Buchvorstellung von „Quätschenäbbl“

Online-Lesung der Fuldaer Zeitung im Corona-Lockdown: Premiere mit Franz Habersack

  • Anke Zimmer
    vonAnke Zimmer
    schließen

Ein Mord in der Rhön und Bauer Habersack mittendrin: Michael Bleuels Alter Ego hat einen Krimi geschrieben: „Quätschenäbbl“. Ihn stellt er in der Online-Lesung unserer Zeitung vor, die nun an dieser Stelle Premiere feiert. 

Fulda - Der zweite Corona-Lockdown ist da. Er mag in Deutschland und in Fulda zwar nur „light“ sein, kulturelle Veranstaltungen jedweder Art können dennoch nicht stattfinden. Jedenfalls nicht analog. Deswegen laden wir, die Fuldaer Zeitung, alle Interessenten ab heute zu Online-Lesungen ein: In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir Videos, in denen Autorinnen und Autoren aus ihren neuen oder aus etwas älteren Büchern lesen.

Online-Lesungen der Fuldaer Zeitung im Corona-Lockdown - Auch für die Autoren ein Gewinn

Ideengeber der Lesungen ist der Chefredakteur der Fuldaer Zeitung, Michael Tillmann: „Nachdem mir Autorin Nicola Förg erzählt hat, wie schlimm es für Künstler derzeit ist, dass alle Veranstaltungen wegfallen, habe ich mich gefragt, ob wir nicht einfach Online-Lesungen anbieten könnten. Es ist eine Zeit, in der alles anders ist, und trotzdem können wir uns schon jetzt auf Zeiten der Normalität freuen.“

Ein Bauer aus der Rhön im Aufnahmestudio unserer Zeitung: Das kann nur der Herr Habersack sein. Er stellt sein neues Buch vor – einen Krimi.

Das Angebot ist aber nicht nur für die Leser der Fuldaer Zeitung ein Mehrwert. Für die Autorinnen und Autoren sind diese Online-Lesungen ebenfalls ein Gewinn. Denn Bücher verkaufen sich nicht allein über Rezensionen oder Werbung. Gerade Lesungen vor Publikum reizen zum Kauf eines Exemplars. Deswegen tut auch ihnen – wie allen anderen Künstlern – ein Auftrittsverbot wegen der Corona-Pandemie nicht nur leid, es geht auch um den monetären Verdienst.

Video: Erklärung zu den Online-Lesungen der Fuldaer Zeitung in der Corona-Pandemie

Alle Bücher, die bei unseren Lesungen präsentiert werden, sind im Buchhandel erhältlich, aber natürlich auch bei der Fuldaer Zeitung. Unter www.parzellers.de können sie bestellt werden. Der Premieren-Krimi ist außerdem in allen Geschäftsstellen unserer Zeitung erhältlich. Denn er ist in unserem Buchverlag erschienen.

Im Corona-Lockdown: Online-Lesungen der Fuldaer Zeitung - Premiere mit Bauer Habersack

In „Quätschenäbbl“ gerät der Erzähler – bei dem es sich natürlich um Bauer Franz Habersack handelt – in einen Mordfall. Denn auf freiem Feld in der Rhön liegt ein Mann: blutüberströmt und mausetot. Und als wäre das nicht schon genug Unruhe, gerät Bauer Habersack auch noch unter Verdacht. Wie das alles zur „Völkerschlacht öm Oberniederberg“ führt, wird natürlich nicht verraten.

Der Krimi von Bleuel alias Habersack wird, anders als sein Erfolg „Das Ô“, weitgehend auf Hochdeutsch erzählt – solange die Protagonisten wie etwa de Förschdesch Maddes oder de Bröggeschôsdesch Timo oder eben der Erzähler selbst nicht in direkte Rede verfallen. Denn dann geht es auf Mundart ab, dass es nur so eine Art hat.

Wer sollte das alles besser laut lesen können als Habersack selbst? Nun haben Sie das Vergnügen, ihm zu lauschen. Das Video ist jederzeit abrufbar.

Franz Habersack: Quätschenääbl. 216 Seiten. 12 Euro. Parzellers.

Rubriklistenbild: © Anke Zimmer

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema