Eine Mitarbeiterin des DRK nimmt in einem kommunalen Corona-Testzentrum einen Test ab.
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Die Corona-Inzidenz im Landkreis Fulda ist auf mehr als 150 gestiegen. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Fulda: Inzidenz sinkt leicht - Wert trotzdem weit über Hessen-Schnitt

Die Corona-Lage im Landkreis Fulda ist weiter angespannt. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Inzidenz zwar leicht gesunken, der Wert liegt aber weiterhin deutlich über dem Hessen-Schnitt.

Update vom 25. März, 9.59 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstag 56 neue Corona-Fälle im Landkreis Fulda (Stand 3.09 Uhr). Bei 393 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen sinkt die Inzidenz leicht - von 185,5 auf 176,1. Der Inzidenz-Wert liegt aber deutlich über dem Hessen-Schnitt (123,9).

Die Stadt Fulda bewirbt sich als Modellregion für eine Öffnungsstrategie, die insbesondere dem innerstädtischen Handel und der Gastronomie Perspektiven in der Corona-Pandemie eröffnen soll. Auch mit gelockerten Regeln für das Draußen-Geschäft will die Stadt Fulda Gastronomen helfen.

Corona in Fulda: Inzidenz weiterhin hoch - Stadt will Gastronomen und Händler unterstützen

+++ 17.47 Uhr: Auch im Landkreis Fulda verfällt kein Impfstoff: Der Kreis führt seit Anfang Januar Nachrückerlisten, um mögliche Impfstoffreste an berechtigte Personen zu verimpfen, heißt es in einer Mitteilung. Etwa 30 Personen befinden sich auf dieser Liste. Diese Personen gehören den derzeitigen Priorisierungsgruppen an. Darunter etwa Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Arztpraxen, im öffentlichen Gesundheitsdienst sowie Personen, die in Kinderbetreuungseinrichten tätig sind oder in Grund-, Sonder- und Förderschulen.

Für den Fall, dass Impfstoff durch nicht wahrgenommene Termine übrigbleibt, werden im Durchschnitt täglich vier bis sechs Personen der Nachrückerliste geimpft. Der Landkreis Fulda hat davon abgesehen, diese Nachrückerliste für die Allgemeinheit zu öffnen. Das hätte laut Mitteilung den Eindruck erweckt, man könne als Nachrücker die Priorisierungsgruppen überspringen.

Update vom 24. März, 10.58 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Mittwoch 106 Corona-Neuinfektionen für den Landkreis Fulda gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich 9157 Personen mit dem Virus infiziert. Außerdem stieg die Inzidenz deutlich auf 185,5 an. Am Dienstag hatte der Wert noch bei 173,4 gelegen. Damit zählt der Landkreis weiterhin zu den Corona-Hotspots in Hessen. Die landesweite Inzidenz lag am Mittwoch bei 118,4.

Nach den Oster-Beschlüssen von Bund und Länder und der Bitte an die Kirchen, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, sagte das Bistum Fulda einer Pressemitteilung: „Grundsätzlich ist es ein Anliegen, dass Ostergottesdienste im Rahmen des rechtlich Möglichen stattfinden.“ Im Augenblick sehe die Situation so aus, dass sich die Bischöfe und leitenden Geistlichen zeitnah um einen Austausch mit der Hessischen Landesregierung bemühen, um das weitere Vorgehen für die Osterfeiertage abzustimmen, erklärte das Bistum weiter. 

+++ 16.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Fulda bleibt mit 173,4 weiter hoch. Wie der Landkreis mitteilt, gibt es aktuell zwei Infektionsschwerpunkte in Kindertageseinrichtungen in Fulda und in Großentaft. „In Großentaft wurden neun Kinder und zwei Erzieher positiv auf das Virus getestet. Die Einrichtung befindet sich derzeit in Quarantäne“, so der Landkreis.

