Mundschutz liegt auf einem Tisch. (Symbolbild)
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Die Inzidenz im Landkreis Fulda ist derzeit abnehmend.

News-Ticker

Corona in Fulda: Unbekannte fragen in Fake-Polizei-Schreiben nach Privatunterkünften für „Danni“-Beamte

Der Landkreis Fulda meldet zuletzt 35 neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 88,3. Aufregung gab es jetzt um ein Fake-Polizeischreiben. Alles zum Thema „Corona in Fulda“ lesen Sie hier im News-Ticker der Fuldaer Zeitung.

  • Corona in Fulda: Die Covid-19-Fallzahlen im Landkreis steigen weiter an. Das Gesundheitsamt gerät zunehmend an seine Grenzen
  • Der Landkreis Fulda meldete einen neuen Todesfall sowie zwei Corona-Hotspots. Im Vogelsberg verteilten Unbekannte jetzt einen Fake-Polizeiflyer.
  • Hier geht es zum aktuellen News-Ticker

Update vom 8. November, 14.43 Uhr: In der Vogelsberg-Gemeinde Kirtorf haben Unbekannte Fake-Flyer in Briefkästen mit dem Briefkopf des Polizeipräsidiums Mittelhessen verteilt. Darin werden die Bürger gebeten, Polizeibeamten während ihres Einsatzes im Dannenröder Forst Unterkunft zu gewähren, um einen angeblich drohenden Corona-Totalausfall zu verhindern.

Kirtorf - In den aufwändig hergestellten und täuschend echt wirkenden Flugblättern heißt es unter anderem: Die steigenden Covid-19-Fallzahlen vor allem im Landkreis Marburg-Biedenkopf (stellen) uns vor eine große Herausforderung. Eine Stationierung von mehreren tausend Polizeikräften in der Kaserne ist riskant und unverantwortlich.“

Deshalb würden jetzt Privatunterkünfte für die Beamte gesucht. „Fake News“ heißt es dazu von der mit dem Lückenschluss der A49 befassten Polizeiabteilung, wie eine Nachfrage ergab*. Zunächst war noch nicht klar, wie viele Haushalte die Fake-Flyer erhalten hatten. Ein Polizeisprecher sagte, man wolle nicht über Motive oder Urheber spekulieren. Die Beamten ermitteln.

Update am 6. November, 18 Uhr: Der Landkreis Fulda meldet am Freitag 35 neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 88,3 und ist demnach erneut leicht gesunken. Bislang gab es an 21 Schulen Corona-Fälle und an acht Kitas - im Landkreis Fulda.

Update am 5. November, 16 Uhr: Der Landkreis Fulda meldet am Donnerstag 33 neue Corona-Fälle im Vergleich zum Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 90,1. „Seit Anfang November fällt die Inzidenz wieder leicht, eine Entwicklung nach unten ist zu beobachten“, heißt es weiter.

Außerdem informiert die Behörde über die Situation an den Schulen: In der vergangenen Woche gab es an 21 Schulen im Landkreis Fulda vereinzelte Corona-Fälle. Auch aktuell befinden sich einige Klassen in Quarantäne. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktpersonen ermittelt und alle weiteren Maßnahmen ergriffen.

Aktuelle Informationen über das Coronavirus und das Infektionsgeschehen im Landkreis Fulda veröffentlicht der Kreis ab sofort täglich auf der Internetseite www.corona-fulda.de.

+++ 19.32 Uhr: Wie der Landkreis Fulda am Mittwochabend bekannt gab, handelt es sich bei dem Verstorbenen um eine 73-jährige Person, die sich in stationärer Behandlung befand. Ob die Person an oder mit dem Coronavirus gestorben ist, gab der Landkreis nicht bekannt.

Außerdem teilte der Landkreis Fulda mit, dass sich in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wüstensachsen ein Corona-Hotspot ergeben habe, nachdem zuvor vier Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. 66 Kontaktpersonen der Einrichtung wurden ebenfalls auf das Virus getestet, 31 von ihnen haben inzwischen ebenfalls ein positives Testergebnis.

Zudem gebe es ein Infektions-Cluster in einer Religionsgemeinschaft in Fulda. Bislang stehen mit dieser Religionsgemeinschaft 48 Corona-Infizierte in Zusammenhang. Insgesamt wurden etwa 400 Kontaktpersonen auf Sars-CoV-2 getestet und befinden sich nun in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat für die beiden Einrichtungen alle notwendigen Corona-Maßnahmen getroffen. Dazu würden insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der betreffenden Personen gehören.

Neuer Todesfall im Landkreis Fulda - Zahl steigt von 17 auf 18

+++ 15.22 Uhr: Im Landkreis Fulda gibt es einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das geht aus den Zahlen des Hessischen Sozialministeriums hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Ende September hatte der Landkreis Fulda, die bis dahin letzten Todesfälle gemeldet.

