Die Corona-Zahlen im Landkreis Fulda steigen wieder deutlich an. (Symbolbild)
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Die Corona-Zahlen im Landkreis Fulda steigen wieder deutlich an. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Fulda: Landkreis ist Hessens Hotspot - Inzidenz knackt 300er-Marke

Fulda ist Corona-Hotspot in Hessen: Nach den RKI-Angaben vom Mittwoch liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 292,6 - Tendenz steigend, wie der Kreis prognostiziert. In Hessen ist damit aktuell kein Landkreis stärker vom Coronavirus betroffen.

+++ 20.47 Uhr: Der Landkreis Fulda rechnet damit, dass die Corona-Inzidenz im Kreis am morgigen Donnerstag auf etwa 315 ansteigen wird. Das Coronavirus verbreite sich aktuell vor allem im privaten Umfeld und bei jüngeren Personen.

+++ 9.53 Uhr: Das Gesundheitsamt Fulda meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona für den Landkreis Fulda. Eine Person im Alter von 79 Jahren ist im Krankenhaus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Kreis Fulda von 231 auf 232.

Update vom 14. April, 8.13 Uhr: Mit einer Inzidenz, die am Mittwoch laut RKI bei 292,6 liegt, ist Fulda jetzt Corona-Hotspot in Hessen. Deutschlandweit liegt Fulda auf Rang 18. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 274,2 auf Rang zwei hessenweit.

Das Robert-Koch-Institut meldet für den Landkreis Fulda 147 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 10.762.

Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld spricht sich derweil in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung für moderate Öffnungsschritte im Einzelhandel in Hessen aus. Eine Rückkehr zum Modell des „Click & Meet“ hält Wingenfeld für ein Schritt, der zu verantworten sei, und eine Entlastung für die Händler.

Update vom 13. April, 8.37 Uhr: Der Landkreis Fulda bleibt der Landkreis mit der zweithöchsten Inzidenz in ganz Hessen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wies eine Inzidenz von 264,3 auf, während der Wert im Landkreis Fulda, im Vergleich zum Vortag, leicht auf 241,5 sank. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts hervor (Stand: 3.09 Uhr).

Gleichzeitig meldet das RKI 37 neue Corona-Fälle im Landkreis Fulda. Seit Beginn der Pandemie haben sich 10.620 Personen mit dem Virus infiziert. Das Gesundheitsamt meldet am Dienstag 231 Todesfälle. Drei Personen im Alter von 72, 74 und 91 Jahren verstarben im Krankenhaus. Zudem verstarb eine 88-jährige Person, die zuvor in einer Pflegeeinrichtung lebte.

Update vom 12. April, 9.16 Uhr: Wie bereits am Sonntag meldet das Robert Koch-Institut (RKI) auch am Montag (Stand 3.08 Uhr) 88 neue Corona-Fälle im Landkreis Fulda. Zudem wurde ein weiterer Todesfall registriert. Die Gesamtzahl der Covid-19-Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 10.583. 228 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Corona-Hotspots in Hessen: Kreis Fulda hat am Montag die zweithöchste Inzidenz

Nach den RKI-Angaben von Montag steigt die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Fulda weiter - von 233,5 auf 242,9. Nach dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg (248,5) ist Fulda der am stärksten betroffene Landkreis in ganz Hessen.

Update vom 11. April, 12.38 Uhr: Im Landkreis Fulda sind nach den Zahlen des RKI vom Sonntag (Stand 3.08 Uhr) 88 Corona-Neuinfektionen und zwei neue Todesfälle registriert worden. Seit Beginn der Pandemie wurden im Kreis Fulda 10.495 Coronavirus-Infektionen gemeldet. 227 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Wegen eines Corona-Verdachtsfalls im Bistum Fulda fallen vorerst alle Gottesdienste im Fuldaer Dom aus.

Corona in Hessen: Fulda ist der am stärksten betroffene Landkreis

Bei nun 521 Covid-19-Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz deutlich auf 233,5 an. Am Vortag hatte sie noch bei 202,6 gelegen. Der Landkreis Fulda ist nun nach der Stadt Offenbach (239,5) die am zweitstärksten vom Corona betroffene Region in Hessen. Unter den Landkreisen liegt Fulda am Sonntag auf Position eins.

Update vom 10. April, 10.49 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag (Stand 3.08 Uhr) 126 neue Corona-Fälle im Landkreis Fulda. Die Inzidenz steigt demnach auf 202,6. Damit gehört der Kreis Fulda neben dem Kreis Hersfeld Rotenburg (216,2) und der Stadt Offenbach (210,3) zu den Coronavirus-Hotspots in Hessen. Die Lage in den Krankenhäusern in der Region Fulda ist angespannt.