Zudem seien zwei Erzieher in der Kita Sonnenschein in Fulda positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Bei einer Person liegt ein Hinweis auf eine Mutation vor. Darüber hinaus haben sich mehrere Kinder aus verschiedenen Gruppen unabhängig voneinander mit coronatypischen Symptomen krankgemeldet. Das Gesundheitsamt hat deshalb die Kita vorsichtshalber quarantänisiert und weitere Testungen veranlasst“, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist derweil von 215 auf 217 gestiegen. Verstorben sind zwei Personen im Alter von 86 und 89 Jahren, die zuvor in Pflegeheimen lebten.

Corona in Fulda: Robert Koch-Institut meldet 11 Corona-Neuinfektionen

Die Zahl der Schnelltest-Stationen im Landkreis Fulda nimmt weiter zu. Bürgerinnen und Bürger können sich inzwischen an mehr als 40 Standorten im Kreisgebiet testen lassen. Apotheken, Rettungsorganisationen, Kliniken und Zahnärzte sind dazu vom Landkreis Fulda beauftragt worden, Schnelltests durchzuführen.

„Nehmen Sie das Angebot der kostenlosen Schnelltests wahr“, bittet der Landkreis Fulda die Bürgerinnen und Bürger und fügt hinzu, dass sich jede Person einmal pro Woche kostenfrei testen lassen kann.

Update vom 23. März, 7.56 Uhr: Für den Landkreis Fulda meldet das Robert Koch-Institut am Dienstag 11 Corona-Neuinfektionen (Stand 3.18 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich somit 9051 Personen mit dem Virus infiziert. Bei 387 Coronavirus-Fällen in den vergangenen sieben Tagen sinkt die Inzidenz leicht auf 173,4. Am Montag hatte dieser Wert bei 179,3 gelegen. Nur der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (231,1), die Stadt Offenbach (188,8) und der Lahn-Dill-Kreis (174,1) haben eine höhere Inzidenz in Hessen.

Update vom 22. März, 8.05 Uhr: Für den Landkreis Fulda meldet das Robert Koch-Institut am Montag 88 Corona-Neuinfektionen (Stand 3.28 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich somit 9040 Personen mit dem Virus infiziert. Bei nun 400 Coronavirus-Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz auf 179,3. Am Sonntag hatte dieser Wert noch bei 167,6 gelegen. Nur der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (231,1) und die Stadt Offenbach (196,5) haben eine höhere Inzidenz in Hessen.

Update vom 21. März, 06.51 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag 26 Corona-Neuinfektion im Kreis Fulda (Stand 3.51 Uhr). Bei nun 374 Coronavirus-Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz auf 167,6 (Vortag: 160,4). Der aktuelle Durchschnittswert bei der Inzidenz im Bundesland Hessen liegt bei 114,3 (Vortag: 112,8).

Zum Vergleich: In Hessen ist damit die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell nur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (207,9) und in Offenbach (198,0) höher als im Landkreis Fulda. Der Main-Kinzig-Kreis folgt an vierter Stelle. Im Main-Kinzig-Kreis stieg die Corona-Inzidenz am Sonntag auf 147,4 (Vortag: 140,5). Für den Vogelsbergkreis meldete das RKI am Sonntag mit 20 Neuinfektionen einen Anstieg der Inzidenz auf 71,0.

Corona in Fulda: 26 Neuinfektionen am Sonntag - Inzidenz steigt auf 167,6

Update vom 20. März, 06.57 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag 63 Corona-Neuinfektion im Kreis Fulda (Stand 3.41 Uhr). Bei nun 358 Coronavirus-Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz auf 160,4 (Vortag: 153,3). Der aktuelle Durchschnittswert bei der Inzidenz im Bundesland Hessen liegt bei 112,8 (Vortag: 106,0).

In Hessen ist die Inzidenz aktuell nur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg (200,5), in Offenbach (187,3) und im Lahn-Dill-Kreis (177,6) höher als im Landkreis Fulda. Seit Beginn der Pandemie haben sich im Landkreis Fulda 8926 Menschen mit Covid-19 infiziert. 214 Menschen sind gestorben. In Hessen gibt es bislang insgesamt 204.713 infizierte Personen und 6142 Todesfälle in Verbindung mit Corona.