Außerdem sinkt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda weiter. Nachdem der Wert am Dienstag noch bei 117,9 lag, vermeldete das Hessische Sozialministerium nun einen Wert von 95,1. Damit liegt die Inzidenz wieder unter der 100er Marke.

Update vom 4. November, 11.55 Uhr: Ist das Fuldaer Gesundheitsamt überfordert? Vize-Landrat und Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (CDU) tritt diesem Eindruck entgegen, bittet aber auch um Verständnis: „Die steigenden Corona-Infektionszahlen sorgen für steigenden Druck auf die Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt des Landkreises. Wir sind aktuell dabei, die Kapazitäten nochmals zu verdoppeln.“ Diese gelte vor allem für den Bereich, der in der Nachverfolgung der Kontaktpersonen und in der momentan sehr stark frequentierten Hotline tätig sind. 

Update vom 3. November, 18 Uhr: Der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt (CDU) hat das umgebaute Corona-Testzentrum der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) am Klinikum Fulda besucht. Der Landkreis Fulda hat die KV dabei unterstützt, das Testzentrum baulich zu verbessern und die Wartezeiten zu verkürzen. Für eine zeitliche Entzerrung der Besucher soll eine digitale Terminvergabe sorgen. 

+++ 18.25 Uhr: In einer Videobotschaft an die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger wirbt Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) um Verständnis für die massiven Corona-Einschränkungen, die seit Beginn dieser Woche gelten. Er wisse, dass diese für viele sehr schmerzhaft seien und habe großes Verständnis für die Gastronomen in Fulda, die in den vergangenen Monaten viele Anstrengungen unternommen hätten, um für Sicherheit zu sorgen, so Wingenfeld.

Video: Fuldas Oberbürgermeister zur aktuellen Corona-Lage

Ziel der verordneten Corona-Maßnahmen sei es, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, damit allen, die von der Pandemie betroffen seien, geholfen werden könne – „gegebenenfalls auch Ihnen“, richtet sich Wingenfeld an sein Publikum. Zwar werde die Stadt Fulda so gut wie möglich die Einhaltung der Regeln kontrollieren, doch das allein könne nicht zum Ziel führen: „Wir leben in einer freien Gesellschaft und das soll auch so bleiben. Daher sind wir auf die Unterstützung jedes Einzelnen angewiesen. Wir haben es schon einmal geschafft, gemeinsam die Infektionszahlen zu reduzieren, und ich bin zuversichtlich, dass es auch wieder gelingen kann.“

Kein Adventszauber: Stadt Fulda sagt Weihnachtsmarkt ab

+++ 11.43 Uhr: Wegen den steigenden Corona-Zahlen hat die Stadt Fulda den Adventszauber abgesagt. Das Konzept des Adventzaubers was ursprünglich als Alternative für den Weihnachtsmarkt geplant worden.

In Fulda wird es in diesem Jahr weder einen Adventszauber noch einen Weihnachtsmarkt geben.

Update vom 2. November, 11.07 Uhr: Die Stadt Fulda hat weitere Corona-Beschränkungen bekannt gegeben, die nun im erneuten Lockdown gelten (Lesen Sie hier: Alle Regelungen des zweiten Corona-Lockdowns in der Übersicht). Davon sind unter anderem Museen, Kurse der Volkshochschule, die Städtische Musikschule sowie Trauungen betroffen.

Vor dem Corona-Lockdown hat sich Marius Scherf am Samstagabend im Fuldaer Nachtleben umgeschaut.

+++ 9.30 Uhr: Es kommt immer wieder zu langen Warteschlangen vor dem Corona-Testcenter am Klinikum in Fulda. Jetzt hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) angekündigt, dass für die Wartenden als Schutz vor Wind und Wetter ein Zelt aufgestellt wird, dass die Testungen erhöht werden - und ein Terminsystem wird eingeführt. All das soll bis kommende Woche umgesetzt werden.

Update vom 1. November, 8.29 Uhr: Das Gesundheitsamt Fulda hat alle Bewohner der beiden Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber in Ehrenberg auf das Coronavirus getestet. In der Unterkunft in Seiferts habe es keine positiven Fälle gegeben, in der Unterkunft in Wüstensachsen, in der 79 Menschen untergebracht sind, sind 30 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilt die Pressestelle des Kreises mit. Als Vorsichtsmaßnahme wurde mit Bekanntwerden des Falls veranlasst, dass die weiteren Kinder, die in der Gemeinschaftsunterkunft Wüstensachsen leben, vorerst nicht die Kita sowie die Grundschule besuchen werden.