Corona in Fulda: 154 Neuinfektionen - Inzidenz steigt deutlich am Freitag

Update vom 9. April, 8.10 Uhr: 154 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet das Robert Koch-Institut am Freitag für den Kreis Fulda. Seit Beginn der Pandemie haben sich 10.281 Menschen infiziert. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben sind, steigt um 1 auf 225. Nachdem sie mehrere Tage hintereinander gesunken ist, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis wieder deutlich auf 185,1. Gestern lag sie noch bei 147,4.

Update vom 8. April, 8.28 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag 54 Neuinfektionen im Kreis Fulda mit dem Coronavirus. Insgesamt haben sich seit Pandemie-Beginn 10.127 Menschen mit dem Virus infiziert. Eine weitere Person ist laut RKI im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, insgesamt gibt es im Kreis Fulda 224 Corona-Todesopfer. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 147,4. Am Mittwoch hatte sie noch bei 169,8 gelegen.

+++ 20.01 Uhr: In Osthessen starten die Hausärzte mit den Corona-Impfungen. Ralph-Michael Hönscher, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Osthessen, spricht gegenüber unserer Zeitung von einer immensen Nachfrage nach Terminen. Nach Angaben des Landes Hessen stehen zu Beginn jeder Praxis durchschnittlich etwa 20 Dosen pro Woche zur Verfügung.

Update vom 7. April, 10.49 Uhr: 18 Corona-Neuinfektionen und 4 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch (Stand 3.08 Uhr) für den Landkreis Fulda. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den Zahlen des RKI deutlich abgefallen - von 214,2 am Dienstag auf 169,8 am Mittwoch.

Corona-Inzidenz im Kreis Fulda fällt am Mittwoch stark ab

Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen ist bundesweit zurückgegangen. Am gestrigen Dienstag meldete das RKI 4997 neue Coronvirus-Fälle in Deutschland. Eine Woche zuvor, am 30. März, waren es nach den RKI-Angaben noch 11.147 Covid-19-Neuinfektionen. Der Rückgang der Zahlen dürfte auch damit zusammenhängen, dass an den Oster-Feiertagen weniger Tests gemacht wurden.

Aufgrund der weiter angespannten Corona-Lage im Kreis Fulda ist der Musicalsommer abgesagt worden. Die Welturaufführung des Stücks „Robin Hood“ wird erneut um ein Jahr verschoben.

+++ 16.41 Uhr: Die Verantwortlichen in Fulda reagieren auf die anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen und verhängen wie erwartet eine neuerliche nächtliche Ausgangssperre für den Kreis Fulda. Sie tritt am Donnerstag in Kraft und gilt zunächst bis zum 18. April. Während dieser Zeit ist es verboten, sich zwischen 21 Uhr und 5 Uhr im öffentlichen Raum aufzuhalten. Die Ausgangsbeschränkung diene vor allem zur Reduzierung von Kontakten im privaten Bereich, heißt es aus dem Landratsamt.

Update vom 6. April, 9.02 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag (Stand 3.08 Uhr) 39 Corona-Neuinfektionen im Kreis Fulda. Nach den Zahlen des Berliner Instituts haben sich in den vergangenen sieben Tagen 478 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Demnach liegt die Inzidenz nun bei 214,2 - und damit leicht unter dem Wert von Montag (214,7).

Coronavirus in Fulda: RKI meldet am Ostermontag 60 neue Corona-Fälle

Update vom 5. April, 9.17 Uhr: Für den Kreis Fulda meldet das Robert Koch-Institut am Ostermontag 60 Corona-Neuinfektionen (Stand: 3.09 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich 10.016 Personen mit dem Virus infiziert. Die Inzidenz steigt im Vergleich zum Sonntag wieder an und liegt nun bei 214,7. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei 219.

