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Viele Mitarbeiter krank: 116117 derzeit nur eingeschränkt erreichbar

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Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
Wegen einer Vielzahl an Krankheitsfällen ist die 116117 derzeit nur eingeschränkt erreichbar, teilte die KV in Hessen mit. © Patrick Pleul/dpa

Die Hotline des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist derzeit nur eingeschränkt erreichbar. Das gab die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen bekannt. Grund dafür ist eine Vielzahl von Krankmeldungen.

Frankfurt - In der Corona-Pandemie rollt die Erkältungs- und Omikron-Welle derzeit über Deutschland und sorgt für eine hohe Zahl an Neuinfektionen. Auch die Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) ist davon betroffen. Daher bittet die KVH die Patientinnen und Patienten um Verständnis und Unterstützung.

„Derzeit ist die Hotline 116117 von einem hohen Krankenstand betroffen, sodass sie vorerst leider nur eingeschränkt erreichbar ist“, gab die Vereinigung in einer Pressemitteilung bekannt. Insbesondere tagsüber könne es zu einer ungewohnt schlechten Erreichbarkeit und sehr langen Wartezeiten kommen.

Die KVH bittet daher alle Patientinnen und Patienten, nur dann die 116117 anzurufen, wenn es medizinisch unbedingt notwendig ist. Die KVH verweist zudem auf die Website des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) www.bereitschaftsdienst-hessen.de. Wer sich außerhalb der Praxisöffnungszeiten ob einer Erkrankung unsicher ist und die 116117 nicht erreicht, kann sich dort über die nächstgelegene Bereitschaftsdienstzentrale informieren und diese gegebenenfalls direkt aufsuchen. (Mit dem Corona-Ticker für Hessen bleiben Sie auf dem Laufenden)

Corona in Hessen: Hotline 116117 derzeit nur eingeschränkt erreichbar

„Wir sind in der Dispositionszentrale der 116117 leider mit einer Situation konfrontiert, die wir wie viele andere Institutionen im Gesundheitswesen im Zusammenhang mit der Erkältungs- und Omikron-Welle leider befürchten mussten: Der Krankenstand ist dieser Tage so hoch, dass ein normal funktionierender Service derzeit leider nicht möglich ist. Wir bitten daher alle Patientinnen und Patienten um ihr Verständnis, wenn es bei der 116117 bis auf Weiteres zu teils sehr langen Wartezeiten kommen kann“, sagt Dr. Eckhard Starke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVH.

Außerdem ergänzte Starke: „Wir wissen natürlich, dass jede Patientin und jeder Patient ein für sie wichtiges Anliegen hat. Dennoch appellieren wir an die Menschen, vorab zu überdenken, ob ein Anruf bei der 116117 zwingend notwendig ist. Wir bedanken uns vorab bei allen Patientinnen und Patienten für die Unterstützung und ihren Beitrag zur Entlastung der Hotline.“ (sec)

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