+++ 18.44 Uhr: Deutschlandweit sowie Hessenweit bleiben die Schulen und Kindergärten offen - so auch in Fulda. Die Schulleiter aus der Region haben sich dazu geäußert. „Die Erfahrungen mit dem ersten Lockdown haben gezeigt, dass die wirtschaftlichen Folgen nur dann in einem erträglichen Maß gehalten werden können, wenn die Kitas und Schulen geöffnet bleiben“, sagt unter anderem André Müller, der Stellvertretender Schulleiter des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Fulda.

Update vom 31. Oktober, 9.49 Uhr: Aufgrund der steigenden Zahlen der Corona-Infektionen in der Region bitten die Alten- und Pflegeheime in Fulda und im Main-Kinzig-Kreis, dass Angehörige ihre Besuche reduzieren sollen. Gleichzeitig werde es wohl wieder Besuchsbeschränkungen geben, diese werden aber nicht so streng ausfallen wie noch im Frühjahr. Denn die Einrichtungen sehen sich besser vorbereitet.

+++ 15.21 Uhr: Wegen der dramatischen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen hatte der Landkreis Fulda bereits vergangene Woche durch Allgemeinverfügungen Maßnahmen auf den Weg gebracht. Nun hat das Land Hessen Verordnungen erlassen, die am 2. November in Kraft treten. „Aus Gründen der Rechtsklarheit und des Vorrangs des Landesrechts hat der Landkreis jetzt entschieden, seine Allgemeinverfügungen aufzuheben. Allein gültig sind damit die Regelungen des Landes“, erklärt Landrat Bernd Woide (CDU).

Daraus ergibt sich als wesentliche Änderung, dass ab Montag, 2. November, im Hinblick auf die Maskenpflicht an Schulen Folgendes gilt: An allen weiterführenden Schulen muss ab der 5. Jahrgangsstufe eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht getragen werden. Das heißt: Die Maskenpflicht im Unterricht gilt nicht für die Grundschulen. Gleichwohl empfiehlt der Landkreis auf Grundlage des RKI, auch in Grundschulen im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 

Corona-Zahlen in Fulda steigen: Testcenter am Klinikum am Limit

Aufgrund der Verordnungslage sind die Sporthallen und Sportanlagen des Kreises ab dem kommenden Montag für den Trainings- und Wettkampfbetrieb geschlossen. Auch das Sportbad Ziehers und das Stadtbad Esperanto schließen ab Montag, wie RhönEnergie am Freitag mitteilte.

+++ 11.08 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Fulda steigt stark an. Das führt zu langen Warteschlangen am Testcenter am Klinikum.

Coronavirus: 7-Tage-Inzidenz im Kreis Fulda steigt auf 122,3

Update vom 30. Oktober, 9.08 Uhr: Im Kreis Fulda ist die 7-Tage-Inzidenz am Freitag auf 122,3 angestiegen. Das meldet das Robert-Koch-Institut am Freitag.

+++ 18.31 Uhr: Die Stadt Fulda hat bereits auf die beschlossenen Maßnahmen des zweiten Lockdowns reagiert: Bürgerhäuser schließen, es gibt keine Stadtführungen und Beschränkungen bei Trauungen. Außerdem hat die Stadt bereits einige Veranstaltungen abgesagt.

Zudem müssen die Sport- und Gesundheitskurse der Städtischen Volkshochschule ab Montag ebenfalls ausfallen.

+++ 15.46 Uhr: Das Krisen-Gespräch zwischen Bund und Ländern am Mittwoch hat verschärfte Corona-Maßnahmen bis Ende November nach sich gezogen. Fuldaer Unternehmer und Künstler zeigen Reaktionen, die von Wut bis Verständnis reichen.

+++ 15.11 Uhr: Der Fuldaer IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Konow kritisiert die Corona-Maßnahmen, die Bund und Länder beschlossen haben. Die Einschränkungen der Wirtschaft drohten mehr Schaden anzurichten, als sie verhindern könnten. Auch mit den beschlossenen Hilfsmaßnahmen werde sich nicht jedes Unternehmen und damit nicht jeder Arbeitsplatz retten lassen, macht Konow deutlich.

Corona: Inzidenz in Fulda bei 120,5 - Gemischte Reaktionen auf den Lockdown

+++ 13.02 Uhr: Der Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber sieht die Corona-Maßnahmen, die für die Kirche gelten, als einen Erfolg.  „Im Bistum Fulda ist nach wie vor kein einziger Fall bekannt, bei dem sich jemand beim Besuch eines Gottesdienstes in der Kirche infiziert hätte“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bistums. Er hält es für richtig, dass die neuen Corona-Maßnahmen etwa Gottesdienste nicht berühren.