Update vom 4. April, 15.09 Uhr: Das RKI meldet am Ostersonntag 68 neue Corona-Fälle im Kreis Fulda (Stand 3.08 Uhr). Bei nun 454 Coronavirus-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen sinkt die Inzidenz auf 203,5. Am Samstag hatte sie bei 206,1 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden im Landkreis 9956 Covid-19-Infektionen gemeldet. 219 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Corona in Fulda: Inzidenz sinkt leicht - Zahlen mit Vorsicht zu genießen

+++ 19.49 Uhr: Das RKI wies am Ostersamstag auf folgendes hin: „Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

+++ 16.54 Uhr: Trotz angenehmen Sonnenscheins haben sich die Menschen im Landkreis Fulda am Karsamstag weitgehend an die Corona-Beschränkungen gehalten. Die Lage war entspannt. „Momentan ist alles im grünen Bereich“, teilte eine Polizeisprecherin mit. „Auch von beliebten Ausflugszielen wie der Wasserkuppe haben wir keine Meldungen erhalten.“

Update vom 3. April, 12.46 Uhr: Im Landkreis Fulda sind binnen 24 Stunden mehr als 50 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin meldete am Samstag (Stand 3.08 Uhr) 53 neue Fälle. In den vergangenen sieben Tagen wurden 460 neue Fälle gemeldet.

Corona in Fulda: Inzidenz bleibt höher als 200

Die Corona-Inzidenz im Landkreis Fulda, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, sank und lag am Samstag bei 206,1. Am Freitag hatte die Inzidenz im Landkreis Fulda noch bei 227,2 gelegen. Der Hessen-Schnitt beträgt 144. Für Hessen meldete das RKI am Samstag fast 1700 Corona-Neuinfektionen.

Im Main-Kinzig-Kreis sank die Corona-Inzidenz und lag am Samstag bei 169,8. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich im Landkreis Fulda um einen Todesfall auf nun 219 Todesfälle. Insgesamt wurden im Kreis Fulda seit Beginn der Pandemie 9888 Infektionen (Vortag: 9835) nachgewiesen. Im Vogelsberg wurden am Ostersamstag die meisten aktiven Fälle (62) in Schlitz gemeldet.

Update vom 2. April, 9.36 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag für den Kreis Fulda 116 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie haben sich 9835 Menschen im Kreis infiziert. Außerdem vermeldet das RKI einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19, insgesamt gab es 218 Todesopfer. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Kreis auf 227,2, nachdem sie am Donnerstag noch knapp unter 200 gelegen hatte. Der Hessen-Schnitt beträgt 142,8.

Corona in Fulda: Appell vom Landkreis - Bürger sollen Ostern zu Hause bleiben

+++ 20.52 Uhr: Die Corona-Inzidenz im Landkreis Fulda steigt: Nachdem der Wert in den vergangenen Tagen stets knapp unter 200 geblieben war, zeigen die aktuellen Zahlen, dass die Inzidenz am Karfreitag etwa 230 erreicht, teilte der Landkreis am Donnerstagabend mit. 

Wenn die 200er-Marke auch Ostersamstag und Ostersonntag überschritten werde, sei die Grundlage für eine Allgemeinverfügung nach dem Eskalationskonzept gegeben. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat am Donnerstag bereits die Reißleine gezogen und die Corona-Maßnahmen verschärft.

Landrat Bernd Woide und Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt appellierten in einer Pressemitteilung an die Bürgerinnen und Bürger: „Zeigen Sie Eigenverantwortung und seien sie schon jetzt besonders umsichtig. Um vernünftig zu agieren, muss man nicht warten, bis die Allgemeinverfügung in der nächsten Woche bekannt gemacht werden kann und in Kraft tritt.“

Corona in Fulda: Inzidenz schießt deutlich über 200 hinaus

Am Donnerstag belief sich die Anzahl der positiven Fälle auf mehr als 110. Das sei die höchste Tageszahl seit den letzten Wochen und zeige eine Entwicklung, die vernünftiges Handeln aller erfordert, so der Landkreis. Es gelte die Erfahrungen von Weihnachten und Silvester zu beherzigen, weiterhin Kontakte deutlich zu reduzieren und die Gefahr nicht zu unterschätzen.

„Wir befinden uns bundesweit in der dritten Welle. Die hohe Infektiosität der sogenannten britischen Mutante schlägt sich in den steigenden Fallzahlen nieder und auch in der Belastung der Krankenhäuser“, mahnen Woide und Schmitt. „In den Krankenhäusern des Landkreises Fulda sind aktuell 80 Betten durch Covid-Patienten belegt. 30 Patienten waren es vor zwei Wochen.“

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, möglichst zu Hause zu bleiben und sich bereits jetzt an die Ausgangsbeschränkung zwischen 21 Uhr und 5 Uhr zu halten, selbst wenn diese erst nächste Woche in Kraft treten wird. Angesichts der über die Feiertage weitgehend ausgebuchten Schnelltesttermine in den Zentren wird empfohlen, sich etwa vor familiären Kontakten selbst zu testen.