Update vom 19. März, 10.18 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Freitag 64 Corona-Neuinfektion im Kreis Fulda (Stand 3.33 Uhr). Bei nun 342 Coronavirus-Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz auf 153,3. Seit Beginn der Pandemie haben sich 8863 Menschen mit Covid-19 infiziert. 213 Menschen sind gestorben.

Update vom 18. März, 16.59 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen im Kreis Fulda ist weiter gestiegen. Die Inzidenz hat - wie vom Landkreis bereits angekündigt - den Wert von 150 überschritten. Sie liegt laut Robert Koch-Institut aktuell bei 150,6. Fulda gehört damit weiter zu den Corona-Hotspots in Hessen.

Im Kreis Fulda öffnen in den nächsten Tagen derweil weitere Corona-Testzentren: Am Klinikum Fulda werden ab Montag, 11 Uhr, kostenlose Schnelltests durchgeführt. Das Bürger-Testzentrum befindet sich direkt vor dem Haupteingang des Klinikums. In Petersberg-Steinhaus richten die Malteser in ihren Räumlichkeiten in der Steinhäuser Straße 6 ein Testzentrum ein.

Zweimal pro Woche – mittwochs und freitags von je 17 bis 20 Uhr – werden dort kostenlose Tests angeboten. Das Schnelltest-Zentrum nimmt den Betrieb am Freitag, 19. März, auf. Testen lassen können sich in Deutschland wohnhafte Bürger ohne Symptome. Eine Anmeldung unter www.malteser-fulda.de ist unbedingt notwendig. Zum Abstrichtermin muss ein Ausweis mitgebracht werden.

Corona-Hotspot Fulda: Inzidenz steigt - Infektionsgeschehen „besorgniserregend“

+++ 18.57 Uhr: Am heutigen Mittwoch wurden erstmals seit Wochen wieder mehr als 100 Corona-Fälle gemeldet. Der Landkreis Fulda bezeichnet das Infektionsgeschehen als „zunehmend besorgniserregend“. Hinweise und Nachweise der sogenannten britischen Mutation gebe es im Landkreis Fulda – wie deutschlandweit – in rund drei Viertel der Fälle.  

„Die Inzidenz wird morgen voraussichtlich bei einem Wert von 150 liegen“, teilte der Landkreis Fulda am Mittwochabend mit. Am Mittwoch wurden nach Kreis-Angaben außerdem einige Cluster registriert. Die zahlreichen neu gemeldeten Fälle würden mit großer Wahrscheinlichkeit auf die hohe Infektiosität der Virusmutation B.1.1.7 zurückgehen.

„In den Proben der Mutation ist im Schnitt eine Viruslast nachweisbar, die zehnmal höher ist als die des Wildtyps“, teilte der Landkreis Fulda weiter mit. „Diese höhere Ansteckungsfähigkeit macht sich bei den Übertragungen in Betrieben und im privaten Bereich stark bemerkbar.“

Im Video: Das Corona-Update für Hessen

Corona-Infektionen würden häufig und rasch im persönlichen Umfeld Kreise ziehen und zu weiteren positiven Fällen am Arbeitsplatz und in der Familie führen. „Die Fallzahlen werden in den nächsten Wochen weiter deutlich ansteigen. Davon gehen wir derzeit mit großer Gewissheit aus“, sagt Vize-Landrat Fredrik Schmitt.

Schmitt mahnt ausdrücklich, weiterhin Masken zu tragen, Abstand zu halten und Kontakte zu reduzieren. „Wir wissen aus wissenschaftlichen Analysen, dass diese Variante häufiger zur Hospitalisierung führen und zudem ein höheres Sterberisiko aufweist“, sagt der Vize-Landrat. „Das sollte uns zu allergrößter Vorsicht veranlassen.“ 

Dazu gehöre auch, bereits bei den kleinsten Anzeichen typischer Corona-Symptome zu Hause zu bleiben, nicht zur Arbeit zu gehen und sich abzusondern. Aktuell seien im Landkreis Fulda einige Ausbruchsgeschehen aufgetreten: Betroffen davon sind etwa 15 Personen in einem Gastronomiebetrieb in Hünfeld. In Fulda und der Stadtregion gebe es zwei weitere Cluster in Betrieben der Branchen Kfz und Tiefbau.