Update vom 29. Oktober, 10.20 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Fulda ist nach Angaben des RKI auf 120,5 angestiegen. Laut RKI gibt es insgesamt 1051 Infektionen im Kreis Fulda.

Die Schulen im Kreis Fulda kommen währenddessen mit den Corona-Regelungen recht gut klar. Die Schulleiter loben unter anderem die zusätzlichen Busse.

+++ 21.20 Uhr: In Sachen Kitas ist die Stadt Fulda strenger als das Land Hessen: „Zumindest in den städtischen Kitas sind Gruppen strikt getrennt voneinander, und auch die Betreuungskräfte arbeiten strikt getrennt nur je in einer Gruppe, so dass es „eigentlich“ nicht dazu kommen kann, dass im Fall einer Infektion eine komplette Kita geschlossen werden muss“, erklärt Johannes Heller, Sprecher der Stadt Fulda. Damit geht die Stadt strenger vor, als es die Regelungen des Landes Hessen vorschreiben.

Neue Corona-Maßnahmen in Fulda: Maskenpflicht im Unterricht

Häufiges Händewaschen bei den Kindern, 1,50 Meter Mindestabstand unter den Erwachsenen und das Heraushalten kranker Kinder und Erwachsener als die wichtigsten Empfehlungen, die das Land Hessen für Kindergärten vorgesehen hat. Kinder und Erwachsene dürfen die Einrichtung nicht betreten, wenn sie oder ein Familienangehöriger Corona-Symptome hat oder einer Quarantäne unterliegt. Zeigt ein Kind Symptome, ohne dass ein Test durchgeführt wird, muss das Kind mindestens 24 Stunden wieder fieberfrei und in gutem Allgemeinzustand sein, bevor es wieder in die Betreuung darf. 

Diese Regelungen werden auch in Hünfeld strikt befolgt: „Ziel ist es, Ansteckungsrisiken für Mitarbeiter, Kinder und Eltern so gering als möglich zu halten, um die Tagesstätten möglichst lange offen zu halten“, sagt Helmut Käsmann, Sprecher der Stadt Hünfeld.

+++ 16.40 Uhr: Der Landkreis Fulda hat heute die Allgemeinverfügung im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie auf den Bereich der Schulen erweitert. Ab Donnerstag gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Unterricht und am Sitzplatz. Die Verpflichtung gilt für Kinder ab sechs Jahren.

Der Sportunterricht ist ebenfalls von der aktualisierten Allgemeinverfügung des Landkreises Fulda betroffen: Ab Donnerstag darf kein Sportunterricht mehr stattfinden. Davon ausgenommen seien die Sportprüfungs- und Leistungskurse, heißt es in der Pressenotiz des Landkreises.

Parallel dazu hat das Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung die Stufe 2 des hessischen Stufenplanes mit den entsprechenden Maßnahmen für den „Eingeschränkten Regelbetrieb“ der Schulen angeordnet. 

+++ 12.51 Uhr: Vor einer Woche sind vier Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Wüstensachsen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mittlerweile ist die Zahl der Infizierten in der Flüchtlingsunterkunft, in der 79 Bewohner untergebracht sind, weiter gestiegen.

Das hat auch Auswirkungen auf die Grundschule und den Kindergarten Wüstensachsen, weil dort weitere Corona-Fälle aufgetreten seien. „Zwei Gruppen und zwei Klassen sind deshalb in Quarantäne“, berichtet Bürgermeister Peter Kirchner (parteiunabhängig).

Corona im Kreis Fulda: Weitere Fälle in Flüchtlingsunterkunft in Wüstensachsen

„Nach Bekanntwerden der Fälle wurden unter der Federführung des Gesundheitsamtes Fulda alle notwendigen Maßnahmen durchgeführt. Dazu gehören insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der betreffenden Personen“, erklärt Bürgermeister Kirchner.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der vier positiven Corona-Fälle in der Gemeinschaftsunterkunft in Wüstensachsen vor einer Woche war bereits eine Kita-Gruppe in Quarantäne geschickt worden. Nach Information des Bürgermeisters sind die anschließenden Tests der Kinder allesamt negativ gewesen.

Corona: 7-Tage-Inzidenz schießt über 100er-Marke

Update vom 28. Oktober, 10.14 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Kreis Fulda ist weiter gestiegen. Während die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag noch bei 91,9 lag, erreichte sie am Mittwoch den Wert von 114,7. Der Kreis Fulda hatte wegen des Anstiegs die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum weiter verschärft.

Montag, 26. Oktober: Nach Erreichen der Corona-Warnstufe Rot, die ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 gilt, hat der Landkreis Fulda reagiert und eine Corona-Allgemeinverfügung erlassen. Sie beinhaltet unter anderem ein Alkoholverbot zwischen 23 und 6 Uhr.

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