreis Fulda zuletzt deutlich gestiegen. Der Landkreis reagiert und erlässt - dem Eskalationskonzept des Landes Hessen folgend - schärfere Regeln. Sie gelten ab Montag, 23. August.

Fulda - Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda lag am Mittwoch bei 56,5. Die Zahl der Corona-Fälle hat in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. „Entsprechend dem Eskalationskonzept des Landes Hessen bereitet der Landkreis Fulda aktuell eine Allgemeinverfügung vor, die ab Montag, 23. August, gültig ist“, teilt der Kreis nach Beratungen des Verwaltungsstabes am Mittwoch mit.

Der Landkreis setzt dabei auf die sogenannte 3G-Regel. Bei Zusammenkünften in geschlossenen Räumen gilt: Zutritt haben nur geimpfte, genesene oder getestete Personen. Das gilt für den Besuch von Kulturveranstaltungen genauso wie für den Termin beim Friseur, den Besuch im Restaurant oder private Feierlichkeiten in öffentlichen oder eigens angemieteten Räumen.

Corona in Fulda: Inzidenz deutlich über 50 - Kreis verschärft Regeln

„In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen müssen nicht geimpfte und nicht genesene Gäste bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche einen Negativnachweis vorlegen“, erklärt der Landkreis.

Da der Kreis Fulda über einem Inzidenzwert von 50 liegt, gilt weiterhin, dass Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen – jeweils zuzüglich Geimpfte und Genesene – beschränkt werden. „In Gedrängesituationen, in denen Mindestabstände nicht eingehalten werden können – wie in Warteschlangen oder Einlasssituationen – muss eine medizinische Maske getragen werden“, erklärt der Kreis.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat in den vergangenen Tagen vor allem bei Personen im Alter unter 50 Jahren zugenommen. Besonders viele Fälle gibt es bei den 10- bis 30-Jährigen. „Die Hälfte der Infektionen kann auf Ansteckungen im privaten Umfeld, circa 20 Prozent auf Reiserückkehrer zurückgeführt werden“, so der Kreis. Ausbrüche in Betrieben oder Einrichtungen seien aktuell nicht nachweisbar.

Schärfere Corona-Regeln in Fulda ab 23. August

„Der Königsweg aus der Pandemie ist und bleibt die Impfung. Die aktuelle Impfquote der Erstimpfungen im Landkreis Fulda liegt derzeit bei 62,8 Prozent und bei den Zweitimpfungen bei 58,3 Prozent. Die Impfung ist jederzeit und ohne Termin im Impfzentrum möglich. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission für die Impfung der Jugendlichen ab 12 Jahren. Unser Appell: Nutzen Sie die Impfangebote“, sagen Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (beide CDU).

Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren – sowie alle anderen Bürgerinnen und Bürger – haben die Möglichkeit, jeden Tag von 9 bis 18 Uhr ohne Termin ins Impfzentrum nach Fulda zu kommen. Für die Impfung steht für jeden der Impfstoff von Biontech bereit. 12- bis 15-Jährige sollten einen Erziehungsberechtigten mit ins Impfzentrum bringen.

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16- und 17-Jährige benötigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Aufgrund der größeren Nachfrage durch die aktualisierte Empfehlung der STIKO kann es vereinzelt zu Wartezeiten im Impfzentrum kommen.

Auch der Nachbarkreis Main-Kinzig hat am Mittwoch verschärfte Corona-Regeln auf den Weg gebracht.

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