Corona in Fulda: Vize-Landrat Schmitt mahnt zur Vorsicht: „Virusvariante ist besorgniserregend“

Ein großes Cluster mit neun Beschäftigten und 25 Bewohnerinnen und Bewohnern gibt es nach Kreis-Angaben in einem Pflegeheim in Gersfeld. „Dort gibt es ebenfalls Hinweise auf die Virusvariante B.1.1.7“, heißt es in der Pressemitteilung. Gegenwärtig zeige die überwiegende Zahl der Betroffenen kaum Symptome. Eine Person, die nicht geimpft war, ist inzwischen verstorben.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat nach eigenen Angaben in der Einrichtung „die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die infizierten Personen abzusondern sowie geimpfte und nicht geimpfte Personen möglichst getrennt unterzubringen“.

Abschließend teilte der Landkreis Fulda mit, dass die Zahl der kostenlosen Bürgerschnelltest, die seit vergangener Woche unter anderem in Apotheken, bei DRK und MHD durchgeführt worden sind, sich bis zum heutigen Mittwoch auf 1961 beläuft. Davon waren 29 positiv, was einer Quote von 1,5 Prozent entspricht. Die Zahl der positiven PCR-Testungen lag im selben Zeitraum bei rund 250.  

Corona in Fulda: Inzidenz schießt in die Höhe - Kreis weiter unter Hotspots in Hessen

Update vom 17. März, 9.42 Uhr: Im Landkreis Fulda ist die Corona-Inzidenz wieder stark angestiegen. Nachdem der Wert am Dienstag noch bei 112,5 lag, meldet das Robert Koch-Institut am Mittwoch eine Inzidenz von 121,0 (Stand: 3.24 Uhr). Die landesweite Inzidenz liegt bei 93,4.

Nur die Stadt Offenbach mit 167,3, gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis (148,0) und dem Landkreis Offenbach (129,8) haben höhere Werte als der Landkreis Fulda. Außerdem gibt es 72 Corona-Neuinfektionen, wie aus den Daten des Instituts hervorgeht. Seit Beginn der Pandemie haben sich 8699 Personen mit dem Virus infiziert.

+++ 16.01 Uhr: Lockerungsschritte gehen in Hessen nur mit einer Corona-Teststrategie einher. Pro Woche hat jeder Bürger einen Coronavirus-Schnelltest frei, zudem können Selbsttests erworben werden. „Alles, was das Dunkelfeld aufhellt, hilft bei der Bekämpfung der Pandemie“, sagt Vize-Landrat Frederik Schmitt (CDU). Wir haben beim DRK Fulda eine Fortbildung besucht, wie Proben richtig entnommen werden.

Corona in Fulda: Inzidenz weiterhin über 100 - Elf Neuinfektionen am Dienstag

Erstmeldung vom 16. März: Fulda - Die Corona-Inzidenz im Landkreis Fulda ist leicht gesunken. Nachdem der Wert am Montag bei 114,7 lag, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag eine Inzidenz von 112,5 (Stand: 3.42 Uhr). Der Landkreis Fulda liegt damit weiterhin über dem Hessen-Schnitt. Nur die Stadt Offenbach (178,1), der Lahn-Dill-Kreis (147,2), der Landkreis Offenbach (125,1) und der Main-Kinzig-Kreis (114,1) haben eine höhere Inzidenz.

Wie außerdem aus den Daten des RKI hervor geht, haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 8627 Menschen im Landkreis Fulda mit dem Virus infiziert. Für Dienstag wurden elf Neuinfektionen gemeldet. Nach den Angaben des Instituts haben sich in den vergangenen sieben Tagen kreisweit 251 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Der Astrazeneca-Impfstopp in Hessen betrifft auch das Corona-Impfzentrum in Fulda, in dem zuletzt täglich mehr als 1000 Menschen geimpft wurden. Alle Termine mit dem Impfstoff werden storniert.

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