Uwe Heinel (von links), Stephan Treger und Sven Hohmann vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda kümmern sich um die Verteilung der FFP2-Masken und Handschuhe.
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Uwe Heinel (von links), Stephan Treger und Sven Hohmann vom Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda kümmern sich um die Verteilung der FFP2-Masken und Handschuhe.

Für Pflegeeinrichtungen

Lieferung eingetroffen: Rund 130.000 FFP2-Masken für den Landkreis Fulda

Das Land Hessen hat für Pflegeeinrichtungen in der Vorweihnachtszeit etwa drei Millionen FFP2-Schutzmasken in Aussicht gestellt. Die Lieferung für den Landkreis Fulda ist eingetroffen und wird bereits verteilt.

Fulda - Die Lieferung für den Landkreis beinhaltet 129.600 FFP2-Schutzmasken sowie 50.000 Einmalhandschuhe. Diese werden in den kommenden Tagen vom Fachdienst Gefahrenabwehr an ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen in den Sektoren Eingliederungshilfe, Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe und Drogenhilfe verteilt. Dies teilte der Landkreis Fulda in einer Pressenotiz mit.

„Aus dem kommunalen Sonderbedarf werden zudem Gemeinschaftsunterkünfte und Hebammen mit FFP2-Masken versorgt“, hieß es außerdem in der Mitteilung des Landkreises. Die Auslieferung der FFP2-Masken hat vor allem einen hohen Stellenwert, da die ab Mittwoch geltenden, verschärften Corona-Regeln vorsehen, dass in Alten- und Pflegeheimen von den Beschäftigten und Besuchern zu jeder Zeit FFP2- oder KN95-Masken zu tragen sind. Dies soll das Ansteckungsrisiko minimieren.

Kostenlose FFP2-Masken an Risikopatienten: Kritik von Apothekern in Osthessen

Wegen einer weiteren Neuregelung der Regierung zu den FFP2-Masken hagelte es zuletzt Kritik von Apothekern aus Osthessen. Denn nach dem Entwurf der Bundesregierung, sollen Apotheken für die Beschaffung und Ausgabe von kostenlosen Masken an Risikopatienten, also Menschen ab 60 Jahren und Personen mit bestimmten chronischen Vorerkrankungen, zuständig sein. In Hessen sollen sich Risikopatienten ab dem 15. Dezember drei FFP2-Masken kostenlos in den Apotheken abholen können.

„Die Bürger haben den Eindruck, dass diese Masken hier irgendwo vorrätig liegen. Aber das ist nicht so“, sagte beispielsweise Ulrich Rindt, Mitglied der Apothekenleitung der Lotichius-Apotheke in Schlüchtern. Er findet es richtig, dass die Verteilung über die Apotheken läuft: „Aber dass wir komplett ins kalte Wasser geworfen werden, ist nicht richtig. Wir haben erst am Mittwoch davon erfahren“, kritisiert er gegenüber unserer Zeitung. (akh)

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