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Corona in Fulda - Frederik Schmitt warnt: „Lage bleibt unwägbar“

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Keine Entwarnung: Für Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (CDU) ist die Corona-Lage im Kreis noch immer zu unsicher.
Keine Entwarnung: Für Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt (CDU) ist die Corona-Lage im Kreis noch immer zu unsicher. (Archivfoto) © Marie-Louise Zein

Die Zahl der gemeldeten Corona-Infizierten sinkt bundesweit stark - auch im Kreis Fulda. Für eine Entwarnung ist es laut des Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernenten, Frederik Schmitt (CDU) aber noch zu früh.

Fulda - „Auch vor der vergangenen Kreistagssitzung gingen die Zahlen herunter, schossen danach aber auf ein neues Hoch“, warnte Schmitt in der Kreistagssitzung am Montag in Künzell.

Mit 5000 Fällen pro Woche erreichten die Infektionszahlen im Landkreis im März die höchsten Zahlen seit Beginn der Pandemie. Seitdem sinken die Zahlen. (Mit unserem Corona-News-Ticker für den Kreis Fulda bleiben Sie immer auf dem Laufenden)

„Vom zwischenzeitlichen starken Anstieg der Fallzahlen abgekoppelt hat sich die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen“, sagte Schmitt. Derzeit liegen drei Patienten in den osthessischen Intensivstationen, also in den Kreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg.

Corona in Fulda: „Lage bleibt unwägbar“ - Frederik Schmitt gibt keine Entwarnung

„Im vergangenen Winter waren es 30 Patienten auf den Intensivstationen, in den ersten Wellen 2020 sogar 50 Patienten“, rechnete Schmitt vor. Den bislang letzten Anstieg der Fälle auf den Intensivstationen gab es im Dezember 2021. Parallel mit dem Rückgang der Patientenzahlen ging auch die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben, zurück – und das trotz insgesamt steigender Infektionszahlen.

Der Anstieg der Fallzahlen durch die Omikron-Variante im Frühjahr betraf vor allem junge Menschen bis 20 Jahre, sagte Schmitt. Er bat die Menschen weiter um Vorsicht: „Die Lage bleibt unwägbar.“ (vn)

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