Update vom 1. April, 10.54 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 151 neue Corona-Fälle im Kreis Fulda. Demnach steigt die Inzidenz stark an - von 165,4 am Mittwoch auf 198,5 am Donnerstag. Sollte die Inzidenz weiter steigen und an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegen, wird eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Diese Maßnahme ist zumindest über Ostern vom Tisch.

Corona in Fulda: Inzidenz steigt stark an - Ausbruch im Diakoniezentrum Tann

+++ 20.14 Uhr: Das Gesundheitsamt hat sich zum aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis Fulda geäußert. Corona-Infektionen würden häufig und rasch im persönlichen Umfeld Kreise ziehen. Dadurch würde es zu weiteren positiven Fällen am Arbeitsplatz und in der Familie kommen. Aktuell seien einige Ausbruchsgeschehen aufgetreten: Betroffen davon sind ein Kurierdienst im Fuldaer Stadtgebiet, eine Logistik-Firma, ein Werkzeughersteller sowie ein Maschinenhersteller im Hünfelder Land, ein Einrichtungsgeschäft und ein Hersteller in Fulda.

Ein größeres Cluster gebe es außerdem beim Diakoniezentrum in Tann. Betroffen ist ein Haus. Dort wurden bei einer Abstrichaktion zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 23 Bewohnerinnen und Bewohnern positiv auf das Coronavirus getestet. Bislang haben die Betroffenen keine schweren Verläufe. Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda steht in engem Kontakt mit der Einrichtung und hat alle weiteren Maßnahmen ergriffen.

Zudem ist die Zahl der Todesfälle von 217 auf 219 gestiegen. Verstorben sind zwei Personen im Alter von 71 und 84 Jahren.

Corona in Fulda: Ausgangssperre über Ostern ist vom Tisch - Parkplätze auf der Wasserkuppe gesperrt

+++ 18.59 Uhr: Über die Osterfeiertage wird es keine nächtlichen Ausgangsbeschränkungen im Landkreis Fulda geben. Das erklärt Leoni Rehnert vom Landkreis auf Anfrage unserer Zeitung. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen sieht vor, dass die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 200 liegt, bevor eine nächtliche Ausgangsperre verhängt wird. Am Mittwoch lag der Inzidenz-Wert im Landkreis Fulda bei 165,4 - und damit unter dem Wert von Dienstag. Der Landkreis müsste eine Ausgangsbeschränkung außerdem zunächst über eine Allgemeinverfügung bekanntmachen.

Update vom 31. März, 10.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Mittwoch (Stand 3.08 Uhr) 31 neue Corona-Fälle im Kreis Fulda. Außerdem sei eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Bei nun 369 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen sinkt die Inzidenz auf 165,4. Am Vortag lag sie noch bei 191,4. Nach Ostern sollen Corona-Impfungen auch bei den Hausärzten möglich sein. Die Vorbereitungen im Kreis Fulda laufen auf Hochtouren – bei den Ärzten, aber auch bei den Apothekern.

Coronavirus: Modellstädte stehen fest - Fulda nicht dabei

+++ 18.39 Uhr: Konsequenz aus den hohen Corona-Fallzahlen in der Region: Die Parkplätze auf der Wasserkuppe werden über die Ostertage gesperrt, um größere Menschenansammlungen an touristischen Zielen zu vermeiden. Das teilt der Landkreis Fulda mit. Einen entsprechenden Schritt hatte Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (CDU) im Interview mit unserer Zeitung bereits angekündigt. Eine Ausgangssperre soll es im Kreis Fulda aber erst geben, wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge über dem Wert von 200 liegt.

Die Bemühungen Fuldas, Modellregion für Corona-Öffnungen zu werden, waren zunächst vergebens. Das Land Hessen hat am Dienstag den Städten Alsfeld, Baunatal und Dieburg den Zuschlag erteilt.

Corona in Fulda: RKI meldet 50 neue Fälle, Inzidenz bei 191,4

Erstmeldung vom 30. März, 8.12 Uhr: Wie geht es mit der Fuldaer Innenstadt nach der Corona-Pandemie weiter? Antworten auf diese Frage soll eine Zukunftswerkstatt Fulda liefern, die entsprechende Plattform für die Ideensammlung dazu steht bereits online.

Video: Corona regional - Das Update für Hessen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für den Landkreis Fulda am Dienstag eine Corona-Inzidenz von 191,4 gemeldet (Stand: 3.09 Uhr). Der Wert sinkt damit im Vergleich zum Vortag (194,9) wieder leicht, bleibt aber dennoch über dem Hessen-Schnitt von 140,9. Seit Beginn der Pandemie haben sich 9537 Menschen mit dem Virus infiziert. Das sind 50 mehr als noch am Montag.

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