Immer mehr Veranstaltungen im Kreis Fulda werden wegen der steigenden Corona-Zahlen abgesagt. (Symbolfoto)
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Immer mehr Veranstaltungen im Kreis Fulda werden wegen der steigenden Corona-Zahlen abgesagt. (Symbolfoto)

Steigende Corona-Zahlen

Veranstaltungen im Kreis Fulda werden reihenweise abgesagt

  • Suria Reiche
    VonSuria Reiche
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Zwar gibt es bislang noch keine Kontaktbeschränkungen oder Verbote von Zusammenkünften – dennoch werden aktuell Veranstaltungen im Kreis Fulda reihenweise abgesagt. Der Grund: steigende Corona-Zahlen. 

Fulda - Der Landkreis Fulda mahnt auf Nachfrage zur Vorsicht: „Die Pandemie-Situation verschärft sich aktuell deutlich: Die Zahl der täglichen Corona-Infektionen nimmt stetig zu und die Hospitalisierungs-Inzidenz steigt.“ (Mit dem Corona-Ticker für den Kreis Fulda bleiben Sie auf dem Laufenden.)

Grund genug für die Point Alpha Stiftung, alle Veranstaltungen bis zum Jahresende abzusagen. „Die pandemische Lage spitzt sich zu“, heißt es in der Pressemitteilung dazu. Die Sicherheit von Gästen und Mitarbeitenden habe Vorrang.

Von der großflächigen Absage betroffen sind die Abendveranstaltungen im Haus auf der Grenze „Perestrojka und danach. Wie kam es zur Auflösung der Sowjetunion?“ am Donnerstag, 25. November, und „Das deutsch-israelische Verhältnis seit dem Kalten Krieg“ am Donnerstag, 9. Dezember. Abgesagt wird außerdem das zweitägige Seminar „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. Dezember.

Corona in Fulda: Immer mehr Veranstaltungen werden abgesagt

Während der Weihnachtsmarkt in Fulda zum jetzigen Stand stattfinden soll, hat der Ortsteil Oberkalbach in der Gemeinde Kalbach seinen Weihnachtsmarkt, der für Sonntag, 28. November, geplant war, gestrichen. Das teilte der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Gerhard Müller (SPD), in der jüngsten Sitzung des Gremiums mit.

Grund für die Absage sind auch hier die steigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Diese Entscheidung ist in der derzeitigen Situation richtig. Wir müssen als Gemeinde ein Vorbild für Vereine und Privatleute sein. Wir können nicht feiern, während Privatleute das lassen sollen. Ein Weihnachtsmarkt in der aktuellen Lage passt ganz einfach nicht“, hieß es.

Video: RKI rät: Veranstaltungen absagen und Kontakte reduzieren

Auch die Karnevalisten in Ebersburg-Thalau und Neuhof-Hattenhof haben am Freitagabend lange Gesichter gemacht. Beide Eröffnungen der Karneval-Session sind aufgrund der steigenden Zahlen ausgefallen. Eine weitere Absage gab es am Freitagnachmittag von der Rabanus-Maurus-Schule in Fulda. Diese sagt ihren für Freitag, 26. November, geplanten Tag der offenen Tür „aufgrund des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens“ ab. Die Hochschule Fulda lässt eine Veranstaltung, bei der das Schwerpunktthema das soziale Miteinander in Corona-Zeiten ist, lediglich online stattfinden.

Und auch Kultur-Begeisterte in Fulda müssen unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie leiden – zwar seien die meisten der Besucher der Kultur-Veranstaltungen im Fürstensaal vollständig geimpft oder genesen, heißt es von der Stadt, doch auch das reicht hier fortan nicht mehr: Weil die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden an erster Stelle steht, gilt für alle Konzerte seit diesem Monat die 2G-Plus-Regelung – vollständig geimpft oder genesen zu sein, reicht also nicht aus. Zusätzlich ist auch ein aktueller Schnelltest erforderlich. „Diese Regelung ermöglicht es uns, Kulturveranstaltungen verantwortungsvoll durchzuführen“, sagt Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU).

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